Während Umweltminister Schneider bei der Klimakonferenz am Rhein für internationalen Klimaschutz wirbt, bremsen seine Kabinettskollegen die Energiewende an vielen Enden aus. Das kostet internationale Glaubwürdigkeit – nimmt Deutschland die eigenen Ziele noch ernst?
Zu teuer, zu aufwändig, zu unflexibel: Darum passt Kernenergie nicht in ein Stromsystem der Zukunft.
Fast drei Millionen Stellen wurden im vergangenen Jahr in der Green Economy ausgeschrieben, ermittelte die Bertelsmann Stiftung – Tendenz steigend.
Eine neu eröffnete Energiezentrale versorgt das Projekt EnStadt:Pfaff in Kaiserslautern mit Niedertemperatur-Wärme. Kältemaschinen speisen Abwärme ins Wärmenetz. Das Projekt erprobt Ansätze für die Entwicklung klimaneutraler Quartiere.
Mit 13,4 Millionen Euro unterstützt das Bundesumweltministerium das Projekt „BEKOMM“, das Kommunen mit Know-how beim Thema Wind und Freiflächen-PV versorgen will.
Der Bundesverband Wärmepumpe bekräftigt seine Kritik am neuen Gebäudemodernisierungsgesetz. Die Kritik entzündet sich vor allem an Biotreppe, Grüngasquote und Wegfall der Beratungspflicht.
Der Referentenentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz streicht die 65-Prozent-Regel und legt konkrete Stufen für die „Bio-Treppe“ fest. Doch ein zentrales Klimaschutzziel taucht gar nicht auf.
Fridays for Future ruft in mehr als 60 Städten und Gemeinden zu Aktionen auf. Gleichzeitig sorgen Referentenentwürfe für EEG und Netzpaket für Unruhe.
Weniger Erdgas sorgt für eine jährliche Einsparung von 6.500 Tonnen CO₂ im Jahr. Doch die Stadtwerke sehen noch mehr Vorteile.
Der Krieg am Golf zeigt mal wieder, wie gravierend sich die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in Deutschland auswirkt. Doch der Regierung fällt nichts Besseres ein, als die Energiewende auszubremsen. Echt jetzt?
Der Umweltminister legt ein Klimaschutzprogramm mit 67 Maßnahmen vor und will so 27 Millionen Tonnen CO₂ zusätzlich einsparen. Doch wie kann das gehen, wenn das Wirtschaftsministerium ganz andere Pläne hat?
Die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen saniert acht Mehrfamilienhäuser seriell und entwickelt sie zu einem nachhaltigen Quartier weiter. Die Nahverdichtung soll 60 Prozent mehr Wohnraum schaffen. Wie das Projekt flächenschonend und zugleich energieautark funktioniert, zeigt dieser Beitrag.
Das Bundesverwaltungsgericht verpflichtet die Regierung zu einem wirksamen Klimaschutzprogramm mit 65 Prozent CO₂-Reduktion bis 2030 – doch die Klimaziellücke wächst auf 30 Millionen Tonnen. Die Deutsche Umwelthilfe analysiert die brisante Urteilsbegründung und kündigt juristische Konsequenzen an.
Die aktuellen Daten des Umweltbundesamtes zeigen: Der Rückgang der Treibhausgasemissionen hat sich verlangsamt, dabei sind die jüngsten Entwicklungen noch gar nicht berücksichtigt. Verantwortlich sind vor allem zwei Sektoren.
Wie eine neue Studie zeigt, stieg die Erwärmungsrate im vergangenen Jahrzehnt deutlich an. Forscher warnen: Die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Abkommens könnte schon vor 2030 langfristig überschritten werden.
Eine resiliente Energieerzeugung schütze die deutsche Wirtschaft, betonen die Unterzeichner und fordern mehr Verlässlichkeit für notwendige Investitionen.
Das Öko-Institut berechnet auf Basis der Eckpunkte massive Emissionssteigerungen, weil künftig wieder Öl- und Gasheizungen verbaut werden dürfen. Damit die neuen Instrumente „Bio-Treppe“ und „Grüngas-Quote“ greifen, haben die Wissenschaftler zwei Forderungen.
Eine aktuelle Studie zeigt, dass mittlere Kraftstoffverbrauch von PHEV in Europa 300 Prozent über dem Typgenehmigungsverbrauch liegt. Nun fordern die Wissenschaftler strengere Vorgaben.
Enercity übernimmt die Patenschaft für das neue norddeutsche Netzwerk der Plattform Grüne Fernwärme und unterstützt Kommunen und Unternehmen beim fachlichen Austausch zur klimaneutralen Wärmeversorgung.
Ein Speicher für Schiffssprit im englischen Humber-Hafen Immingham hält jetzt Biomethanol etwa zur Windparkwartung vor. Produziert wird es fernab.
2023 hat die BIM Berliner Immobilienmanagement die erste Feuerwache in Deutschland seriell saniert. Im Interview mit dem Dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren erläutert Angelika Hofmann-Nickel, Bereichsleiterin Baumanagement der BIM, warum serielles Sanieren ein unverzichtbarer Baustein ist, um kommunale Bestände klimaneutral zu machen.
Der „Global Risks Report 2026“ ermittelt ökologische Risiken als die größte Bedrohung der kommenden zehn Jahre. Die Erwartungen für die kommenden zwei Jahre fallen aber anders aus.
Die Bundesregierung baut die Förderung für Pkw mit Batterie um: Wer wenig Geld hat, soll mehr bekommen. Ein guter erster Schritt, aber weitere müssen schnell folgen.
Die Jahre 2023 bis 2025 waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnung: Die globale Temperatur steigt, während Klimaschutz weltweit unter Druck gerät.