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TÜV-Verband fordert mehr Investitionen in Notstrom

Der Prüfverband fordert eine Modernisierungsoffensive für die Notstromversorgung. Anlass ist eine wachsende Mängelquote bei Notstromsystemen in Sonderbauten – und eine steigende Zahl hybrider Angriffe auf die Energieinfrastruktur.

Mängelquote gestiegen

Mehr als 80 Prozent der Notstromsysteme weisen Mängel auf.

TÜV Verband

Mehr als 80 Prozent der Notstromsysteme weisen Mängel auf.

Laut dem TÜV Baurechtsreport 2026 weist mehr als jede dritte Notstromanlage (35 Prozent) in Sonderbauten wie Krankenhäusern, Schulen, Hochhäusern oder Einkaufszentren wesentliche Mängel auf. Gegenüber 2022 ist der Anteil um neun Prozentpunkte gestiegen.

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Typische Probleme sind nicht startende Notstromaggregate, veralteter Kraftstoff und defekte Speicherbatterien. „Im Fall eines Stromausfalls ist die Notversorgung ein kritischer Faktor, um relevante Systeme aufrecht zu erhalten oder Menschen rechtzeitig evakuieren zu können", sagt Joachim Bühler, Geschäftsführer des Verbands.

Sondervermögen soll Invest ermöglichen

Der TÜV-Verband fordert, das Sondervermögen des Bundes auch für die sicherheitstechnische Infrastruktur zu nutzen. Gleichzeitig seien private Akteure gefordert. „Das Sondervermögen des Bundes sollte auch dafür genutzt werden, die sicherheitstechnische Infrastruktur zu ertüchtigen", sagt Bühler.

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Daneben verweist der Verband auf wachsende Cyberrisiken: Laut der „TÜV Cybersecurity Studie" meldeten 15 Prozent der befragten Unternehmen, im Vorjahr von einem Cyberangriff betroffen gewesen zu sein. Zunehmend träten dabei staatliche Akteure als Angreifer auf. (nhp)

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