Durch die Änderung des Gebäudeenergiegesetzes sind einige Regelungen weggefallen, die die elektrischen Direktheizungen behindert haben.
Das Bundeskabinett hat die Eckpunkte zum Wärmenetzpaket beschlossen. Die Regelungen sollen den Fernwärmeausbau und die Dekarbonisierung erleichtern. Der Bundesverband Erneuerbare Energie fordert eine sozialverträgliche Umsetzung.
Ein Gebäude aus dem Jahr 1715 wurde modernisiert, die alte Heizung ersetzt. Die Wärmepumpe erreicht bis 80 Grad Celsius im Vorlauf. Verrohrung und Radiatoren blieben drin. Dadurch hielten sich die Kosten im Rahmen.
Viele Großstädte wollen spätestens 2045 klimaneutral sein und kalkulieren mit Sanierungsraten von zwei Prozent – doch die liegt erst bei der Hälfte.
Der Erfolg hängt von zuverlässigen Wärmequellen und vor allem dem richtigen Mix der Abnehmer ab. Große Abnehmer mit hohem Wärmebedarf lassen sich besser versorgen als viele kleine Wohngebäude.
Der Bundesverband Wärmepumpe zieht positive Bilanz: Der Markt habe sich gut entwickelt. Damit sich der Trend fortsetzt, seien sinkende Strompreise wichtig.
In ländlichen Regionen kann die dezentrale Versorgung mit Wärmepumpen wirtschaftlicher sein als zentrale Wärmenetze. Das gilt auch bei eigentlich guten Voraussetzungen.
Wie Stadtwerke Klimaschutz, Versorgungssicherheit und stabile Wärmepreise miteinander verbinden können.
Die Nachfrage nach Wärmepumpen legt weiter zu. Damit das so bleibt, fordert der BWP, endlich die im Koalitionsvertrag versprochene Strompreisentlastung umzusetzen.
Auch im Bestand können Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern alte Gas- und Ölheizungen ersetzen – wenn das System passend zum Gebäude ausgelegt wird. Das zeigt ein Forschungsprojekt des Fraunhofer ISE mit zwanzig Partnern aus der Heizungsbranche.
Für eine typische teilsanierte Altbauwohnung in einem Mehrfamilienhaus könnten sich die Kosten laut einer aktuellen IW-Studie auf fast 2.000 Euro im Jahr verdoppeln. Schuld daran? Allen voran die „Biotreppe“.
Die Erweiterung der Tübinger Kläranlage zeigt, welches Potenzial die mehrstufige Nutzung von Klärgas und Motorabwärme für effiziente Nahwärmekonzepte bietet.
Mehr als die Hälfte der im Bestand ausgetauschten Heizungen sind jünger als 20 Jahre. In der Regel tauschen die Hauseigentümer fossile Heizungen gegen Wärmepumpen, wie eine Analyse des Portals Wärmepumpen-Angebotsvergleich zeigt.
Mit dem Rechner können Hauseigentümer abschätzen, wie viel Investitionszuschuss sie beim Heizungstausch bekommen. Wichtig ist das Einkommen.
Das Landgericht Düsseldorf verurteilt den Energieversorger NEW wegen eines Tarifs für „Ökogas“. Geklagt hatte die deutsche Umwelthilfe und spricht von einem Erfolg gegen Greenwashing.
Der Berliner Wärmeplan offenbart: Nahwärme könnte ein Fünftel der Stadt dekarbonisieren. Doch die Initiativen, die das vorantreiben wollen, kämpfen weitgehend allein – während der politische Handlungsdruck wächst.
Trianel, Stadtwerke Tübingen und retoflow haben ein digitales Abbild eines Fernwärmenetzes erfolgreich validiert. Das Modell rechnet präzise, skaliert auf komplexe Netze – und zeigt, was Kommunen beim Wärmenetzausbau künftig gewinnen können.
In Lüneburg ist ein Pilotprojekt für Abwärmegewinnung aus Trinkwasser in Betrieb gegangen. Energieversorger Avacon sieht großes Potenzial bei niedrigen Kosten.
Zusammen mit Stadt und TU München bauen die SWM ein Pilotprojekt, das mit nur einem Brunnen auskommt. Die Beteiligten sehen ein großes Potenzial, auch über München hinaus.
Der Umsatz stieg um ein Fünftel. Zudem investiert das sächsische Unternehmen in automatisierte Fertigung und stärkt den Vertrieb im Nordosten Deutschlands.
CEO-Talk: Energiesysteme für Gebäude werden komplexer, um das Maximum an Sonnenstrom vor Ort zu nutzen. Selbst bei Bestandsanlagen wird Eigenverbrauch für Wärme attraktiv. Welche Komponenten dafür notwendig sind, wie sie flexibel verbunden und gesteuert werden, erfahren Sie im Video!
Vergisst die Politik bei der Wärmewende die Mieter? Noch haben sie wenig Anreize, in energietische Sanierung zu investieren. Eine neue Analyse zeigt, wie dieses Problem aufgebrochen werden kann.
Die Parabolrinnen-Solarthermie ist ein ROI-starker Hybridbaustein für Industrie und Stadtwerke. Sie senkt Emissionen und Wärmekosten – bei überschaubarer Investition. Auch Contracting und andere flexible Finanzierungsmodelle sind möglich, zudem winkt lukrative Förderung.
Mit einer solchen dezentralen Lösung lässt sich die Wärmewende beschleunigen, da sie dezentraler wird. Quartiere ohne Fernwärmeanschluss und ohne Platz für Wärmepumpen können so dekarbonisiert werden.