2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Ein Bremsklotz ist der Gebäudebereich. Das liegt unter anderem an fossil beheizten Wohnhäusern mit einem mangelhaften Wärmeschutz und daher hohen Wärmeverlusten. Um sie zu dekarbonisieren, fehlt es vielen der Eigentümer am nötigen Kleingeld. Das ist in Bremen nicht anders, wo man bereits 2038 Klimaneutralität erreichen möchte. In der Hansestadt entstand 2021 bei einem Gespräch über den Gartenzaun hinweg eine Idee, wie die Wärme- und Gebäudewende auch in der Freien Hansestadt Fahrt aufnehmen könnte – und das auf sozialkompatible Art.
Der Ansatz der aus dem „Klönschnack“ erwachsenen Bürgerinitiative Erdwärmedich hat in der Zwischenzeit eine Menge Menschen in anderen Straßen und Stadtvierteln überzeugt und findet auch außerhalb der Stadt- und Landesgrenzen immer mehr Aufmerksamkeit. Die lokalen Medien berichten. Martin Zerwas und Lars Klitzke, beide Bauphysiker und Hochschullehrer, widmeten dem Projekt zwei Folgen ihres Podcasts „Bauphysik+“ [1]. das Deutsche Energieberater-Netzwerk stellte die Initiative in seinem Podcast „Das aktuelle Energiestudio“ vor [2]. Die GEB-Redaktion sprach im Juli mit Philipp Metz, dem Initiator, und ließ sich vom aktuellen Stand der Entwicklung und vom Weg dorthin berichten.
Unter vielen Optionen die richtige finden
Metz, von Haus aus Physiker, hatte Anfang der zwanziger Jahre über Alternativen zur fossilen Heizung nachgedacht und war schließlich bei der Option Erdwärmepumpe angelangt. Das Eckgrundstück der Familie war für das Bohrgerät gut erreichbar, auch genug Platz für die Sondenbohrung war vorhanden. Der direkte Nachbar, dem er davon berichtete, war angetan, hatte aber mit seinem Grundstück weniger Glück, weswegen Metz anbot, für ihn eine weitere Sonde anzulegen. Das bekamen die Nachbarn auf der anderen Straßenseite mit und meldeten ebenfalls Interesse an.
Rein theoretisch gibt es einige Alternativen für die Wärmewende im Bremer Baubestand, sagt Metz, doch man müsse genauer hinsehen. Auf den grünen Wasserstoff im Erdgasnetz könne man noch lange warten. Außenluft-Wärmepumpen als Standardlösung machten in den oft eng bebauten Stadtvierteln keinen Sinn und kämen mit der TA Lärm in Konflikt. Für Pelletheizungen samt Brennstofflager böten die meist kleinen Gebäude nicht genügend Raum. Die Aussichten auf einen Anschluss an das Fernwärmenetz seien für die meisten Haushalte in naher Zukunft schlecht. (Die aus den Bremer Stadtwerken hervorgegangene SWB AG deckt den Bedarf zurzeit zu lediglich 15 Prozent mit Fernwärme, will bis 2040 auf 30 Prozent erhöhen [3].) Außerdem komme diese Wärme aus fossilen Brennstoffen und der Müllverbrennung, nicht eben klimafreundlich. Noch dazu, bemerkt Metz im Podcast Bauphysik+, seien die Abrechnungen der Versorger intransparent.
Es blieb die Erdwärme als unterm Strich günstigste Energiequelle, ganzjährig auf hohem Niveau verfügbar, mit der auch die nur eingeschränkt zu sanierenden Häuser effizient zu heizen sind. Nicht so wenige Gebäude in der Freien Hansestadt stehen unter Denkmal- oder unter Ensembleschutz, Außendämmungen kommen dort nicht in Frage. Allerdings haben viele der Häuser recht kleine Gärten oder Hinterhöfe und sehr kleine oder gar keine Vorgärten, was das Einbringen der Sonden kompliziert oder unmöglich macht. So verfiel man auf eine Kollektivlösung – es sollten nicht für jedes Gebäude separat Bohrungen erfolgen, sondern weniger, dafür tiefere Sonden sollten ein ständig erweiterbares Leitungsnetz speisen, an das die einzelnen Haushalte angeschlossen werden können. In jedem Gebäude sollte die Erdwärme von einer Wärmepumpe in nutzbare Wärme umgewandelt werden.
Damit aber war klar, dass man den öffentlichen Raum nutzen musste. Im November 2021 telefonierten Metz und Henrik Wunsch von der Bremer Energie- und Klimaschutzagentur Energiekonsens ausführlich zu dem Thema. Von da an ging es mit Unterstützung von Energiekonsens weiter. Wunsch und Werner Müller, Leiter des Klimabauzentrums Bremen, verteilten im März 2022 Flugblätter in der Nachbarschaft, vielleicht 50 Stück, um Interessenten in den Gemeindesaal der nahen Friedenskirche im Stadtteil Östliche Vorstadt zu einer Infoveranstaltung zu locken. Mit unerwartetem Erfolg.
Es fanden sich um die 200 Personen ein, viele hörten trotz recht kühler Witterung von draußen zu, verfolgten die Veranstaltung durch die coronabedingt weit offen stehenden Fenster und „wärmten sich an der Idee“, wie Metz es ausdrückt. Noch am selben Tag bildete sich der Nukleus einer Arbeitsgruppe, bald darauf der Verein und schließlich die gleichnamige Genossenschaft, sodass die Engagierten gegenüber der Kommune und anderen Akteuren als juristische Person auftreten konnte. Die hauptsächlich Aktiven waren und sind die „Silberlocken“ (Metz), weil sie die nötige Zeit haben, unter ihnen Menschen mit Knowhow in Sachen Recht, öffentliche Verwaltung, Projektmanagement, ebenso Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen.
Mit kalter Nahwärme heizen und kühlen
Früh entschied man sich, den Einsatz des Wärmeträgers Wasser zu prüfen – einfach, weil es mehr Energie als Sole aufnehmen kann und unkomplizierter in der Anwendung ist. Als Inspiration dienten das Wiener Projekt „Anergie Urban“ [4], außerdem die Arbeiten von Thomas Giel von der Hochschule Mainz zu kalten Nahwärmenetzen [5]. Metz mag den Begriff „kalte Nahwärme“ als solchen nicht („ist in sich widersprüchlich“), findet aber die Physik dahinter überzeugend.
Man schickt das Wasser über die Sonden in Tiefen von bis zu 300 Metern, wo ganzjährig Temperaturen von bis zu 15 Grad plus herrschen und transportiert es anschließend in PE-Rohren zu den Wärmepumpen. Die Netzleitungen benötigen, anders als Fernwärmeleitungen mit ihrem um die 80 Grad heißen Inhalt, keine Dämmung. Pumpen zur Zirkulation im Netz sind nicht erforderlich, der Wärmeträger wird durch die Aggregate in den Häusern in Bewegung gehalten.
Im Sommer kann das im Verhältnis zur Außentemperatur kalte Wasser in den Gebäuden auf dem Umweg über Flächenheizungen zum passiven Kühlen eingesetzt werden. Die Möglichkeit der passiven Kühlung scheint das kalte Wärmenetz für manche noch attraktiver zu machen. Jedenfalls beobachtet Metz, dass die diesjährigen Hitzewellen wieder einen ordentlichen Zuwachs an Mitgliedern gebracht haben. Er selbst wird eine für die Kühlfunktion optimale Deckenheizung anbringen.
Eine weitere Bezeichnung für das kalte Wärmenetz lautet Anergienetz. Anergie ist der Teil der Energie, der nicht direkt nutzbar ist, im Gegensatz zur Exergie, die sofort eingesetzt werden kann. Soll auch Anergie Arbeit verrichten, muss sie zuerst in Exergie umgewandelt und auf ein höheres Temperaturniveau gebracht werden. Dennoch überwiegen aus Sicht der Genossenschaft die Vorteile. Sie will die Wärmepumpen und auf Wunsch Brauchwasserspeicher montieren lassen, die Warmwasserbereitung sei aber generell Sache der Hauseigentümer. Sie kann zentral erfolgen oder dezentral mit Durchlauferhitzern.
Genossenschaftsarbeit als Fulltimejob
Die Arbeit in der Genossenschaft lässt keine Langeweile aufkommen. Die Hauptverantwortlichen, neben Metz als Vorstand etwa Katja Rodi als Aufsichtsratsvorsitzende und noch einige mehr, sprechen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kommune, wie der Umweltsenatorin, beantragen Genehmigungen zur Nutzung der öffentlichen Flächen für Probebohrungen sowie Fördermittel aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW). Sie geben Studien in Auftrag, wie die gerade fertiggestellte Machbarkeitsstudie zum Pilotprojekt, das 2027 starten soll.
Als die Sache sich immer weiter herumsprach, konnte man sich auch nicht mehr von Beginn an um jede neue Keimzelle im Stadtgebiet kümmern. Wo jetzt in einer Straße, in einem Quartier oder Viertel jemand ans kalte Netz will, trommelt er seine Nachbarn zusammen und es wird ein Cluster gegründet. Sollen BEW-Gelder fließen, müssen es mindestens 17 Personen sein. Sie wählen einen oder zwei Sprecher, die den Cluster bei der Genossenschaft vertreten.
Vernetzung und ständiger Informationsaustausch sind einer der Motoren des Projektes. Erdwärmedich ist Teil des europäischen Projektes Publink, in dem das Wissen zur Organisation von Bürgerenergiegenossenschaften über Landesgrenzen hinweg gesammelt und verglichen wird. Partner sind ähnliche Initiativen in Ponferrada in Spanien und im polnischen Siemiatycze. Gemäß Energiekonsens identifiziert und beseitigt Publink „systematisch Barrieren zwischen Energiegemeinschaften und Kommunen, um die Zusammenarbeit zu stärken.“ [6] Und es gibt sie – diese Barrieren.
Hemmnisse und Hürden
Auf Seiten der Kommune habe man anfangs nicht verstanden, welches Potenzial das Konzept von Erdwärmedich hat, meint Metz. Andererseits musste man auf Genossenschaftsseite erst verstehen, welchen Zwängen die Ämter und Behörden ausgesetzt sind, an welche Richtlinien etwa auch die Umweltsenatorin gebunden ist. Das erkläre, warum es mit den Genehmigungen und Entscheidungen dauere.
Erforderlich für die Planung ist zudem die genaue Kenntnis der übrigen Infrastruktur, der bestehenden wie der projektierten – Stichwort: Ausbau des Glasfasernetzes – unterhalb der Gehwege. Den Vorschlag, die Straßen zu nutzen, lehnte Erdwärmedich dankend ab: „Das kostet ein Vielfaches.“ Bald stellten die Genossinnen und Genossen jedoch fest, dass die zuständigen Stellen die genauen Verläufe der Leitungen im Untergrund nicht immer kennen.
Folglich mussten sie beim Bundesweiten Informationssystem zur Leitungsrecherche (BIL) anfragen [7]. Das Material, das man dort erhält, hat jedoch ebenfalls nicht immer viel mit der Realität zu tun, weswegen Erdwärmedich jetzt – finanziell unterstützt von der Stadt – mit einem Bodenradar, das hochfrequente elektromagnetische Wellen bis in zwei Meter Tiefe in den Untergrund schickt, 3D-Aufnahmen von den Rohren erstellt.
Nicht ganz zufrieden war die Genossenschaft anfangs mit den Energieberatern. Auf ihrer Internetseite wird als eines der häufig genannten Gegenargumente aufgeführt: „Mein Energieberater hat mir davon abgeraten“ [8]. Man dürfe doch von einem Effizienzexperten erwarten, dass er über neue Konzepte informiert sei. Da sollte nicht gleich abgewunken werden. Aber, so Metz, „das hat sich mittlerweile geändert.“ Viele hätten inzwischen erkannt, dass kalte Nahwärme funktioniert. Bei diesem Prozess habe Energiekonsens eine positive Rolle gespielt.
Etwas komplizierter gestaltet sich die Kommunikation mit der lokalen Handwerkerschaft. Die würde man gerne mit einbinden. Zum Modell der Genossenschaft wird es jedoch gehören, die Wärmepumpen für die einzelnen Gebäude gesammelt einzukaufen, zu installieren und zu warten. Aus förderrechtlichen Gründen bleiben sie zehn Jahre Eigentum von Erdwärmedich. Von einer Kooperation würde das Handwerk vor Ort dennoch profitieren, ist die Initiative sich sicher. Dazu aber müssten die Betriebe sich zusammenschließen, wonach es derzeit nicht aussieht.
Erneuerbare Wärme für alle
Die Genossenschaft hat ihr grundlegendes Ziel so formuliert: „Wir wollen die Wärmewende für alle, in ganz Bremen, einkommensunabhängig “ [9]. Wer sich anschließen lässt, muss selbst keine große Investition stemmen. Es sind darüber hinaus ausdrücklich auch Mieter willkommen. „Denn die können dann ja auf ihre Vermieter einwirken und sie für den Anschluss an das Anergienetz gewinnen“, sagt Metz. Das sei auch schon vorgekommen.
Man wolle nicht, dass die Mieter irgendwann von ihren Balkonen aus in die Einfamilienhaussiedlung nebenan schauen, wo der Nachbar günstig mit Erdwärme heizt, während sie selbst für ihre Heizenergie aus Öl, Gas oder Fernwärme kräftig zur Kasse gebeten werden. Genau solche Ungerechtigkeiten brächten die Energiewende in Verruf und trieben die Leute in die Arme von Populisten. Ebenso hat Erdwärmedich diejenigen im Blick, die zwar im eigenen Haus sitzen, aber trotzdem keinen Kredit für die energetische Modernisierung erhalten, weil sie aus Sicht der Bänker entweder zu alt sind oder weil sie als junge Familie noch ihr Eigenheim abbezahlen müssen.
Das Abrechnungsmodell zielt entsprechend auf eine sozial gerechte Versorgung. Man zahlt einen monatlichen Beitrag, der sich nach der Leistung der Wärmepumpe bemisst. Die wird nach dem Wärmebedarf ausgelegt. Hat Oma Müller gerne ihre 23 Grad im Wohnzimmer, müsse sie etwas mehr für den Betriebsstrom aufwenden, aber man werde „den Teufel tun“, ihr den Mehrverbrauch an Wasser aus dem kalten Netz zu berechnen, stellt Metz im DEN-Podcast klar.
Im September wird über den Beginn des Pilotprojektes entschieden. Mit den BEW-Zuschüssen dürften die Kosten von ungefähr 200.000 Euro für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie die gut zwei Millionen Euro für die Umsetzung zu bewältigen sein.
Demokratie üben, Selbstwirksamkeit erleben
Man recherchiert fleißig bei Erdwärmedich, schaut was die anderen machen, ob in Wien, Ponferrada oder Siemiatycze, ist allerdings auch selbst Forschungsgegenstand, etwa von Winfried Osthorst und seinem Team an der Hochschule Bremen [10]. Osthorst ist Politik- und Sozialwissenschaftler und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit lokaler Klimapolitik.
Im Podcast von Zerwas und Klitzke bestätigt er: Noch fehlt in vielen Stadtverwaltungen das nötige Fachwissen. Es brauche „Energieleitstellen“ in den Kommunen, es müssten die Genehmigungsverfahren vereinfacht und gebündelt, neue Finanzierungsinstrumente geschaffen werden. Kommunen müssten zudem die „Kristallisationspunkte“ schaffen für Initiativen, Bürgerenergiegemeinschaften.
Metz zitiert im Gespräch mit dem GEB die Wiener Politrock-Band „Schmetterlinge“ mit ihrem Lied „Wir lernen im Vorwärtsgehen“. Genauso mache man es bei Erdwärmedich, entwickle ständig neue Ideen, prüfe sie, verwerfe sie oder verfolge sie weiter: Nutzung der Abwärme der Krankenhäuser und der Gastronomie zur Regeneration des Bodens rings um die Erdsonden, Nutzung der Wärme der Weser. Aber, und das sei das Entscheidende, immer gemeinsam in der Diskussion. Den Zuspruch – mittlerweile gibt es 43 Cluster, 1.700 Interessenten – lässt sich auch mit dieser gelebten Demokratie erklären, die zur erlebten Selbstwirksamkeit wird.
So reicht der positive Impact einer Genossenschaft wie der rund um das Bremer Anergienetz weit über den technisch-energetischen Bereich hinaus. Und mehr als ein schöner Nebeneffekt ist es, wenn Metz Sätze hört wie „Jetzt lern’ ich endlich mal meine Nachbarn kennen …“
Quellen
[1] Klitzke, Lars, und Martin Zerwas, Podcast Bauphysik+, Wärmewende von Unten, Teil 1: Bürgerenergie für Kalte Nahwärme in Bremen, https://t1p.de/GEB260740; Wärmewende von Unten, Teil 2: Erdwärmedich als Wegbereiter, https://t1p.de/GEB260741
[2] Podcast DEN – Das aktuelle Energiestudio, Folge 24, Erdwärmedich eG – Ein kaltes Netz als genossenschaftliche Wärmelösung, https://t1p.de/GEB260742
[3] Radio Bremen, buten un binnen, 15.02. 2026, https://t1p.de/GEB260743
[4] ÖGUT - Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik, AnergieUrban – Stufe 1: Die Stadt als Energiespeicher, https://t1p.de/GEB260744
[5] Giel, Thomas, Leitfaden Kalte Nahwärme, Hg.: Energieagentur Rheinland-Pfalz, https://t1p.de/GEB260745
[6] Energiekonsens, Aktuelles, https://t1p.de/GEB260746
[7] BIL – Bundesweites Informationssystem zur Leitungsrecherche, https://t1p.de/GEB260747
[8] Erdwärmdedich, Einstieg, https://t1p.de/GEB260748
[9] Erdwärmedich, Häufig gestellte Fragen (FAQ), Praktische Umsetzung, Frage/Antwort Nr. 10, https://t1p.de/GEB260749
[10] Hochschule Bremen, Forschungsprojekt: Urbane Anergienetze als Instrument der Wärmewende in Bremen, https://t1p.de/GEB260750
Bild: Energiekonsens
Bild: Erdwärmedich
Bild: Andreas Kisters
Bild: Erdwärmedich / Karte: Christian Beck
Eckdaten Pilotprojekt
Das Pilotprojekt von Erdwärmedich wird im Bremer Stadtteil Östliche Vorstadt realisiert. Es ist mit Abnehmern mit unterschiedlichsten Verbrauchsprofilen bewusst kompliziert angelegt. Das Anergienetz soll gemäß Machbarkeitsstudie 29 Gebäude versorgen: Ein- und Mehrfamilienhäuser, eine Kirche mit Gemeindebüro und einen Kindergarten.
Kosten der Umsetzung: zirka 2.000.000 Euro
Kosten Entwurfs- und Genehmigungsplanung: zirka 200.000 Euro
Durchführung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung: Baugrund Süd
Anzahl der Erdsonden: 30
Monatliche Fixkosten pro installierter kW Wärmepumpenleistung für die Angeschlossenen: 20 Euro
Erdwärmedich geht in Anbetracht der Bausubstanz von einer 10-Kilowatt-Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus aus, was zu monatlichen Fixkosten von 200 Euro führt. Es fallen außerdem Stromkosten von zirka 8 ct/kWh an.