Vor allem der Zubau von Großspeichern geht rasant vorwärts. Aber auch die anderen Segmente wachsen wieder. Der BSW-Solar verweist auf die Bedeutung von Batteriespeichern für die Energiewende.
Elf Verbände wenden sich gegen die Pläne der Bundesnetzagentur, pauschale Netzentgelte für das Einspeisen von Sonnenstrom zu erheben. Sie schlagen vor, dass solche Entgelte nur für Neuanlagen und nur für die tatsächliche Netznutzung anfallen sollen – wenn sie überhaupt nötig sind.
Die deutsche Solarstromproduktion erreichte im laufenden Jahr bereits Ende September 90,2 Terawattstunden. Damit wurde der Gesamtwert des Vorjahres überschritten.
Der Solarverband kritisiert den geplanten Aufschlag auf den Grundpreis für den Netzanschluss von Eigenverbrauchern von Solarstrom. Dadurch würden Investitionen in kleinere Anlagen unrentabel. Zumal die Bundesregierung die Streichung der Unterstützung für diese Anlagen plant.
In Deutschland könnte mehr als doppelt so viel Solarstromleistung an den vorhandenen Netzen angeschlossen werden wie bisher. Voraussetzung: Intelligent gesteuerte Batteriespeicher lagern überschüssigen Sonnenstrom zwischen.
Werden Solarparks künftig teurer? Netzpaket, EEG-Novelle und Netzentgeltreform könnten Investitionen deutlich verteuern. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert Nachbesserungen.
Abregelung ohne Entschädigung, Leistungsbegrenzung, geplante Einspeiseentgelte – das alles würde den Bau von solaren Freiflächenanlagen drastisch verteuern. Der Ausbau würde erheblich zurückgehen.
Netzpaket, EEG-Novelle und Netzentgeltreform könnten Investitionen deutlich verteuern. Der Verband fordert Nachbesserungen im Bundestag, Verzicht auf regulatorische Kostentreiber und neue Marktbarrieren.
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) reiste im August zu Gesprächen in die Ukraine. Mit ihm unterwegs war Jörg Ebel, Präsident des Bundesverbands der Solarwirtschaft. Er spricht über seine Eindrücke und die Rolle der Photovoltaik in einem Land, in dem Luftalarm und russischer Terror an der Tagesordnung sind.
Um insgesamt 40 Prozent übersteigen die Einsparungen durch Solarstrom für Haushalte sowie Gewerbe- und Industriebetriebe die Kosten für die Unterstützung des Ausbaus. Das gilt auch für Stromverbraucher ohne eigene Solaranlage.
Der BSW-Solar ruft die Branche auf, sich gegen vorgesehene Kürzungen bei der Vergütung und neue bürokratische Hürden zu wehren. Nutzen Sie Ihre politischen Kontakte, um Nachbesserungen zu erreichen!
Mit einer installierten Leistung von 128 Gigawatt sind die gesetzlichen Vorgaben eingehalten. Allerdings warnt der BSW-Solar vor einem Ausbauknick aufgrund der geplanten Regeländerungen. Der Zubau muss schneller gehen, statt künstlich gedrosselt zu werden.
Die neuen Hürden im EEG und vor allem der Redispatch-Vorbehalt für Solaranlagen werden den Zubau von Photovoltaikanlagen ausbremsen. Dann ist Deutschland länger von teuren Energieimporten abhängig, mit fatalen Folgen für die Strompreise, warnen die Branchenvertreter.
Der BSW-Solar warnt vor gravierenden Folgen der geplanten Gesetzesänderungen: Ein Rückgang des PV-Ausbaus und der Verlust von Arbeitsplätzen drohen.
Der Branchenverband warnt vor neuen Belastungen für Betreiber und Projektierer. Diese werden die Investitionen in die Photovoltaik einbrechen lassen. Deshalb unterbreitet der Verband konkrete Empfehlungen für eine grundlegende Überarbeitung der Gesetzesentwürfe.
Die vorgelegten Entwürfe zu den beiden Gesetzen enthalten zwar leichte Verbesserungen gegenüber den ursprünglich geplanten Hürden für die Energiewende. Doch die grundlegenden Kritikpunkte bleiben erhalten.
Iran-Krieg und die Ankündigung einer verpflichtenden Direktvermarktung für kleinere Solaranlagen sind derzeit Treiber des Zubaus. Doch in der Branche sieht man auch die Wirkung von Regelungen, die mehr Freiheiten für Anlagenbetreiber bedeuten.
Der Bundestag hat den einseitig auf Gaskraftwerke zugeschnittenen Regierungsentwurf für einen Kapazitätsmarkt entschärft. Doch die Hürden für Speicher bleiben weiter hoch.
Mittlerweile sind in Deutschland rund sechs Millionen Solarstromanlagen installiert. Zwischen 2020 und 2025 haben sie erheblichen Nutzen gebracht. Nach Berechnungen des BSW-Solar wurden fossile Brennstoffimporte im Wert von rund 20 Milliarden Euro ersetzt. Viel größer ist der Effekt bei indirekten Kosten.
Trotz schwierigen Starts rechnet der Bundesverband Solarwirtschaft mit einem ähnlichen Ausbau der Photovoltaik, wie im vergangenen Jahr. Die Nachfrage nach großen Batteriespeichern hat sich hingegen mehr als vervierfacht.
Mit der Reform sollen Betreiber von Solaranlagen stärker an der Finanzierung des Netzes beteiligt werden. Die Solarbranche fordert, dass Änderungen mit Augenmaß vorgenommen werden sollen und Flexibilität durch Speicher belohnt werden müssen.
Die Solarthermie gilt als Erfüllungsoption für die Biotreppe beim Einbau von Gasheizungen. Doch die Effizienz der Kollektoren spielt dabei keine Rolle. Die Konzentration auf die Solarthermie könnte auch die Wärmepumpe unterstützen.