Die von einer Solarthermieanlage erzeugte Wärme dient als Quelle für Wärmepumpen, die in einem riesigen Speicher integriert sind. Dadurch wird ein Anteil von 87 Prozent Sonnenenergie in der Wärmeversorgung des hessischen Ortes erreicht.
Betreiber neuer Wärmepumpen ab 2024 profitieren von vergünstigten Netzentgelten. Die Wahl des richtigen Rabatt-Modells und Tarifs ist entscheidend.
Die Photovoltaikanlage liefert nicht nur die Energie für die Stromversorgung im Gebäude, sondern füttert auch eine Erdwärmepumpe. Überschüsse fließen ins Netz und die Reststromlieferung übernimmt Naturstrom.
Das Bundeskabinett hat die Eckpunkte zum Wärmenetzpaket beschlossen. Die Regelungen sollen den Fernwärmeausbau und die Dekarbonisierung erleichtern. Der Bundesverband Erneuerbare Energie fordert eine sozialverträgliche Umsetzung.
Ein Gebäude aus dem Jahr 1715 wurde modernisiert, die alte Heizung ersetzt. Die Wärmepumpe erreicht bis 80 Grad Celsius im Vorlauf. Verrohrung und Radiatoren blieben drin. Dadurch hielten sich die Kosten im Rahmen.
Viele Großstädte wollen spätestens 2045 klimaneutral sein und kalkulieren mit Sanierungsraten von zwei Prozent – doch die liegt erst bei der Hälfte.
Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern auch Innenräume kühlen – je nach Anlage aktiv oder passiv.
Der Bundesverband Wärmepumpe zieht positive Bilanz: Der Markt habe sich gut entwickelt. Damit sich der Trend fortsetzt, seien sinkende Strompreise wichtig.
Wie Stadtwerke Klimaschutz, Versorgungssicherheit und stabile Wärmepreise miteinander verbinden können.
Die Nachfrage nach Wärmepumpen legt weiter zu. Damit das so bleibt, fordert der BWP, endlich die im Koalitionsvertrag versprochene Strompreisentlastung umzusetzen.
Auch im Bestand können Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern alte Gas- und Ölheizungen ersetzen – wenn das System passend zum Gebäude ausgelegt wird. Das zeigt ein Forschungsprojekt des Fraunhofer ISE mit zwanzig Partnern aus der Heizungsbranche.
Für eine typische teilsanierte Altbauwohnung in einem Mehrfamilienhaus könnten sich die Kosten laut einer aktuellen IW-Studie auf fast 2.000 Euro im Jahr verdoppeln. Schuld daran? Allen voran die „Biotreppe“.
Mehr als die Hälfte der im Bestand ausgetauschten Heizungen sind jünger als 20 Jahre. In der Regel tauschen die Hauseigentümer fossile Heizungen gegen Wärmepumpen, wie eine Analyse des Portals Wärmepumpen-Angebotsvergleich zeigt.
Ein Forschungsprojekt des Fraunhofer ISE zeigt, dass Propan-Wärmepumpen alte Gas- und Ölheizungen in bestehenden MFH ersetzen können.
Mit dem Rechner können Hauseigentümer abschätzen, wie viel Investitionszuschuss sie beim Heizungstausch bekommen. Wichtig ist das Einkommen.
Der Berliner Wärmeplan offenbart: Nahwärme könnte ein Fünftel der Stadt dekarbonisieren. Doch die Initiativen, die das vorantreiben wollen, kämpfen weitgehend allein – während der politische Handlungsdruck wächst.
Trianel, Stadtwerke Tübingen und retoflow haben ein digitales Abbild eines Fernwärmenetzes erfolgreich validiert. Das Modell rechnet präzise, skaliert auf komplexe Netze – und zeigt, was Kommunen beim Wärmenetzausbau künftig gewinnen können.
In Lüneburg ist ein Pilotprojekt für Abwärmegewinnung aus Trinkwasser in Betrieb gegangen. Energieversorger Avacon sieht großes Potenzial bei niedrigen Kosten.
Zusammen mit Stadt und TU München bauen die SWM ein Pilotprojekt, das mit nur einem Brunnen auskommt. Die Beteiligten sehen ein großes Potenzial, auch über München hinaus.
Die aus dem Freiburger Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM hervorgegangene Firma Qurie will mit elektrokalorischen Materialien die Wärmepumpentechnologie der Zukunft revolutionieren. Elektrokalorische Wärmepumpen nutzen die Temperaturänderung eines Festkörpermaterials unter...
Gestoppte Förderung und Zweifel an der Verfassungskonformität des Gebäudemodernisierungsgesetzes sorgen bei Hausbesitzern und Handwerkern für Verunsicherung. Die kommenden Reformen des EEG und des Wind-auf-See-Gesetzes müssen geordneter ablaufen, um einen Ausbaustopp bei Wind und Soalr zu vermeiden.
Vergisst die Politik bei der Wärmewende die Mieter? Noch haben sie wenig Anreize, in energietische Sanierung zu investieren. Eine neue Analyse zeigt, wie dieses Problem aufgebrochen werden kann.
Mit Ablauf des 30. Juni hat die gesetzliche Frist für Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern geendet, ihre Wärmeplanung vorzulegen. Die meisten Großstädte erfüllen die Vorgabe. Nun beginnt die fachliche Bewertung der vorliegenden Wärmepläne.
Die geplante halbjährliche Absenkung der Heizungsförderung könnte laut BWP Investitionen in Wärmepumpen zugunsten fossiler Heizungen verschieben.