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Mehr Strom aus erneuerbaren Energien, aber ohne staatliche Förderung – mit diesem Ziel ist jetzt das neue Förderprogramm „Erneuerbare Energien Plus“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestartet. Mit dem Angebot sollen Unternehmensinvestitionen in Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte aus regenerativen Energiequellen sowie in Energiespeicher finanziert werden. Pro Vorhaben sei ein Kredithöchstbetrag von 150 Millionen Euro vorgesehen, teilte die KfW. Sowohl der Erwerb neuer Anlagen als auch die Modernisierung bestehender Anlagen sind förderfähig.
PPAs sollen gezielt unterstützt werden
Ab sofort können die entsprechenden Anträge über einen Finanzierungspartner gestellt werden. Die KfW will damit die Vermarktung von Strom über sogenannte Direktlieferverträge (PPA) unterstützen. Entsprechend sind Anlagen, die über das EEG oder andere staatliche Fördermaßnahmen wie das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz gefördert werden, ausgeschlossen.
Insgesamt befinde sich der marktbasierte Ausbau der erneuerbaren Energien noch in der Entwicklungsphase, heißt es von der KfW. Finanzierungspartner seien mit mehr Komplexität als im regulierten Marktsegment konfrontiert. „Erneuerbare Energien Plus“ soll die dadurch entstehenden Hemmnisse adressieren und Planungssicherheit schaffen.
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Für die Förderung gilt kein Mindestkreditbetrag
„Mit attraktiven Finanzierungsbedingungen, insbesondere für Projekte mit Stromvermarktung über Direktlieferverträge, sendet das neue Förderprogramm ‚Erneuerbare Energien Plus‘ ein wichtiges Signal in den Markt und stärkt den Zugang zu grünem Strom für Industrie und Mittelstand“, sagt Melanie Kehr, für die Inländische Förderung zuständige Vorständin der KfW. „Außerdem setzen wir klare Anreize für den Einstieg in neue, nachhaltige Lösungen für Strom und Wärme sowie für die Modernisierung bestehender Anlagen.“
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Die Förderung sei an keinen Mindestkreditbetrag gebunden. Sie kann sowohl in Summe als auch in Teilbeträgen abgerufen werden. Auch Globaldarlehen an Landesförderinstitute oder die Kombination mit anderen Fördermitteln sind möglich. Der Investitionsort der förderfähigen Maßnahmen kann innerhalb der EU sowie im Vereinigten Königreich und Norwegen liegen.
Produktbedingungen und tagesaktuelle Zinskonditionen sind über die Website der KfW abrufbar.