Mit dem Commercial 100 erweitert Fenecon sein Portfolio im Gewerbesegment um einen Stromspeicher mit einer skalierbaren Speicherkapazität von 39,2 bis 420 Kilowattstunden. Das System arbeitet mit einem 100 Kilowatt starken Hybridwechselrichter und ist besonders für Anwendungen in Landwirtschaft, Gewerbe und Mehrfamilienhäusern geeignet.
Quartierspeicher können die lokale Energieversorgung in Wohnsiedlungen deutlich effizienter und grüner machen. Das zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt. Doch die derzeitige Rechtslage bremst die Umsetzung aus – mit negativen Folgen für die dezentrale Energiewende.
Die Beteiligungsgesellschaft Skion hat die Übernahme wesentlicher Teile der insolventen BMZ-Gruppe abgeschlossen. Der Batteriesystemhersteller startet nun unter neuem Namen, mit neuer Eigentümerstruktur und einer neuen Doppelspitze. Auch die Strategie soll angepasst werden.
Die Übertragungsnetzbetreiber haben ein neues Netzanschlussverfahren festgelegt. Der Branchenverband BVES sieht darin zwar Verbesserungen, kritisiert jedoch fehlende Planungssicherheit für Speicherprojekte – es brauche ein eigenständiges Anschlussverfahren.
Die Anlage steht in Halle (Saale) im Süden des Bundeslandes und liefert Regelleistung sowie Frequenzstabilisierung. Der Standort der Anlage spielte bei der Realisierung des Projekts eine entscheidende Rolle.
In die Debatte um die Modernisierung der Stromnetze kommt Bewegung. Beim Branchentreffen im Kloster Banz wurde deutlich: Netzbetreiber und erneuerbare Energien sind gleichermaßen auf Batterien angewiesen. Nun muss die Politik den Weg frei machen. Heiko Schwarzburger
Wer Energie intelligent steuert, sorgt für Autarkie und Zukunftsfähigkeit. Denn hybride Solarsysteme verbinden Stromerzeugung, Speicherung und Netzsteuerung – für Autarkie, Kostensenkung und Resilienz. Ein Praxisreport
Zwischen Heimspeichern gibt es enorme Unterschiede. Erstmals haben Forscher untersucht, wann sich das Laden mit Netzstrom bei dynamische Tarifen wirklich rechnet – und die Garantiebedingungen verglichen. Niels H. Petersen
Longi zeigt ein brandresistentes Modul fürs Gewerbe. Tesvolt stellt den neuen Batteriespeicher Powercore G2 für Gewerbe sowie für die Industrie vor. Die Hochvoltbatterie Reserva Pro liefert bis zu 32 Kilowattstunden pro Turm und Gokin Solar zeigt ein großes Modul mit 700 Watt Leistung. Das sind unsere Produkte der Woche.
Hersteller Sonnen senkt die Preise für einen Teil seiner Heimspeicher. Kunden erhalten bei bestimmten Modellen die doppelte Speicherkapazität zum bisherigen Preis. Das Unternehmen reagiert damit auf veränderte regulatorische Rahmenbedingungen und steigende Energiepreise.
Fronius stellt auf der Intersolar in München die Reserva-Pro-Hochvoltbatterie vor, die in Europa gefertigt wird. Das modular aufgebaute Speichersystem lässt sich von 12 bis 32 Kilowattstunden pro Turm konfigurieren – und im Parallelbetrieb auf bis zu 128 Kilowattstunden erweitern.
Hersteller Tesvolt hat mit dem Powercore G2 einen Batteriespeicher mit 500 Kilowattstunden Kapazität für Gewerbe, Industrie und kleinere Utility-Scale-Projekte vorgestellt. Das System kombiniert Hardware des chinesischen Herstellers Whes mit Tesvolts eigener Software.
Der TÜV Rheinland hat der Sonnen-Gruppe hohe Standards bei der Cybersicherheit bestätigt. Der Anbieter von Speichersystemen und anderen Komponenten erfüllt strenge Anforderungen an den Schutz sensibler Daten.
Die ersten Treffen finden am 16. April 2026 im Berliner Olympiastadion sowie am 23. April 2026 im Porsche Experience Center am Hockenheimring statt. Im Mittelpunkt stehen neue Speichersysteme.
N-Ergie Netz hat als einer der ersten Verteilnetzbetreiber hierzulande den Betrieb eines netzdienlichen Großbatteriespeichers ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt Maxsolar. Das Unternehmen soll in Ansbach einen Speicher errichten, der Engpässe im Verteilnetz entlasten soll – mit einem besonderen Betriebskonzept.
Sinkende Preise und steigende volatile Stromerzeugung treiben den Speichermarkt in der Schweiz an. Swissolar fordert mehr tarifliche Anreize und eine Speicherstrategie.
Hersteller Ecoflow hat mit dem Ocean 2 ein dreiphasiges Speichersystem für Wohngebäude vorgestellt. Das System setzt auf LFP-Batterietechnologie und lässt sich besonders schnell installieren.
Die HTW Berlin und die neue Ausgründung Aquu haben in der diesjährigen Stromspeicher-Inspektion erstmals die Garantiebedingungen von 20 Herstellern analysiert. Daraus haben die Wissenschaftler eine Checkliste mit sechs Fragen entwickelt, die Käufer vor der Kaufentscheidung klären sollten.
In Rimini feierte das Ocean Single-Phase Heimspeichersystem von Ecoflow Europapremiere. Daneben präsentierten Hersteller wie Hyxi, Solavita und BYD ihre neuesten Speicherlösungen und Unternehmen wie Go-E Ladestationen für den italienischen Markt.
Intilion bringt ein modulares Großspeichersystem für die Industrie auf den Markt. Weidmüller zeigt die neue Serie für Blitz- und Überspannungsschutz. Die Steuerzentrale Emma von Huawei Fusionsolar heißt nun Smart Assistant und die Firma Salzstrom setzt auf industrielle Natrium-Ionen-Speicher. Das sind unsere Produkte der Woche.
Aufbruchstimmung und zufriedene Gesichter auf der KEY 2026: Mehr als 1.000 Aussteller präsentierten auf der dreitägigen Fachmesse ein breites Spektrum neuer Produkte für Photovoltaik- und Batterieanwendungen, vor allem für Gewerbe und Großanlagen.
Forscher vom ZSW koordinieren ein neues Forschungsprojekt zur netzdienlichen Integration von Großbatteriespeichern ins Verteilnetz in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit der TH Ulm und Praxispartnern sollen Betriebsmodelle entstehen, die Netzstabilität und Wirtschaftlichkeit vereinen.
Die Wiener Firma Salzstrom bringt mit der Salt Industry Line eine Speicherlösung auf Natrium-Ionen-Basis für industrielle Anwendungen auf den europäischen Markt – die Batteriezellen kommen ohne Lithium und Kobalt aus.
Batteriespeicher werden für die Energiewende immer wichtiger. In der Europäischen Union hat sich die installierte Kapazität seit 2021 fast verzehnfacht. Im Jahr 2025 lag der Anstieg nach Angaben von Solar Power Europe bei 45 Prozent.
Webinar — Speicher mit kleiner Spannung von Atmoce lassen sich herstellerunabhängig in jede Bestandsanlage integrieren – der bestehende Wechselrichter wird nicht angefasst. Das eröffnet Installateuren zusätzliches Geschäft. Sven Ullrich