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Die neue Ausgabe ist da: Chinesischen Windturbinen für Europa

Wasserstoffwirtschaft, das ist in Deutschland ein schwieriges Geschäft, noch bevor es richtig starten konnte. Elektrolyseurhersteller wie Quest One konzentrieren sich daher nun auf industrietaugliche, skalierbare Lösungen, die in den
dreistelligen Megawattbereich gehen. Lesen Sie dazu unser Sonderthema.

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Gerüstet für berufliche Umbrüche

Außerdem schauen wir in dieser Ausgabe auf Paragraf 6 im Erneuerbare-Energien-Gesetz. Er regelt die freiwillige, aber gesetzlich privilegierte finanzielle Beteiligung von Kommunen an der Stromproduktion von Wind- und Solarparks und erlaubt Anlagenbetreibern, betroffenen Städten und Gemeinden bis zu 0,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh) einzuspeisenden Stroms als Sonderabgabe auszuzahlen. Spoiler: Das Potenzial liegt bei über 200 Millionen Euro jährlich bundesweit. Und fast 40 Prozent der Bürgermeister wissen davon noch nichts.
Für Solarplaner dürfte ein anderer juristischer Beitrag interessant sein: Darin geht es um die Frage, warum pauschale Verbote von feuerverzinkten Rammpfosten bei Freiflächen-PV rechtlich nicht haltbar sind – ein Thema, das in der Praxis gerade heiß diskutiert wird. 

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In unserem Betriebsführer-Schwerpunkt widmen wir uns der Cybersicherheit. Die EU-Richtlinie NIS2 ist kein bürokratisches Randthema mehr, sondern Pflicht – für Wind- und Solarparks ebenso wie für Speicherbetreiber. Sie verpflichtet Unternehmen
und Institutionen aus kritischen Sektoren zu strengen IT-Sicherheitsmaßnahmen und macht die Geschäftsführung persönlich haftbar.

Die Fülle an kaufmännischen und technischen Themen nimmt für Betriebsführer kontinuierlich zu. Weil Windturbinen sicher und funktionsfähig bleiben müssen, sprechen wir auch über langlebige Oberflächenbeschichtung. Auf dem Rotorblatt etwa kann ein cleveres Einschichtsystem Stillstandszeiten reduzieren. 
Was es bedeutet, wenn Windturbinen auf dem Meer Schäden haben und repariert werden müssen, hat sich unser Autor Tilman Weber von der Insel Borkum aus angeschaut. Er hat eine Servicestation von Deutsche Windtechnik besucht und mit den Mitarbeitern dort gesprochen. 

Welche Turbinen künftig vor und hinter der Küste in Deutschland installiert werden, ist noch nicht im
Detail absehbar. Tatsächlich könnten aber bald auch Anlagen aus Fernost bei uns landen. 
In dem Zusammenhang noch der Hinweis auf ein Firmenporträt. KB-Energy, ein Batteriespeicher-Unternehmen
aus Niedersachsen, legt Wert auf „Made in Germany“ und verrät, warum Souveränität bei Steuerungssoftware wichtig ist.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Nicole Weinhold,
Chefredakteurin ERNEUERBARE ENERGIEN