Der erste Heizspiegel für Nordrhein-Westfalen ist erschienen. Neue Vergleichswerte zeigen Sparpotenziale und machen steigende Kosten für Öl und Gas sichtbar.
Die Zuschüsse der Regierung für Photovoltaikanlagen sind im Vergleich zu vorherigen Förderungen gestiegen und die Unterstützung von privaten Speichern ist ganz neu. Insgesamt sind 38 Millionen Euro vorgesehen.
Der Betreiber des ältesten Geräts bekommt eine nagelneue Wärmepumpe inklusive Installation. Es reichen zwei Fotos der bestehenden Anlage und ein paar Kontaktdaten.
Nahwärmenetze rechnen sich nur, wenn möglichst viele mitmachen – doch was passiert, wenn Einzelne lieber auf die eigene Wärmepumpe setzen? Drei Energie-Praktiker berichten, wie sie mit Konkurrenz, Monopolängsten und politischem Chaos umgehen.
Die Schulungen sollen Stolpersteine bei Planung, Installation und Steuerung von Wärmepumpen ausräumen. Denn die Nachfrage steigt, nicht zuletzt durch die Ölpreise und den Krieg in Iran.
Ein Installateur hat ein Einfamilienhaus mit solaren Hybridkollektoren ausgestattet, die auch eine Wärmepumpe versorgen. Der Clou: Das Schwimmbad des Hauses dient als saisonaler Wärmespeicher – das Vorzeigeprojekt zeigt, wie es geht. Niels H. Petersen
Die Schulungen sind modular aufgebaut und können je nach Vorkenntnissen und Zielen zusammengestellt werden. Die erste Veranstaltung startet am 16. April 2026. Weitere sind schon geplant.
Wer fossile Energie durch Preisdeckel oder Steuererleichterungen billiger macht, verhindert Investitionen in klimafreundlichere Technologien, warnen Wissenschaftler. Besser wäre ein anderer Weg.
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist zwar ein nützlicher Wert für Fachplaner, aber für Laien und den Vergleich mit fossilen Systemen weitgehend ungeeignet – sie verschleiert das enorme Einsparpotenzial der Wärmepumpe. Hingegen macht eine Erzeugeraufwandszahl als gemeinsame Vergleichsgröße alle Heizsysteme auf einer Skala direkt vergleichbar. Wilfried Walther
Die deutsche Wärmepumpenbranche blickt verhalten optimistisch in die Zukunft. Grund für die gedämpften Erwartungen: das Gebäudemodernisierungsgesetz.
Erneuerbaren-Branche warnt vor „massiver Wachstumsbremse“ durch geplante Gesetze der Bundesregierung.
Das Fraunhofer ISE und das Öko-Institut haben kommunale Wärmepläne ausgewertet. Die Wärmepumpe erweist sich als zentrale Technologie, Wärmenetze sollen stark ausgebaut werden. Doch die Analyse offenbart auch erhebliche Schwächen in den Planungen.
Im niedersächsischen Maschen hat ein Installateur ein Einfamilienhaus mit 44 PVT-Hybridkollektoren ausgestattet, die eine Wärmepumpe mit Quellwärme versorgen. Das Schwimmbad des Hauses dient nun als saisonaler Wärmespeicher – ein energieautarkes Vorzeigeprojekt.
Am 8. April 2026 veranstaltet der Bundesverband Wärmepumpe in Frankfurt am Main das Fachforum Handwerk, Beratung und Planung. Wer sich rasch entscheidet, kann kostenfrei teilnehmen.
Der Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung stieg 2025 in Deutschland deutlich auf 209,8 Terawattstunden. Der Anteil am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme erhöhte sich jedoch nur moderat auf 19,0 Prozent.
Das Öko-Institut berechnet auf Basis der Eckpunkte massive Emissionssteigerungen, weil künftig wieder Öl- und Gasheizungen verbaut werden dürfen. Damit die neuen Instrumente „Bio-Treppe“ und „Grüngas-Quote“ greifen, haben die Wissenschaftler zwei Forderungen.
Ulrich Leibfried hat den renommierten Preis für seine Entwicklung des Solink-PVT-Kollektors bekommen. Er kombiniert Photovoltaik mit Solarthermie auf besondere Art und ist für die Kombination mit Wärmepumpen gemacht.
Künftig ist jede zweite Kilowattstunde im Fernwärmenetz CO₂-frei, meldet Energieversorger Enercity. Den endgültigen Ausstieg aus der Kohle will die niedersächsische Landeshauptstadt 2027 schaffen – ohne Umweg über neue Erdgaskraftwerke.
Die Koalition hat am Abend des 24. Februar die Eckpunkte des GMG vorgestellt. Die 65-Prozent-Regel für Heizungen soll gestrichen werden. So reagieren Branchen- und Klimaverbände auf die Reform des "Heizungsgesetzes".
Energie sparsam und effizient zu nutzen, ist für industrielle Unternehmen aus wirtschaftlicher Sicht lukrativ. Eine neue PwC-Analyse zeigt, warum Unternehmen trotz dieser Vorteile bei Energieeffizienzmaßnahmen zurückhaltend bleiben.
In Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk gegründet, das die Integration von Großwärmepumpen in Wärmenetze vorantreiben soll. Das erste Treffen der Partner ist für den 5. März 2026 anberaumt.
Wasser des Hafenbeckens im Alten Fischereihafen soll künftig Wärme und Kälte für ein ganzes Quartier liefern – und als Vorbild für andere Kommunen dienen.
Eine Umfrage zeigt: Durch proaktives Handeln von Fachbetrieben und Industrie konnten Schäden an Wärmepumpen beim Berliner Stromausfall Anfang 2026 verhindert werden.
Mit dem neuen Heizungsgesetz könnte die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen fallen. Ein Verstoß gegen die Verfassung, sagt jetzt ein Gutachten, und führt zwei Gründe dafür an.
Für die ersten Wärmepumpen gilt seit Januar die Prüfpflicht. Dies bezieht sich auf Anlagen in größeren Gebäuden und soll sicherstellen, dass die Heizung effizient läuft und nicht unnötig Strom verbraucht.