Ein US-Hightech-Unternehmen aus Kalifornien übernimmt zentrale Anlagen und Patente des insolventen Solarherstellers Meyer Burger. Mit dem Kauf positioniert sich Swift Solar strategisch, um seine nächste Generation hocheffizienter Solartechnologie schneller in die industrielle Produktion zu bringen.
Aufbruchstimmung und zufriedene Gesichter auf der KEY 2026: Mehr als 1.000 Aussteller präsentierten auf der dreitägigen Fachmesse ein breites Spektrum neuer Produkte für Photovoltaik- und Batterieanwendungen, vor allem für Gewerbe und Großanlagen.
Fehlerhafte Solarmodule finden, den Zustand von Wechselrichtern bewerten, oder die Wartung von Batteriespeichern planen. Praxisnahe Einblicke in das Wartungsgeschäft bietet die O&M Energy Connect, die Secondsol und Hilker Repair am 21. April organisieren.
Ein Forschungsteam hat untersucht, warum Dünnschicht-Solarzellen aus Perowskit und CIGS den Marktdurchbruch bisher kaum geschafft haben. Die spannende Erkenntnis: Die Studie benennt unterschiedliche Prioritäten zwischen Forschung und Industrie als Hürde. Was tun?
Neue Eckpunkte beschreiben die Vorgaben für Brandversuche von Modulen für Solarfassaden. Wenn ein Modul ein Zertifikat erhalten hat, gilt dieses auch unter bestimmten Umständen, wenn andere Komponenten verwendet werden.
Solarmodule werden derzeit für einen erheblich höheren Preis gehandelt als noch vor vier Wochen. Dies liegt primär an den Modulherstellern, die wieder in die Gewinnzone kommen müssen. Ein riskantes Manöver angesichts eines verunsicherten Marktes.
Rund 40 Prozent des angepeilten Ziels von 500 Megawatt bis zur Jahresmitte waren Ende Februar erfüllt. Der Auftragseingang war außergewöhnlich hoch.
Forscher des Fraunhofer ISE haben zwei Tandem-Solarmodule mit Rekordwirkungsgraden gebaut. Ein Modul auf Germanium-Basis erreicht 34,2 Prozent und ist demnach das effizienteste Solarmodul der Welt. Ein zweites auf Silizium-Basis kommt auf 31,3 Prozent.
Mit einer einfach zu errichtenden Solaranlage wollen die Entwickler von SPV Sonneburg Weinreben in der Wachstumsphase schützen. Die erste Testinstallation zeigt gute Ergebnisse.
Secondsol hat mehrere Auktionen gestartet, bei denen Module, Wechselrichter, Speicher und Ladestationen versteigert werden. Das Unternehmen will damit preistransparent Fachbetrieben Komponenten anbieten.
Die Firma Opes Solar Mobility hat in Zwenkau bei Leipzig ein Werk für spezielle Solarmodule eröffnet. Sie werden an Fahrzeugen installiert, um Motoren und Batterien zu entlasten. Die O-Motion-Technik eröffnet völlig neue Anwendungen. Heiko Schwarzburger
Trotz des enormen Preisdrucks ist die Modultechnik längst nicht ausgereizt. Zellen mit Kontaktierung auf der Rückseite bieten mehr Leistung, höhere Effizienz. Engin Yaman ist Deutschlandchef von Longi Europe. Er gibt einen Ausblick auf die Entwicklung. Ein Interview
Hersteller Aiko hat für sein ABC Stellar 66-Zellen-Doppelglasmodul als erster Anbieter ein Rückkontakt-Solarmodul mit Explosionsschutz-Zertifizierung vom TÜV Süd erhalten. Die Zertifizierung bestätigt, dass das Modul in explosionsgefährdeten Atmosphären keine Zündquelle darstellt.
Hersteller Winaico erweitert seine Back-Contact-Serie um das Solarmodul WST-485BDX54-B2. Das Modul erreicht 485 Watt Leistung bei einem Modulwirkungsgrad von 23,8 Prozent. Das bifaziale Glas-Glas-Modul ersetzt das Vorgängermodell WST-480BDX54-B2.
In der Bündner Bergwelt (Schweiz) entsteht derzeit die alpine Anlage Sedrun Solar. Auf über 2.000 Metern Höhe werden leistungsfähige und sehr robuste Module installiert. Die Anlage wird Sonnenstrom vor allem im Winter liefern – aufgrund der starken Einstrahlung und der Reflexionen durch Schnee.
Die Modulhersteller müssen ab 1. April 2026 die volle Mehrwertsteuer auf exportierte Solarmodule bezahlen. Das spüren die Kunden jetzt schon. Martin Schachinger von PV Xchange warnt vor allzu forschen Drehen an der Preisschraube.
Die Exportrabatte laufen Ende März aus, Peking hat ein Machtwort gesprochen. Fällt diese Subvention weg, müssen die Produzenten aus dem Reich der Mitte ihre Preise erhöhen. Überzogene Forderungen dürften sich als Illusion erweisen.
Angesichts weiter fallender Modulpreise geraten qualitativ hochwertige Produkte unter Druck. Die Hersteller sparen an allen Ecken und Enden. Die Kunden bekommen, was sie bestellen – und verdienen. Auch wenn es sich über kurz oder lang rächen dürfte.
Über das Jahr hinweg haben sich die Modulpreise nur wenig am unteren Ende der Skala bewegt. Ob diese Situation weiter anhält, ist unklar. Doch die Hersteller bräuchten höhere Preise, um die Qualität aufrechtzuerhalten.
Ein internationales Forschungsteam hat erstmals eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle in der Münchner Region gefertigt. Die Zelle erreicht eine Effizienz von 31,4 Prozent – und könnte bald auch für die Raumfahrt interessant werden.
Nachdem der chinesische Hersteller bereits die Technologie für die Solarmodule aus dem Werk im Nordosten Frankreichs bereitstellt, wird Trina Solar auch direkt beim Aufbau der Produktion unterstützen.
PV on Tour: Sunman Energy präsentiert ultraleichte und semiflexible Solarmodule. Sie eignen sich besonders für Leichtbaudächer und Balkone. Im Video erklärt Geschäftsführerin Nancy Yell die bahnbrechende Technologie.
Versorger Wien Energie hat auf dem Dach der Wiener Staatsoper eine Photovoltaikanlage mit 100 Kilowatt installiert. Die Anlage nutzt spezielle grüne Glas-Folien-Module – und vereint so Denkmalschutz und Solarstromerzeugung.
Heckert Solar zeigt neues Rückkontaktmodul mit 480 Watt. SMA präsentiert den neuen Sunny Tripower fürs Gewerbe. Solyco erweitert das Gründachsystem für mehr Flexibilität bei der Montage und Conduct präsentiert ein Gehäuse für brandsichere Speicherinstallation. Das sind unsere Produkte der Woche.