Springe zum Hauptinhalt Skip to main navigation Skip to site search
  • Home
  • Alle Artikel zum Thema Fachwissen

Alle Artikel zum Thema Fachwissen

Die Fassadenbereiche mit Profilglas der Mehrfamilienhäuser in Brühl verfügen über keine klassische Dämmung. Der freie Blick auf die Massivholzwand war gewünscht.
Nachhaltiger Geschosswohnungsbau mit nachwachsendem Baustoff

Haus aus heimischem Holz

-

Eine ungewöhnliche Bauweise und ein – noch – ungewöhnliches Material wählte man für ein Mehrfamilienhaus in Brühl bei Mannheim. An der Fassade übernimmt eine Luftschicht hinter der Profilverglasung die Dämmfunktion, als konstruktiver Baustoff dient heimisches Holz – auch solches, das früher als sogenanntes Käferholz aussortiert worden wäre. Christine Ryll

Algen auf WDVS-Fassaden

Es grünt so grün ...

-

Die Ursachen für den Befall von Putzoberflächen mit Algen und Flechten sind vielfältig und, aber nicht unvorhersehbar. Zwar lassen sich nicht alle Risiken wie zum Beispiel klimatische oder umweltbedingte Einflüsse von vornherein ausschließen, aber Planer und Ausführende können den Mikroorganismen durchaus etwas entgegensetzen: Ein bauphysikalisch-konstruktiver Feuchteschutz, die geeignete Materialwahl beim Putzsystem sowie eine überlegte Rezeptur und Farbgestaltung können Fassaden auch ohne den Zusatz von Bioziden algenresistent machen. Silke Sous, Claudia Siegele

Die im Projekt Smart Living Next geschaffene Infrastruktur wurde in verschiedenen Gebäuden getestet – unter anderem im Wohnquartier Future Living Berlin im Berliner Ortsteil Adlershof.
Sicherer Datenaustausch im Gebäudesektor

Ein Safe Space für Bauwerksdaten

-

Vom Smart Home bis zur Heizungsoptimierung – für viele digitale Anwendungen müssen Informationen aus verschiedenen Systemen zusammengebracht werden. Das ist kompliziert und birgt Sicherheitsrisiken. Im Projekt Smart Living Next wurde ein System entwickelt, das die Daten für alle verfügbar macht und gleichzeitig schützt. Dies eröffnet unter anderem neue Möglichkeiten für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und die Arbeit von Energieberatenden. Markus Strehlitz

Die Smarter E Europe hat gezeigt: Batteriespeicher sind eine Schlüsseltechnologie für die Integration erneuerbarer Energien.
Die Trends rund um die Photovoltaik

Speicherboom und smartes Energiemanagement

-

Die Deutschen setzen weiter auf Photovoltaik, besonders beliebt sind aber Batteriespeicher. Komplettsysteme, mit denen Unternehmen Strom flexibler nutzen und Kosten sparen können, sind besonders gefragt, wie die Messe ­Smarter E Europe gezeigt hat. Ein weiterer Trend: Sowohl im privaten wie im gewerblichen Bereich macht Software die Technik einfach bedienbar und intelligent. Markus Strehlitz

Ranga Yogeshwar
Podcast Gebäudewende

Blinde Flecken der Energiewende

-

Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar hat in der Jubiläumsfolge des Podcast Gebäudewende über seine Sicht auf die Energieberatung gesprochen. Dabei erklärt er, wie Komplexität die Energiewende behindert, warum er das Thema Förderung sehr kritisch sieht und wieso er aus purem Interesse eine Prüfung zum Energieeffizienzexperten absolviert hat. Markus Strehlitz

Sommerumfrage 2026 zur Energieberatung

Erst antworten, dann urlauben!

-

Anfang Juni hat die GEB-Redaktion mit Partnerorganisationen die Sommerumfrage zu aktuellen Themen der Energieberatung gestartet. In den vergangenen Monaten ist viel passiert, was die Branche bewegt: Das umstrittene Gebäudemodernisierungsgesetz steht vor der Tür, die Energiepreise schießen durch die Decke und KI verändert grundlegend den beruflichen Alltag in der Energieberatung. Claudia Siegele

Steuerliche Folgen der Betriebsaufgabe

Aus die Maus – und dann?

-

Wer vor der Entscheidung steht, sein Energie­beratungsbüro altersbedingt aufzugeben oder sein Einzelunternehmen aus wirt­schaftlichen Gründen nicht weiter zu betreiben, sollte die steuerlichen Konsequenzen kennen und überlegt handeln. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Belastungen aus der ­Besteuerung des betrieblichen Aufgabegewinns im Rahmen zu halten. Thomas Schneider

Der Energieberatungsmarkt hat ein Preisproblem

Mehr zu tun für weniger Honorar

-

Rekordumsätze bei gleichzeitig fallenden Preisen – der Energieberatungsmarkt 2024 steckt voller Widersprüche. Eine neue methodische Bereinigung korrigiert das geschätzte Marktvolumen von 2,3 Milliarden auf ein Mindestvolumen von 1,3 Milliarden Euro. Wer wissen will, wohin sich Preise, Nachfrage und Wettbewerb entwickeln, findet hier die entscheidenden Kennzahlen. Louisa Döpking, Dominik Jessing

Trockenbauweise – besser Lehm oder Gips?

Auf Platte machen

-

Der Trockenbau ist als alleinige oder mit dem Massivbau kombinierte Bauweise aus der Baupraxis nicht mehr wegzudenken – doch wie nachhaltig ist er wirklich? Mit der geplanten Verknappung des REA-Gips durch den Kohle­ausstieg und der Kritik am Naturgipsabbau rücken Lehmbauplatten als ökologische Alternative ins Rampenlicht. Was genau sind die Vor- und Nachteile beider Baustoffe und was sollten Energieberater bei der Qual der Wahl zwischen Gipskarton- und Lehmbauplatten bedenken? Claudia Siegele

PV-Brandrisiken auf Flachdächern im Bestand

Wenn PV-Anlagen zündeln

-

Flachdächer von Gewerbe- und Industriegebäuden bieten reichlich Platz für PV-Anlagen – doch beim nachträglichen Aufständern auf brennbaren Dachaufbauten lauern Brandrisiken, die bislang kaum standardisiert geprüft werden. Das Forschungsprojekt des AIBau soll hierzu konkrete Erkenntnisse liefern und Aussagen zu brandsicheren Flachdachaufbauten unter PV-Anlagen treffen. Bis dahin müssen Bauherren, Behörden, Planungsbüros und Versicherungen mit teils widersprüchlichen Empfehlungen umgehen – und mit dem Risiko. Géraldine Liebert, Claudia Siegele

Torsten Lütten
Podcast Gebäudewende

Die unterschätzte Technologie

-

Die Energiewende kann nur mit einem Mix verschiedener Technologien gelingen. Und eine davon sollte Solarthermie sein, glaubt Torsten Lütten von der DGS. In Folge 49 des Podcast Gebäudewende, erklärt er, was die Technik so effizient macht, welche Einsparmöglichkeiten sie bietet und wo er gute Zukunfts-Chancen für sie sieht.  Markus Strehlitz

Sanitärräume ohne eigenes Fenster müssen gemäß DIN 18017-3 grundsätzlich über eine mechanische Lüftung verfügen, die im Bedarfsfall unerwünschte Gerüche oder Feuchte abführt.
Entlüftungsanlagen nach DIN 18017-3

Ohne Fenster lüften

-

Die DIN 18017-3 spielt in der Praxis eine deutlich größere Rolle, als viele Planer vermuten. Der Beitrag zeigt, wie Entlüftungsanlagen normgerecht geplant werden, welche Unterschiede zur DIN 1946-6 bestehen und worauf bei Zuluftführung und Brandschutz zu achten ist. Energieberatende erhalten einen kompakten Überblick und das nötige Wissen, um Lüftungskonzepte fachgerecht und rechtssicher bewerten zu ­können. Thorsten Fiedel

Vom Kaltdach zum Kombidach

Gut aufgelegt

-

Der obere Abschluss von rund 1,6 Millionen Wohngebäuden in Deutschland ist als Flachdach ausgeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich diese Bauweise vor allem bei Reihenhäusern und Bungalows. Ähnlich wie das Steildach bestehen viele Flachdächer aus belüfteten Holzbalkenkonstruktionen. Durch das Verfüllen des Belüftungsraums mit Einblasdämmung und das Aufbringen einer zusätzlichen Dämmschicht oberhalb der Dachhaut wird aus dem alten Kaltdach eine moderne, dauerhaft feuchtesichere und energetisch effiziente Konstruktion: das Kombidach. Werner Eicke-Hennig

In Wohnungseigentümergemeinschaften entscheidet häufig nicht das technische Konzept allein, sondern auch die Kommunikations- und Beratungskompetenz der Energieberatenden über den Erfolg einer Modernisierung.
Energieberatung in Wohnungseigentümergemeinschaften (4) 

Mit Kommunikation zum ­Sanierungserfolg

-

Energetische Sanierungen sind oft Investitionen mit langfristiger Wirkung: Sie kosten heute Geld, zahlen sich aber über viele Jahre aus. Eigentümerinnen und Eigentümer legen mit einer Sanierung fest, wie sich Kosten, Risiken und der Wert ihrer Immobilie in den kommenden Jahrzehnten entwickeln. Wer dabei aber nur auf die Kosten schaut, übersieht wichtige Fragen: Wie entwickeln sich die Energiepreise? Wie viel Förderung gibt es? Kann ich mein Haus für die Zukunft wappnen und den Wert der Immobilie dadurch sogar erhöhen? Beatrice Kuhn

Wie laufen Beratungsgespräche in der Praxis ab? Studierende der Hochschule Bremen informieren sich auf  der Messe Bremer Altbautage.
Qualifikation zur Energieberatung

Frische Kräfte

-

An der Hochschule Bremen können sich Studierende der Architektur, der Energietechnik und vergleichbarer Fachrichtungen seit dem Wintersemester 2023/2024 zusätzlich für die Energieberatung Wohngebäude qualifizieren. Dies soll helfen, das immer drängendere Nachwuchsproblem der Beraterbranche in den Griff zu bekommen. Die GEB-Redaktion sprach mit Lehrenden sowie mit einer Absolventin über die Inhalte, die Besonderheiten und die Herausforderungen des Wahlmoduls.

Sommerumfrage 2026 zur Energieberatung

Auf ein Neues!

-

Im Juni startet die GEB-Redaktion mit Partnerorganisationen zum zwölften Mal die Sommerumfrage zu aktuellen Themen der Energieberatung. In den vergangenen Monaten ist viel passiert, was die Branche bewegt: Das „technologieoffene“ GModG ersetzt das „Heizungsgesetz“, neue kriegerische Konflikte offenbaren fossile Abhängigkeiten und KI verändert den beruflichen Alltag. Claudia Siegele

Veranstaltungsort war das „Von Greifswald“, ein ehemaliger Güterbahnhof mit Gründerzeitflair.
GIH-Bundeskongress in Berlin

Reichlich Redebedarf zum ­Jubiläum

-

Der diesjährige Bundeskongress des Energieberatendenverbandes GIH war keine reine Wohlfühlveranstaltung, trotz der Feier zum 25-jährigen Jubiläum. Mit ein Grund war das nach fast einhelliger Meinung der Anwesenden entkernte und verstümmelte Gebäudeenergiegesetz, jetzt Gebäudemodernisierungsgesetz, das die Regierung im Eiltempo durchbringen will. Dennoch gab es daneben auch Gelegenheit und Anlass, zufrieden zurück und mit Zuversicht nach vorne zu blicken. Alexander Borchert

Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels

Mehr Licht? Mehr Schatten!

-

Seit 1881 ist es in Deutschland 2,6 Grad Celsius wärmer geworden, die Zahl der Hitzetage hat sich fast verdreifacht – doch der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes basiert noch immer auf veralteten Klimadaten. Gerade Energieberater müssen wissen, dass der bauliche Sonnenschutz vom Komfortthema längst zur zentralen Planungsaufgabe geworden ist, welche Rolle Automation, Nachtlüftung und Verglasung dabei spielen und wo das Regelwerk dringend nachziehen muss. Claudia Siegele

In der Industrie und in Rechenzentren lässt sich Abwärmenutzung am einfachsten erschließen.
Abwärmenutzung aus der Industrie

„Alle müssen sich damit beschäftigen“

-

Die Nutzung von Abwärme bietet viel ­Potenzial. Im Interview erklären Patrick Hoffmann und Anna-Lena Freier, Projektleiter und -leiterin im Kompetenzzentrum Abwärme, wie groß dieses ist, welche Hürden noch im Weg stehen und warum das Thema ein interessantes Betätigungsfeld für Energieberatende sein kann.

Klaus Lambrecht
Podcast Gebäudewende

Mehr Sanierung wagen

-

Warum kommen die energetischen Sanierungen in Deutschland nicht voran, obwohl die Zahl der Beratungen stark gestiegen ist? Dieser Frage geht die aktuelle Folge des Gebäudewende-Podcasts mit Gesprächspartner Klaus Lambrecht nach. Er spricht dabei unter anderem über psychologische Hürden, politische Rahmenbedingungen und die Komplexität der Projekte. Markus Strehlitz

Die Systeme der Gebäudeautomation sorgen für einen optimierten, energieeffizienten Betrieb.
Die nächste Stufe der Digitalisierung

Der KI-Agent hat alles im Blick

-

Künstliche Intelligenz und Cloud Computing eröffnen neue Möglichkeiten in der Gebäudeautomation. Die verschiedenen Gewerke werden künftig miteinander kooperieren, um Energieverbräuche zu optimieren und Lastspitzen abzufangen. Die Systeme agieren zunehmend autonomer, der Mensch soll aber weiter die Kontrolle behalten. Markus Strehlitz

1  Verteilung der Vorlauftemperaturen, Auszug aus der Kampagne 2025/26 – Gebäude G26-G53
Prüfung auf Wärmepumpeneignung

Warum kompliziert, wenn’s ­einfach geht?

-

In einem seit einigen Jahren laufenden Projekt hat das an der Hochschule Hamm-Lippstadt beheimatete Institut für Sektorenkopplung in der Energiewirtschaft fossil beheizte Häuser auf ihre Eignung für eine Wärmepumpenheizung hin geprüft, allein mittels Messung der Innen- und Außentemperaturen und der Energie­verbräuche. So ließ sich auf niederschwellige Art nachweisen, dass der Wechsel bei der Mehrheit der Gebäude die Heizkosten senken dürfte. Das Verfahren könnte die Wärmewende im Wohngebäudebereich beschleunigen. Andreas Lutters, Jan Lebek, Bettina Nocke

1  Tiefste Mitteltemperaturen für die stationäre Heizlastberechnung aus DIN-, TRY- und Meteonormdaten für den extremen Winter in OranienburgJMT  Jahresmitteltemperatur (für Wärmeverluste an das Erdreich)
 TMT2  tiefste 2-Tagesmitteltemperatur (Grundlage in der DIN/TS 12831-1 [2]) 
 TMTx  tiefste x-Tagesmitteltemperatur (x ist für die Transmissionsheizlast je nach Bauschwere zu wählen, siehe [4]). 
 Je schwerer der Raum ist, desto größer sollte x sein. Da die Lüftungsheizlast sofort wirksam ist, wird x = 1 empfohlen 
 TRY2015 Auswertung durch DWD, Bezugszeitraum: 1995–2012 
 TRY2045 Prognose des DWD, Bezugszeitraum: 2031–2060 
 RCP  Representative Concentration Pathway, RCP8.5 entspricht einem „Weiter-so-wie-bisher“-Klimaszenario.
Wärmeleistungsberechnung zwischen Norm und Realität

Heizlast realitätsnah ermitteln

-

Der Artikel beleuchtet die Diskrepanz zwischen einer normgerechten Heizlastberechnung und realen Verbrauchsdaten. Anhand eines Praxisbeispiels werden alternative Bewertungsansätze und deren Genauigkeit diskutiert. Energieberater:innen erhalten eine wertvolle Orientierung für eine realitätsnahe Dimensionierung von Heizsystemen. Norbert Nadler

Eine Heizungserneuerung ist mit hohen Kosten verbunden. Eigentümer mit einem geringen Einkommen schrecken daher oft davor zurück.
Hürden beim Einkommensbonus

Gut gedacht, schlecht gemacht

-

Selbstnutzende Hauseigentümer mit einem zu versteuernden Einkommen von maximal 40.000 Euro können einen Bonus in Höhe von 30 Prozent erhalten. Dazu müssen sie jedoch einige Hürden meistern. Dies verhindert häufig den Heizungstausch, lautet die Befürchtung von Experten. Energieberatende sollten die Herausforderungen für ihre Kunden im Blick haben. Eva Kafke

Etwa 300 Aussteller haben im Februar in Köln bei der Messe Digitalbau den insgesamt rund 11.000 Besuchern ihre Angebote rund um die Leitthemen Kreislaufwirtschaft, Bauprozessoptimierung, KI und Bestands-
erfassung vorgestellt.
Bauen und Sanieren mit IT

Smarte Werkzeuge für die Baubranche

-

Die Messe Digitalbau war wieder ein Branchentreffpunkt für das digitale Planen, Bauen und Betreiben. Auf fast allen Ständen im Mittelpunkt: natürlich KI. Die wichtigsten Neuerungen, Themen und Trends im Überblick. Marian Behaneck