Ein breites Verbändebündnis fordert den Verzicht auf die geplanten zusätzliche Netzgebühren für Solaranlagenbetreiber. Ein Rechtsgutachten sieht Verstöße gegen EU- und Verfassungsrecht.
Neue Wind- und Solaranlagen brauchen weniger Förderung. Eine Kurzstudie zu neuen Wind- und Solaranlagen zeigt deutlich niedrigere Förderkosten als im älteren Anlagenbestand. Der BEE fordert eine differenzierte Kostenbewertung.
Eine überwältigende Mehrheit will nicht mehr jedes Jahr über 80 Milliarden Euro an autoritäre Regime für Öl und Gas bezahlen. Zudem werden die Lieferketten unsicherer. Viele unterschätzen hingegen die wirtschaftliche Bedeutung der Erneuerbaren für Deutschlands Wirtschaft.
Die Bundesregierung stockt die Mittel des Förderprogramms EH55-Plus auf. Offen ist, wie es ab Januar 2027 weitergeht.
Ein breites Bündnis geht am 9. Oktober in Berlin für erneuerbare Energien auf die Straße. Es verlangt Nachbesserungen an zwei Gesetzentwürfen im Bundestag.
Der BDEW fordert klare Regeln und Anreize für den Netzausbau. Bis 2027 sollen die Investitionen gegenüber 2021 mehr als vervierfacht werden.
Die deutsche Solarstromproduktion erreichte im laufenden Jahr bereits Ende September 90,2 Terawattstunden. Damit wurde der Gesamtwert des Vorjahres überschritten.
Vom 20. bis 22. Oktober 2026 trifft sich die nationale und internationale Geothermiebranche zum Geothermiekongress 2026. Im Kongresshotel Potsdam diskutiert sie aktuelle Forschungsergebnisse, Praxiserfahrungen und neue Entwicklungen rund um die Nutzung der Erdwärme.
Wasserstoff erlaubt die langfristige Speicherung erneuerbarer Energien. Er kann gut transportiert und langfristig gespeichert werden. Für die Dekarbonisierung der chemischen Industrie, von Stahlwerken und des Flugverkehrs ist grüner Wasserstoff unverzichtbar. Für die Gebäudeheizung und den Pkw-Verkehr wird Wasserstoff jedoch keine Rolle spielen. Warum, erläutert der Gastbeitrag.
2025 wächst die Contracting-Branche um 4 % bei den Verträgen und 7,1 % beim Umsatz – Erneuerbare Energien gewinnen weiter an Bedeutung.
DGS und AEE starten im Oktober 2026 die neue Online-Mastermind-Serie „Solarenergie für Kommunen – Von der Idee zur Umsetzung“.
Eine „Energiewende-Digitalisierungs-Allianz“ hat Vorschläge für verbindliche digitale und einheitliche Verfahren für Stromnetzanschlüsse und -betrieb vorgelegt.
Das nachhaltige Planen, Bauen und Sanieren wird gegenwärtig wieder eher als ein Nice-to-have angesehen. Dabei hat Nachhaltigkeit beziehungsweise deren Fehlen unmittelbar mit den Krisen der Gegenwart zu tun, zuallererst mit der Klimakrise. Umso klarer wird das, wenn man nicht mehr nur die einzelne Immobilie betrachtet, sondern auch ihre Umgebung: das Quartier, das Viertel, die Stadt. Hier lassen sich die Weichen in eine lebbare Zukunft stellen – für sehr viel mehr Menschen als lediglich für die Bewohner oder Nutzer eines Gebäudes. Alexander Borchert
Die Branche rebelliert gegen den Beschluss der Bundesregierung zu EEG und Netzanschlusspaket. Die Befürchtung: Pläne wie der Wegfall der Einspeisevergütung und der Redispatch-Vorbehalt könnten den Ausbau der erneuerbaren Energien nachhaltig lahmlegen. Markus Strehlitz
Technisch gesehen ist alles vorhanden, um die Energiewende im Baubestand zu schaffen, doch es hapert an der Umsetzung. Viele Maßnahmen lassen sich nur mit einem gewissen finanziellen Polster realisieren, zumal die aktuellen Förderstrukturen diese soziale Unwucht nicht beseitigen. In Bremen will die Genossenschaft Erdwärmedich das ändern. Sie will vor Ort ein Netz für erneuerbare kalte Nahwärme schaffen und Wärmepumpen bereitstellen, um die angeschlossenen Häuser CO₂-frei und günstig zu beheizen. Bundesweit wird das Projekt mit wachsendem Interesse verfolgt. Alexander Borchert
Forscher am KIT haben ein System entwickelt, das Photovoltaik mit passiver Strahlungskühlung kombiniert und alle drei Energieformen gleichzeitig auf einer Fläche liefert.
Die Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet Tangerhütte als Energie-Kommune des Monats August 2026 aus. Die Einheitsgemeinde in Sachsen-Anhalt setzt auf Wind, Solar, Biomasse und Speichertechnologie.
Eine Studie des Bund sieht Erneuerbare als Schutz vor Preisschocks. Der Bund fordert deshalb einen schnelleren Ausbau.
Das DIW Berlin analysiert die Energiewende in Deutschland: PV droht ihren Vorsprung zu verlieren, andere zentrale Bereiche sind zu langsam.
Harte Kritik gibt es von den Branchenverbänden für Eneuerbare Energien am Kabinettbeschluss zu EEG und Netzanschlusspaket. Der Wegfall der Einspeisevergütung etwa könnte Familien, Betriebe und Mieter schwer treffen.
In seinem Positionspapier zur EEG-Novelle 2027 spricht sich der ZVEH für den Erhalt der Einspeisevergütung für PV-Anlagen unter 25 kWp aus.
Der BSW-Solar warnt vor gravierenden Folgen der geplanten Gesetzesänderungen: Ein Rückgang des PV-Ausbaus und der Verlust von Arbeitsplätzen drohen.
Der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromversorgung in Deutschland steigt stetig. Das Fachbuch Netzanschluss – dezentrale und regenerative Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz (NS-Netz) vermittelt die Anforderungen, Regularien und Standards für den Netzanschluss moderner...
Mit ihrer 600. Ausgabe blicken die Solarthemen auf drei Jahrzehnte Fachjournalismus im Zeichen der Sonne zurück und begleiten die Transformation der Energieversorgung.
Die Bundesregierung verlängert die Effizienzhaus 55-Plus-Förderung. Die verbleibenden 343 Mio. Euro sollen bis Jahresende abgerufen werden.