Eine Rückkehr zur 65-Prozent-Regel bei neuen Heizungen scheint trotz lauter Kritik unwahrscheinlich. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft hat Ideen, wie sie kompensiert werden könnte.
Erdwärmepumpen sind preiswerter als Gaskessel, können sich aber auch gegenüber Luftwärmepumpen behaupten. Die höheren Investitionskosten sind schnell wieder eingespielt.
Ein viereckiger Turm mit einer Großwärmepumpe liefert ausreichend Wärme für bis zu 400 Wohnungen. Spezielle Ventilatoren sichern einen flüsterleisen Betrieb ab.
Zu langsam, zu unentschlossen, zu komplex: Zwar sieht der jährliche Bericht von BDEW und Ey auch Fortschritte, doch unterm Strich bleibt ein Defizit.
Zwei Netzbetreibern droht ein Zwangsgeld, weil sie die Vorgaben für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach Paragraph 14a Energiewirtschaftsgesetz nicht umsetzen. Verfahren gegen weitere Netzbetreiber sind in Prüfung.
Auf Basis einer Markterhebung zeichnet der Fachverband Gebäude-Klima (FGK) den Absatz von Luft/Luft-Wärmepumpen auf. 2026 gab es erneut einen Zuwachs.
Statt Verlässlichkeit herrsche Verunsicherung, monieren Vertreter von Städten und Gemeinden. Und auch der Expertenrat für Klimafragen äußert Bedenken.
Seit Anfang 2025 müssen alle Stromversorger variable Tarife anbieten. Davon profitieren insbesondere Betreiber von Wärmepumpen.
Der dena-Gebäudereport 2026 zeigt: 2025 wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Wärmeplanung und serielle Sanierung machen Fortschritte.
Der Bundesverband Wärmepumpe bekräftigt seine Kritik am neuen Gebäudemodernisierungsgesetz. Die Kritik entzündet sich vor allem an Biotreppe, Grüngasquote und Wegfall der Beratungspflicht.
Die Leistungsfähigkeit von Wärmepumpen hängt von der Umgebungstemperatur ab. Bei starkem Frost schaltet sich ein elektrischer Heizstab ein, was zu hohen Stromkosten führen kann. Zudem sind Wärmepumpen grundsätzlich träge und wärmen die Wohnräume nur langsam auf. Um diese Schwächen auszugleichen...
Felddaten von Sunmaxx zeigen, dass photovoltaisch-thermische Hybridmodule selbst im Winter stabile Quellentemperaturen für Wärmepumpen liefern können und damit hohe Arbeitszahlen ermöglichen.
Der Referentenentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz streicht die 65-Prozent-Regel und legt konkrete Stufen für die „Bio-Treppe“ fest. Doch ein zentrales Klimaschutzziel taucht gar nicht auf.
Wie stark belasten Wärmepumpen künftig die Stromnetze? Das Fraunhofer IEE hat dazu echte Messdaten ausgewertet und mit Simulationen kombiniert. Die Studie liefert neue Tageslastprofile und Gleichzeitigkeitsfaktoren – mit überraschenden Werten.
Mit der Anlage, die zusammen mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) und den Simulationsexperten von CADFEM entstanden ist, kann der Ziegelhersteller 30 Prozent Energie und 88 Prozent Emissionen einsparen.
Einigung beim Gebäudemodernisierungsgesetz? Weit gefehlt. Es wurde lediglich eine bestehende Regelung bestätigt und eine Frist verschoben. Sich dafür auf die Schulter zu klopfen, erfordert schon einiges an Chuzpe.
Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat einen neuen Richtlinienentwurf für die Planung von Wärmepumpenanlagen in Wohngebäuden veröffentlicht. Er richtet sich an Fachleute aus Planung und Handwerk und deckt den gesamten Prozess von der Voruntersuchung bis zum Betrieb ab.
Der erste Heizspiegel für Nordrhein-Westfalen ist erschienen. Neue Vergleichswerte zeigen Sparpotenziale und machen steigende Kosten für Öl und Gas sichtbar.
Am Ammersee versorgen PVT-Kollektoren das Gymnasium in Herrsching mit 56 Erdsonden eine Wärmepumpe in der Heizsaison mit regenerativer Energie. Ab Mai regenerieren die Hybridkollektoren das Erdsondenfeld.
Die Zuschüsse der Regierung für Photovoltaikanlagen sind im Vergleich zu vorherigen Förderungen gestiegen und die Unterstützung von privaten Speichern ist ganz neu. Insgesamt sind 38 Millionen Euro vorgesehen.
Der Betreiber des ältesten Geräts bekommt eine nagelneue Wärmepumpe inklusive Installation. Es reichen zwei Fotos der bestehenden Anlage und ein paar Kontaktdaten.
Nahwärmenetze rechnen sich nur, wenn möglichst viele mitmachen – doch was passiert, wenn Einzelne lieber auf die eigene Wärmepumpe setzen? Drei Energie-Praktiker berichten, wie sie mit Konkurrenz, Monopolängsten und politischem Chaos umgehen.
Die Schulungen sollen Stolpersteine bei Planung, Installation und Steuerung von Wärmepumpen ausräumen. Denn die Nachfrage steigt, nicht zuletzt durch die Ölpreise und den Krieg in Iran.
Ein Installateur hat ein Einfamilienhaus mit solaren Hybridkollektoren ausgestattet, die auch eine Wärmepumpe versorgen. Der Clou: Das Schwimmbad des Hauses dient als saisonaler Wärmespeicher – das Vorzeigeprojekt zeigt, wie es geht. Niels H. Petersen
Die Schulungen sind modular aufgebaut und können je nach Vorkenntnissen und Zielen zusammengestellt werden. Die erste Veranstaltung startet am 16. April 2026. Weitere sind schon geplant.