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In Zukunft wird ein Speicher mit einer Kapazität von 100 Megawattstunden das Netz in Mittelfranken stützen. Die Anlage kann den zwischengelagerten Strom mit einer Leistung von 20 Megawatt einspeisen. Damit kann sie die volle Leistung über fünf Stunden liefern.
Betrieb ist netzoptimiert
Maxsolar baut den Speicher im Ansbacher Ortsteil Winterschneidbach. Er entsteht in direkter Nachbarschaft des schon vorhandenen Umspannwerks im Netzgebiet von N-Ergie Netz. Die Anlage wird künftig dazu beitragen, die Aufnahme von Ökostrommengen zu verbessern. So kann etwa überschüssige Sonnenenergie vorübergehend zwischengespeichert und in Zeiten mit freien Kapazitäten ins Netz eingespeist werden.
Allerdings wird der Speicher nicht marktorientiert, sondern netzoptimiert betrieben. Das bedeutet, die Anlage orientiert ihre Betriebsweise gezielt an den Anforderungen des Stromverteilnetzes. Damit setze das Projekt einen neuen Maßstab für die Integration von Speichern in die Energieinfrastruktur, betonen die Projektpartner.
Nächste Phase des Speicherausbaus gestartet
N-Ergie hatte im Vorfeld die Projektierung und den Bau des Großspeichers ausgeschrieben. Maxsolar konnte sich im Bieterverfahren gegen mehr als 20 Wettbewerber durchsetzen. Das Projekt ist mit der Bundesnetzagentur abgestimmt und gilt als eines der ersten Vorhaben dieser Art im deutschen Verteilnetz. „Mit dem Baustart setzen wir ein deutliches Zeichen für die nächste Phase des Speicherausbaus in Deutschland“, betont Christoph Strasser, Geschäftsführer von Maxsolar. „Speicher können aktiv zur Entlastung der Netze beitragen. Das Projekt in Ansbach zeigt, wie dies technisch und wirtschaftlich umgesetzt werden kann.“
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Speicher sparen Netzausbau
Auch N-Ergie-Geschäftsführerin Kerstin Fröhlich betont die Bedeutung solcher Projekte für die Netzbetreiber. „Netzdienliche Speicher können einen wichtigen Beitrag leisten, vorhandene Netzkapazitäten effizienter zu nutzen, und den Ausbaubedarf zielgerichtet zu ergänzen“, erklärt sie. „Mit dem Projekt in Winterschneidbach bringen wir mehr Flexibilität in das bestehende System – und treiben damit die Transformation der Stromnetze beherzt voran“, sagt die N-Ergie-Chefin.