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Enviria baut 3,4 Megawatt für Logistikfirma

Die Anlage wird auf rund 35.000 Quadratmetern Dachfläche gebaut, der Solarstrom im Logistikunternehmen vor Ort genutzt. 7.616 Solarmodule erzeugen rund 3,3 Gigawattstunden im Jahr. Die Investition spart 1,3 Millionen Kilogramm Emissionen pro Jahr ein.

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Finanziert wird sie über die Dachvermietung. „Große Logistikdächer bieten die technische Grundlage, um Strom genau dort zu erzeugen, wo er verbraucht wird“, sagt Melchior Schulze Brock, CEO von Enviria. „In Wustermark schaffen wir mit der Photovoltaikanlage die Basis für eine lokale Energieversorgung. Auf dieser Grundlage können weitere Bausteine wie Speicher und Energiemanagement systematisch ergänzt werden.“

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Gebäude langfristig aufgewertet

Das Gebäude gehört der Firma Real I.S. „Die Photovoltaikanlage macht eine bislang ungenutzte Dachfläche zum Bestandteil der Energieversorgung des Standorts“, urteilt Michael Thomann, Direktor für Asset Management. „Die Immobilie erhält eine zusätzliche Nutzung, ohne dass ihre Funktion verändert wird. Gleichzeitig entstehen planbare Beiträge zur Dekarbonisierung des Bestands und zur energetischen Weiterentwicklung unserer Logistikflächen.“

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Energiekosten deutlich gesenkt

Mieter und Nutzer der Immobilie ist die Nagel Group. Für das Unternehmen steht die Nutzung des vor Ort erzeugten Stroms im Vordergrund: „In Wustermark benötigen wir verlässlich verfügbare Energie für unsere Logistikprozesse“, erklärt Christian Hanke, Gebietsleiter bei der Nagel Group. „Der vor Ort erzeugte Solarstrom ersetzt einen signifikanten Teil unseres Strombezugs aus dem Netz und wirkt damit unmittelbar auf die Energiekosten des Standorts.“ Nagel ist vor allem in der Lagerung und Verteilung von Lebensmitteln aktiv.

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Dach an Enviria vermietet

Enviria mietet die Dachfläche, übernimmt Planung, Finanzierung, Installation und Betrieb der Anlage. Die Real I.S. AG stellt die Dachflächen bereit, die Nagel Group nutzt den Sonnenstrom vor Ort. Das Modell reduziert den Investitionsaufwand für Eigentümer und Mieter.

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Im nächsten Schritt wird geprüft, wie Batteriespeicher und Energiemanagement die Nutzung des erzeugten Stroms sowie den Netzbezug zeitlich steuern können. Der Batteriespeicher könnte Lastspitzen reduzieren und Netzentgelte optimieren. Zusätzlich wird Strom zu günstigen Zeitpunkten bezogen, gespeichert und später genutzt oder vermarktet. (HS)

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