Nach der Verabschiedung des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes haben sich auch die Regelungen für den Heizungstausch geändert. Viele Hauseigentümer und Bauherren hat verunsichert, wie sich die Förderung von Wärmepumpen verändert hat. Um den Interessenten an der umweltfreundlichen Heizung wieder mehr Sicherheit zu geben, hat Stiebel Eltron einen Onlinerechner für die Wärmepumpenförderung erstellt.
Mehr Menschen bekommen den Einkommensnonus
Mit diesem können Besitzer von Einfamilienhäusern einfach und komfortabel ermitteln, wie hoch die Förderung für ihren Heizungstausch voraussichtlich ausfallen wird. Für die Berechnung müssen die Interessenten nur wenige Informationen eingeben. Dazu gehören die Art und das Alter der bisherigen Heizung, die voraussichtlichen gesamten Investitionskosten sowie das zu versteuernde Haushaltseinkommen. „Gerade bei dem letzten Punkt sollte man genau hinschauen. Denn das zu versteuernde Haushaltseinkommen liegt insbesondere bei Familien deutlich unter dem persönlichen Jahreseinkommen“, erklärt Burkhard Max, Geschäftsführer der deutschen Vertriebsgesellschaft von Stiebel Eltron. „Da zusätzlich bei mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt noch einmal 10.000 Euro abgezogen werden und außerdem die Maximalgrenze von 40.000 auf 50.000 Euro erhöht wurde, kommen nun mehr Menschen in den Genuss des Einkommensbonus“, betont er.
Für die nächsten Monate mehr Zuschuss möglich
Denn anders als vermutet, könne die Förderung zumindest in den kommenden Monaten für Verbraucher sogar deutlich höher ausfallen als zuvor, weiß Burkhard Max. „Es ist zwar richtig, dass die Förderung langfristig abschmelzen wird. Außerdem wurden ab sofort die maximal förderfähigen Investitionskosten sowie der Klimageschwindigkeitsbonus abgesenkt. Gleichzeitig wurde aber der maximale Förderanteil an den Investitionskosten für bestimmte Einkommensgruppen von 70 auf 80 Prozent erhöht. Auch kommen mehr Einkommensgruppen in den Genuss des Einkommensbonus“, beschreibt Max die neuen Regelungen.
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So konnten Besitzer von Einfamilienhäusern bisher für den Heizungstausch maximal 21.000 Euro Zuschuss bekommen. Dieser hat sich jetzt auf maximal 22.400 Euro erhöht, wie Stiebel Eltron mitteilt. Durch die neuen Regelungen können Antragsteller, die vorher 10.500 Euro Zuschuss bekommen haben, jetzt mit 16.800 Euro rechnen. „Besonders interessant ist die neue Förderung, wenn mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt“, erklärt Burkhard Max.
Verringerung geht halbjährlich weiter
Er weist auch darauf hin, dass die aktuellen Förderbedingungen bis Ende Januar 2027 gelten. Ab dann verringern sich einzelne Bestandteile. Die Degression wird dann halbjährlich weitergehen. „Wer also einen Heizungswechsel zur Wärmepumpe plant, sollte genau schauen, wann er das Vorhaben angeht“, rät Burkhard Max. „Auf lange Sicht wird die Förderung für die meisten Antragsteller zukünftig geringer ausfallen. Dass die Förderung kontinuierlich und schrittweise abschmilzt, ist eine annehmbare Lösung, die langfristig Klarheit schafft für die Branche und Verbraucherinnen und Verbraucher: Die Politik setzt auf die Wärmepumpe als wichtiges Element für das Gelingen der Wärmewende“, ordnet Max die neuen Regelungen ein.
Der Förderrechner steht allen Interessenten auf der Webseite von Stiebel Eltron zur Nutzung zur Verfügung. (su)