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Recyclinglinie von Solarmodulen in Österreich gestartet

Ende Juli ging die Entrahmungsstation in Betrieb. Zunächst werden Solarmodule von den Metallrahmen befreit. Die Maschine erkennt die angelieferten Module automatisch per Bildverarbeitung, löst präzise die Aluminiumrahmen und trennt sie vom empfindlichen Glaskörper – ohne diesen zu beschädigen. „Mit der Inbetriebnahme starten wir den ersten industriellen Kernprozess unserer PV-Recyclinglinie in Tirol“, erläutert Matthias Zitterbart, Geschäftsführer von Daka. „Damit schaffen wir die Basis für eine neue Qualität im Recycling von Photovoltaikmodulen.“

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Ziel ist die hochwertige Rückgewinnung von Glas und Aluminium. In weiteren Ausbaustufen wird die Anlage um weitere Verarbeitungsschritte ergänzt und zur vollständig integrierten Recyclinglinie ausgebaut. Von der Modulerkennung über die robotergestützte Demontage bis zur Auftrennung in definierte Wertstofffraktionen läuft der gesamte Prozess automatisiert.

Faltbare Solarbox aus Stahl

Zudem präsentierte Daka die neue Solarbox – eine wiederverwendbare Transportlösung für Solarmodule. Die faltbare Box aus verzinktem Stahl schützt Module bei Aufbau, Demontage, Transport und Wiederverwendung, ist platzsparend stapelbar und fasst je nach Rahmendicke rund 20 bis 25 Module. Weil sie sich vollautomatisch per Roboter entladen lässt, dient sie als standardisierte Schnittstelle zwischen Sammelogistik und der neuen Recyclinglinie. (HS)

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