Demnach ließ der Wind-Grünstrom 2025 bereits 19 Prozent des britischen Strombedarfs abdecken. Mit 16,5 Gigawatt (GW) schon ans Netz angeschlossener Nennleistung verfügte Großbritannien zum vergangenen Jahresende über rund 6,5 GW mehr Strom produzierender Offshore-Windkraft-Erzeugungskapazität als das danach am zweitmeisten in der Offshore-Windkraft fortgeschrittene europäische Land, nämlich Deutschland. 54 Windparks auf See waren rings um die Küsten Vereinigten Königreiches bereits in Betrieb oder zu diesem Zeitpunkt schon in Bau. Während 46 Windparks bereits vollständig in Betrieb sind, bringen die nächsten schon eröffneten Baustellen weitere 8 Windparks mit 11,4 GW hinzu. 93 GW an Erzeugungskapazität kommen zusammen, wenn alle schon betriebenen, aktuell in Bau befindlichen und schon konkret geplanten weiteren britischen Meereswindparks zählen.
Offshore-Windkraft-Wertschöpfung im gelichteten Markt
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Rekord-Auktion: Großbritannien vergibt 8,4 GW Offshorewind-Leistung
Zur gesamten Windparkprojektpipeline gehören bereits 12,9 GW an Erzeugungskapazitäten von zehn Projekten, deren Ausschreibungsergebnisse Crown Estate im vergangenen Jahr bekannt gegeben hatte.
Die rings um den britischen Inselstaat entstandenen Windturbinenfelder trugen 2025 mit 52 Terawattstunden (TWh) den allergrößten Anteil zu einer inzwischen erreichten Grünstromerzeugung des Landes bei, die heute schon umgerechnet 54 Prozent aller privaten Haushalte des Vereinigten Königreiches elektrisch vollversorgen lässt. Ein Jahr zuvor reichte die Grünstromversorgung des Landes noch für 52 Prozent. Insgesamt reiche die Meereswindstromerzeugung bereits für 15,5 der rund 30 Millionen Haushalte aus, deutete Crown Estate an. Die nächste Auktionsrunde für Seeboden-Verpachtungsrechte soll 2027 in einem Umfang von sechs Gigawatt erfolgen.