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Photovoltaikmarkt bleibt stabil, Nachfrage nach Batteriespeichern zieht kräftig an

Der Zubau von Solarstromanlagen läuft in diesem Jahr inzwischen gut – nach einem schwierigen Start Anfang des Jahres. Doch der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) rechnet trotz politischen Gegenwinds für das laufende Jahr angesichts der bisherigen Dynamik mit einem Zubau auf Vorjahresniveau. Dies gibt der Branchenverband zum Start der europäischen Leitmesse für Solarenergie, Speicher und die Elektrifizierung der Sektoren The smarter E Europe in München bekannt.

Sechs Gigawatt in fünf Monaten installiert

Nach aktuellen Auswertungen des BSW-Solar auf Grundlage des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur wurden in den ersten fünf Monaten 2026 mehr als sechs Gigawatt neue Photovoltaikleistung installiert. Inklusive Nachmeldungen und einem Zubau auf diesem Niveau könnten die 14 Gigawatt des Vorjahres erreicht werden.

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Noch dynamischer entwickelt sich die Nachfrage nach Batteriespeichern. So wurden nach Angaben des BSW-Solar in den ersten fünf Monaten 225.000 neue Speicher mit einer Gesamtkapazität von rund 3,4 Gigawatt in Betrieb genommen. Das sind rund 70 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Freie Fahrt für den Ausbau

Doch trotz dieser Dynamik wird das nicht ausreichen, um die gesetzlich verankerten Ausbauziele zu erreichen. Dazu müsste der Zubau erheblich beschleunigt werden – sowohl bei Photovoltaik als auch bei Speichern. Der Verband warnt deshalb vor den Gesetzesänderungen, die das Bundeswirtschaftsministerium angekündigt hat. Dies hat die Branche und vor allem die Investoren in die Photovoltaik verunsichert. „Wer die Energiewende zum Erfolg führen will, darf jetzt nicht auf die Bremse treten“, fordert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

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EWS-Analyse: Nachfrage belebt sich

Er warnt davor, den Ausbau der Photovoltaik und der Speicher zu einem Hürdenlauf zu machen. Vielmehr sei freie Fahrt notwendig. „Verlässliche Investitionsbedingungen und der Abbau von Marktbarrieren sind der Schlüssel, um die Klima- und Energieziele rechtzeitig zu erreichen“, betont Carsten Körnig.

Mehr Effizienz beim Netzanschluss nötig

So seien neben einer verlässlichen Förderkulisse auch mehr Tempo und vor allem mehr Effizienz beim Netzausbau und bei den Prozessen für den Netzanschluss notwendig. Der Speicherturbo dürfe nicht regulatorisch ausgebremst und die Digitalisierung des Energiesystems müsse massiv beschleunigt werden, warnt Körnig. (su)