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Österreich fördert Energiewende auf Bauernhöfen

Der österreichische Klima- und Energiefonds (KLIEN) organisiert eine Förderung von energieautarken Bauernhöfen. Insgesamt liegen vier Millionen Euro im Fördertopf für die Versorgungssicherheit im ländlichen Raum. Mit diesem Programm unterstützt der KLIEN die Betriebe dabei, ihren Eigenversorgungsgrad im Energiebereich deutlich zu erhöhen und damit einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Investition in Eigenversorgung unterstützen

So können im Rahmen der Förderung unter anderem Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, der Umstieg auf erneuerbare Wärmesysteme sowie das Energiemanagement finanziert werden. Auch der Umstieg auf eine nachhaltige Mobilität ist in den Förderrichtlinien enthalten. Im Mittelpunkt steht natürlich der Umstieg auf nachhaltige Energieproduktion. „Mit diesem Förderprogramm stärken wir gezielt die Zukunftsfähigkeit unserer land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Wir unterstützen Investitionen, die die Energieeigenversorgung ausbauen, den Energieeinsatz effizienter gestalten und die Resilienz der Höfe nachhaltig erhöhen“, betont Bernd Vogl, Geschäftsführer des KLIEN. „Im Mittelpunkt stehen ganzheitliche Optimierungskonzepte, die die Unabhängigkeit der Betriebe weiter erhöhen und den fossilen Energieeinsatz dauerhaft senken.“

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Energiekonzept erstellen

Das Förderprogramm teilt sich in mehrere Module. Das Modul 1 beinhaltet die Förderung der Erstellung eines betrieblichen Gesamtenergiekonzepts durch einen qualifizierten Energieberater. Ziel dieses Moduls ist es, den Eigenversorgungsgrad des land- oder forstwirtschaftlichen Betriebs zu erhöhen. Das Gesamtenergiekonzept wird auf Basis einer umfassenden Energieberatung erstellt.

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Maßnahmen kombinieren

Im Modul 2 geht es um die Kombination von Investitionsmaßnahmen. Hier können die verschiedenen klima- und energierelevanten Vorhaben in einem Förderantrag eingereicht werden. Die Landwirte können Maßnahmen aus den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, betriebliche Mobilität und Energiemanagement miteinander kombinieren. Dazu ist allerdings ein vorher erstelltes Gesamtenergiekonzept – wie in Modul 1 gefördert – notwendig, das nicht älter als drei Jahre ist. Die Höhe der Förderung steigt mit der Anzahl der umgesetzten Maßnahmen aus dem Gesamtenergiekonzept und dem erreichten Eigenversorgungsgrad.

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Interessierte Landwirte können die Förderung noch bis zum Mittag des 13. November 2026 beantragen. Die Förderung gibt es allerdings nur so lange, bis die vier Millionen Euro aufgebraucht sind. Landwirte können die Anträge für die Förderung ausschließlich online über die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) einreichen. Die KPC bietet unter der Telefonnummer +43 (0)1/31 6 31 – 713 oder per E-Mail eine individuelle Beratung an. Weitere Informationen zur Förderung, zur Registrierung und zur Antragstellung finden Sie auf der Webseite des KLIEN. Dort finden Sie auch eine umfassende Maßnahmenliste zum Förderprogramm und eine Liste der Energieberater. (su)