DGS und AEE starten im Oktober 2026 die neue Online-Mastermind-Serie „Solarenergie für Kommunen – Von der Idee zur Umsetzung“.
Ein neuer Leitfaden der KEA-BW erleichtert Kommunen die buchhalterische Abwicklung von Energiecontracting-Projekten.
Das nachhaltige Planen, Bauen und Sanieren wird gegenwärtig wieder eher als ein Nice-to-have angesehen. Dabei hat Nachhaltigkeit beziehungsweise deren Fehlen unmittelbar mit den Krisen der Gegenwart zu tun, zuallererst mit der Klimakrise. Umso klarer wird das, wenn man nicht mehr nur die einzelne Immobilie betrachtet, sondern auch ihre Umgebung: das Quartier, das Viertel, die Stadt. Hier lassen sich die Weichen in eine lebbare Zukunft stellen – für sehr viel mehr Menschen als lediglich für die Bewohner oder Nutzer eines Gebäudes. Alexander Borchert
Technisch gesehen ist alles vorhanden, um die Energiewende im Baubestand zu schaffen, doch es hapert an der Umsetzung. Viele Maßnahmen lassen sich nur mit einem gewissen finanziellen Polster realisieren, zumal die aktuellen Förderstrukturen diese soziale Unwucht nicht beseitigen. In Bremen will die Genossenschaft Erdwärmedich das ändern. Sie will vor Ort ein Netz für erneuerbare kalte Nahwärme schaffen und Wärmepumpen bereitstellen, um die angeschlossenen Häuser CO₂-frei und günstig zu beheizen. Bundesweit wird das Projekt mit wachsendem Interesse verfolgt. Alexander Borchert
Bei den Netzbetreibern laufen die Vorbereitungen zur kompletten oder zumindest teilweisen Stilllegung ihrer Gasnetze. Für Verbraucher, die weiter auf den fossilen Energieträger setzen, hat das erhebliche Auswirkungen: Die Versorgungssicherheit ist mittelfristig vielerorts nicht mehr gegeben. Zugleich steigen für diejenigen die Kosten, die lange am Netz bleiben. Eva Kafke
Die Kommunen müssen Wärmepläne vorweisen – und das eröffnet Möglichkeiten für Energieberatende. Aber die liegen weniger in der Erstellung der Pläne, sondern darin, bei der jetzt folgenden Realisierung der Maßnahmen zu unterstützen. Dafür sind neben fachlichem Know-how auch soziale Kompetenzen gefordert. Markus Strehlitz
Eine Studie bestätigt die zentrale Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen für die Wärmeversorgung bis 2045. Doch es gibt noch Lücken.
Die Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet Tangerhütte als Energie-Kommune des Monats August 2026 aus. Die Einheitsgemeinde in Sachsen-Anhalt setzt auf Wind, Solar, Biomasse und Speichertechnologie.
Die Wärmeplanung kommt voran: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Kommunen mit abgeschlossenem Wärmeplan. Viele weitere Kommunen arbeiten daran.
Nahwärme ist in Berlin für knapp ein Fünftel der Stadtfläche möglich – Bürgerinitiativen treiben lokale Lösungen voran, brauchen aber Unterstützung.
Energieversorger, Kommunen und Planungsbüros arbeiten in Deutschland an der Wärmeplanung und der Umsetzung in die Praxis. Für diesen Prozess sind digitale Arbeitshilfen unverzichtbar. Sie helfen beim Vergleich unterschiedlicher Szenarien, der Planung von Wärmenetzen mit erneuerbaren Energien und der...
Eine Finanztip-Auswertung zeigt: Die größten deutschen Kommunen halten trotz Änderungen am ”Heizungsgesetz“ an einer Wärmeplanung ohne Erdgas fest.
Das Fraunhofer IBP stellt Planungsbüros und Kommunen eine Webplattform bereit, die Temperatureffekte von Begrünung und Entsiegelung datenbasiert sichtbar macht.
Mit Ablauf des 30. Juni hat die gesetzliche Frist für Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern geendet, ihre Wärmeplanung vorzulegen. Die meisten Großstädte erfüllen die Vorgabe. Nun beginnt die fachliche Bewertung der vorliegenden Wärmepläne.
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat einen Kriterienkatalog zur Zertifizierung von Bestandsquartieren veröffentlicht. Sieben Pilotprojekte haben den Katalog getestet.
Die kommunale Wärmeplanung (KWP) ist ein zentraler Baustein, um die Wärmewende und die klimaneutrale Wärmeversorgung in Deutschland zu beschleunigen. Das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende hat dafür den Leitfaden Ausschreibung und Beauftragung einer Kommunalen Wärmeplanung herausgebracht. Er...
Die kommunale Wärmeplanung zeigt die Potenziale für Wärmenetze auf. Sie ist die Basis auf dem Weg zum eigenen Wärmenetz, kann aber keine belastbaren Aussagen zu Kosten und Umsetzbarkeit individueller Projekte machen. Deshalb hat die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) die...
Die Novelle des Wärmeplanungsgesetzes soll Kommunen entlasten, Prozesse vereinfachen und die Digitalisierung stärken.
Die KfW nimmt für das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ keine Anträge mehr entgegen.
Nachbarn können seit Juni selbst erzeugten Solarstrom gemeinsam nutzen. Thomas Zwingmann von der Verbraucherzentrale NRW beantwortet 3 Fragen dazu.
Eine neu eröffnete Energiezentrale versorgt das Projekt EnStadt:Pfaff in Kaiserslautern mit Niedertemperatur-Wärme. Kältemaschinen speisen Abwärme ins Wärmenetz. Das Projekt erprobt Ansätze für die Entwicklung klimaneutraler Quartiere.
In Köln-Ossendorf startet ein Mieterstromprojekt für 435 Wohnungen. Photovoltaik und Speicher versorgen das Quartier. Die Inbetriebnahme ist bis Jahresende geplant.
Der dena-Gebäudereport 2026 zeigt: 2025 wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Wärmeplanung und serielle Sanierung machen Fortschritte.
Verbändebündnis fordert konsequente Durchsetzung der Pflichten der Verteilnetzbetreiber bei der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung durch die BNetzA.
Zwei Drittel der in einer Studie befragten Gemeinden verdienen an Erneuerbaren – die Kommunikation des Bundes schade jedoch der Akzeptanz vor Ort.