Bei seinem Bundeskongress am 7. Mai 2026 kann der Energieberatungsverband GIH auf 25 Jahre zurückblicken und auf das Verbandsbestehen anstoßen. Davor allerdings gilt es die weniger erfreulichen aktuellen politischen Vorhaben zu diskutieren. Wer wissen will, wohin die Energieberatung steuert, sollte sich anmelden.
Nachdem sich der erste Teil dieses Beitrags mit den Ursachen für einen mikrobiellen Befall von Fassaden beschäftigt hat, geht es im zweiten Teil um die Maßnahmen, mit denen sich die Ansiedlung von Algen, Pilzen und Bakterien zumindest erschweren lässt. Frank Frössel
Deutschlands Schulinfrastruktur steht am Limit – auch hinsichtlich des energetischen Zustands der Gebäude. Infolge der hohen Heizenergieverbräuche fallen viele Schulbauten in die niedrigsten Energieeffizienzklassen F bis H. Die Folgen: Gesundheitsrisiken, hohe Betriebskosten und verpasste kommunale Klimaziele. Um Tempo in die Sanierung zu bringen, setzt Bayern bei Pilotprojekten bereits auf den Gebäudetyp E. Städte wie Köln zeigen zudem, wie sich der Sanierungsstau durch Multiprojektmanagement und strategisches Liegenschaftsmanagement systematisch und effizient auflösen lässt. Thomas Köhler
Künstliche Intelligenz leistet einen wichtigen Beitrag zur digitalen Erfassung von Gebäuden. 3D-Modelle lassen sich automatisiert und in kurzer Zeit erstellen, Start-ups liefern die entsprechenden Systeme. Künftig könnte künstliche Intelligenz in Verbindung mit moderner Sensortechnik sogar einen Überblick über den Sanierungsbedarf ganzer Städte geben, wie ein Forschungsprojekt zeigt. Markus Strehlitz
Die allgemein anerkannten Regeln der Technik sind eines der größten Hemmnisse, um kostengünstiger bauen zu können, sagt der Jurist Marc Steffen. Im Podcast Gebäudewende erklärt er außerdem, weshalb es sich beim Bauturbo und Gebäudetyp E zwar um sinnvolle politische Initiativen handelt, diese aber nur wenig zur Linderung der Baukrise beitragen. Markus Strehlitz
Das Herstellen der luftdichten Ebene in der Gebäudehülle gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben bei der energetischen Sanierung. Eine neue WTA-Merkblattreihe schließt die Lücke zwischen Neubau-Norm und Bestandspraxis – und gibt Energieberatern erstmals systematische Planungsgrundlagen an die Hand. Mit Wilfried Walther, der die WTA-Arbeitsgruppe leitet, sprach GEB-Redakteurin Claudia Siegele.
Größere Anbieter erstellen individuelle Sanierungsfahrpläne in hohen Stückzahlen. Der Vorteil für den Kunden: Die Unternehmen können den Service relativ preisgünstig bereitstellen. Die Branchenverbände DEN und GIH sehen diese Dienstleistung pragmatisch, fürchten aber auch um die Unabhängigkeit bei der Beratung. Eva Kafke
Ob Gebäudeenergie- oder Gebäudemodernisierungsgesetz – Energieberatende benötigen digitale Unterstützung in Form von Software für ihre vielfältigen Aufgaben wie etwa die energetische Analyse und Sanierung, die Energieausweiserstellung oder Maßnahmenoptimierung. Das Angebot an entsprechenden Tools ist groß, und diese unterscheiden sich in vielen Details. Marian Behaneck
Was bleibt vom Gebäudeenergiegesetz? Der 14. Deutsche Energieberatertag stand im Zeichen politischer Unsicherheit. Während das Gebäudemodernisierungsgesetz noch auf sich warten lässt, diskutierten Experten über die Rolle der Energieberatung in der Wärmewende. Alisia Romeo
Mikrobieller Befall auf Fassaden ist für viele Hauseigentümer ein starkes Argument gegen Dämmmaßnahmen. Algen, Pilze und Bakterien aber trifft man eben nicht nur auf Wärmedämm-Verbundsystemen an. Die Ursachen für die Verbreitung sind vielfältig, haben sicher mit Bauweisen und Baustoffen zu tun, in höherem Maße jedoch mit der Umwelt und dem unmittelbaren Umfeld von Gebäuden. Der erste Teil dieses Beitrags zu Mikroorganismen an Fassaden setzt sich mit ihren spezifischen Wachstumsbedingungen und mit den multikausalen Hintergründen des Phänomens auseinander. Frank Frössel
Für gekühlte Gebäude wurde im ersten Teil des Artikels gezeigt, wie die Wärmeverluste erdberührter Bauteile zu berechnen sind. Für die detaillierte Ermittlung der sich hierbei ergebenden Wärmebrücken ist in der Konsequenz das dazu passende Verfahren zu wählen. Auch dieses unterscheidet sich deutlich von den vereinfachten Berechnungen nach DIN 4108 Beiblatt 2. Friedemann Stelzer
Trotz ihres großen Potenzials zur Senkung von Energieverbrauch und Emissionen ist die Dämmung zuletzt in den Hintergrund geraten. In Folge 44 des Podcasts Gebäudewende erklärt Florian Maiwald vom Ifeu Heidelberg, was die Gründe dafür sind und warum Dämmung weiterhin unverzichtbar ist. Er spricht auch über Fördermaßnahmen sowie die ökologische Bewertung von Dämmstoffen. Markus Strehlitz
Sanierungssprint: Energetische Modernisierung in 22 Tagen Der Handlungsbedarf ist eindeutig: Die aktuelle Sanierungsquote im Gebäudesektor liegt bei unter einem Prozent pro Jahr, notwendig zum Erreichen der Klimaziele wäre jedoch das Dreifache. Gleichzeitig müssen in nahezu jeder Stadt eine Vielzahl an Wohngebäuden dringend energetisch modernisiert, altersgerecht umgebaut und im Wert erhalten werden. Mit dem Sanierungssprint gibt es nun einen neuen Ansatz, um den seit Jahren bestehenden Sanierungsstau aufzulösen und den Gebäudebestand in Deutschland wie vorgesehen bis 2045 klimaneutral zu machen. Ronald Meyer, Amr Abouawad
Die kommunale Wärmeplanung gilt als zentrales Steuerungsinstrument der Wärmewende. Fünf aktuelle Studien zeigen, wie Kommunen planen und wo Daten sowie soziale Fragen an ihre Grenzen stoßen. Der Beitrag gibt einen Überblick über zentrale Trends und offene Baustellen. Alisia Romeo
Software mit Künstlicher Intelligenz unterstützt die energetische Analyse, Berechnung oder Optimierung von Gebäuden – und verändert damit die Arbeitsabläufe von Energieberatenden. Ein Überblick über das breite Angebot an verfügbaren Lösungen. Marian Behaneck
Photovoltaikanlagen bieten Wohnungseigentümergemeinschaften attraktive Vorteile. Energieberatende können WEG-Mitglieder durch verschiedene Betriebskonzepte führen – von der einfachen Volleinspeisung bis zur wirtschaftlich lukrativen gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung. Der Beitrag zeigt, welche Modelle sich für welche Ausgangssituation eignen und wie Beratende die Entscheidungsfindung in der Gemeinschaft erfolgreich begleiten. Martin Fischer
Die Verbreitung von intelligenten Stromzählern kommt in Deutschland nur mühsam voran. Ein Grund dafür ist die Komplexität des Systems aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen. Eine Light-Variante könnte die Installation vereinfachen – doch der Ansatz hat ebenso Kritiker wie Befürworter. Markus Strehlitz
Wie sich mithilfe eines Datenmonitorings die Effizienz von Heizungen verbessern lässt und was die Aufreger des Jahres 2025 waren – das sind die Themen der Folgen 42 und 43 des Gebäudewende-Podcasts. Unter anderem diskutiert die GEB-Redaktion über die Förderung von Dämmmaßnahmen und den Erfolg der Wärmepumpe. Markus Strehlitz
In der Regel genügt für das Ermitteln der Wärmeverluste gegen Erdreich und Keller die vereinfachte Berechnung mit Fx-Werten nach DIN V 18599-2. Das Verfahren ist jedoch für gekühlte Gebäude mit beispielsweise reversibler Wärmepumpe nicht anwendbar. Das normativ korrekte Vorgehen erfordert etwas mehr Eingabeaufwand, wird aber auch mit besseren Ergebnissen belohnt. Dieser zweiteilige Artikel geht auf die Berechnungsgrundlagen ein und verweist auf die passenden Rechenverfahren. Teil zwei zeigt die Konsequenzen für die Wärmebrückenberechnung auf. Friedemann Stelzer
Mit ihrem Verband Bauen im Bestand will Sarah Dungs die Bedingungen für dieses Thema verbessern und der Fokussierung der Branche auf den Neubau etwas entgegensetzen. Im Interview erklärt sie, welche Kernprobleme zunächst gelöst werden müssen, wie auch der Bestand vom Bauturbo profitieren könnte und warum Risiken nicht immer Risiken sein müssen.
Klimaschutz ist wichtig, das wissen – entgegen einer derzeit gerne weitergereichten Desinformation – die meisten Menschen. Allerdings müssen die Gegebenheiten so geschaffen werden, dass alle – unabhängig vom Einkommen – mitwirken und profitieren können. Eine im vergangenen Jahr vom Thinktank Agora Energiewende veröffentlichte Studie macht der Politik hierzu konkrete Vorschläge. Alexander Borchert
Wie bestimmt man die Gebäudeheizlast im Bestand korrekt? Der Beitrag zeigt anhand eines Praxisbeispiels, dass alle Norm-Verfahren zum gleichen Wärmeverlustkoeffizienten führen und dass abweichende Heizlasten vor allem aus verschiedenen Temperaturdifferenzen stammen – nicht aus unterschiedlichem Nutzerverhalten. Albert Walch
Es nützt das umfangreichste technische Wissen nichts, wenn der Energieberatende seine Kunden nicht erreicht. Experten aus der Praxis erklären, wie man eine gemeinsame Verständigungsebene findet, wo die größten Fallstricke lauern und auf welche Weise man seine kommunikativen Fähigkeiten im Arbeitsalltag trainieren kann. Eva Kafke
Ob zum Heizen oder Kühlen, ob im Bestand oder Neubau, mit Umweltwärme oder PVT – Wärmpumpen funktionieren effizient. Dazu müssen sie aber richtig geplant und installiert sein. Wir geben Ihnen das technische und kommunikative Rüstzeug für Ihre Beratungspraxis.
Die Beleuchtung stellt nach Heizung und Klimatisierung den drittgrößten Energieverbraucher in Gebäuden dar. Ein sensorgesteuertes und funkvernetztes LED-System mit bedarfsgerechter Lichtsteuerung erlaubt Kosteneinsparungen – ohne Kompromisse bei Lichtqualität und Sicherheit eingehen zu müssen. Nadja Müller