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Solarthemen: 30 Jah­re un­ab­hän­gi­ger En­er­gie­wen­de-Jour­na­lis­mus

30 Jahre Energiewende liegen zwischen der Nullnummer und Ausgabe 600 des Infodienstes Solarthemen.

Solarthemen

30 Jahre Energiewende liegen zwischen der Nullnummer und Ausgabe 600 des Infodienstes Solarthemen.

Die Solarthemen feiern in diesem Jahr mit ihrer 600. Ausgabe ihr 30-jähriges Bestehen im unabhängigen Fachjournalismus.

Gegründet 1996 von den Diplomjournalisten Guido Bröer und Andreas Witt, entwickelte sich der Infodienst zu einer festen Größe in der Berichterstattung über erneuerbare Energien, Energiepolitik und die kommunale Energiewende.

Gründung und Entwicklung

Das Projekt startete 1996 aus einer Mischung aus journalistischem Ehrgeiz, technischem Pioniergeist und der Überzeugung für erneuerbare Energien. Bereits im Juni desselben Jahres präsentierten Bröer und Witt eine Probeausgabe auf einer Messe in Hamm, um Leser für ihr Zeitschriftenprojekt zu gewinnen. Die erste reguläre Ausgabe erschien im Oktober 1996.

Bis heute führen Bröer und Witt die Solarthemen als Chefredakteure. Zudem verantworten sie mit der Solarthemen Media GmbH das Online-Portal solarserver.de sowie die kommunale Fachzeitschrift Energiekommune.

Journalistische Haltung

Die Redaktion in Löhne versteht sich als Begleiterin einer Branche, die sich von einer Nische zu einem zentralen Pfeiler der Energieversorgung entwickelt hat. Dies umfasst die Betrachtung der politischen, wirtschaftlichen und technischen Konflikte, die mit dieser Entwicklung einhergehen.

Andreas Witt (links) und Guido Bröer (rechts) haben gemeinsam vor 30 Jahren im Juni 1996 die Solarthemen gegründet. Jetzt ist die 600. Ausgabe erschienen.

Corinna Dammeyer (links) / Ingmar Heinemann

Andreas Witt (links) und Guido Bröer (rechts) haben gemeinsam vor 30 Jahren im Juni 1996 die Solarthemen gegründet. Jetzt ist die 600. Ausgabe erschienen.

Ein Markenzeichen der Solarthemen ist die klare Haltung bei gleichzeitiger journalistischer Unabhängigkeit. Witt betont: „Für mich war immer klar, dass es zu 100 Prozent erneuerbaren Energien keine Alternative gibt. Bei der Suche nach dem richtigen Weg dahin ist Branche und Gesellschaft aber mit kritischem Journalismus mehr gedient als mit Schönfärberei.“

Bröer ergänzt, dass erneuerbare Energien durch Effizienzsteigerungen und günstige Preise eine starke Eigendynamik entwickelt haben. Er warnt jedoch davor, das Beharrungsvermögen des alten Energiesystems zu unterschätzen.

Interview mit den Gründern

Die 600. Ausgabe der Solarthemen ist ein Zeichen für Kontinuität in einer sich wandelnden Branche. Was 1996 mit einem Layoutprogramm, einer Idee und Idealismus begann, ist heute ein etabliertes Medienhaus für die Energiewende. ■
Quelle: Solarthemen / fl