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Infrarotheizung: Schlüssel zum bezahlbaren Bauen und Wohnen

Die IG Infrarot Deutschland lädt zur Fachkonferenz „Infrarotheizung: Schlüssel zum bezahlbaren Bauen und Wohnen“ am 16. April 2026 nach Würzburg. Im Fokus stehen Chancen und Potenziale durch Infrarotheiztechnik zum wirtschaftlichen und sozial verträglichen Bauen und Sanieren. Beleuchtet werden Perspektiven von Baufirmen und Investoren sowie von Experten der Immobilienbranche.

Spezial zur E-Wärme: Solare Wärmetechnik für Neubau und Bestand (kostenloser Downlad)

Den Auftakt macht ein Grußwort von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. In der Keynote „Wenn ich Bundesbauminister wäre“ präsentiert Thomas Gerl, Vorstand des BFW Landesverbandes Bayern, seine Impulse zur Belebung des Wohnungsbaus. Sie geben Stoff für die folgende Podiumsdiskussion zum Thema „Wie kommen wir schnell und günstig zu bezahlbarem Wohnraum und welche Rolle spielt preiswerte TGA?“

Solarelektrische Wärme ersetzt Einspeisevergütung

Zahlreiche Beispiele aus der Praxis

Nach der Einführung geht es am Nachmittag um Praxisbeispiele im Wohnungs-, Gewerbe- und kommunalen Bau. Die Referentinnen und Referenten erläutern, wie Infrarotheizsysteme – in fast allen Projekten in Kombination mit Photovoltaik – die Bauvorhaben preiswert machten, zur schnelleren Realisierung beitrugen und für niedrigere Betriebsosten sorgten.

Die Bandbreite der Projekte beginnt beim Mehrgenerationenhaus, das in nur acht Monaten in serieller Bauweise errichtet wurde. Dort werden 56 Wohnungen ausschließlich mit Infrarotheizungen beheizt. Ein weiteres Projekt ist ein Gebäudeensemble, das modernisiert und umgebaut wurde. Das vollelektrisch versorgte Gebäude bietet nun 26 barrierefreie Sozialwohnungen, ein medizinisches Versorgungszentrum und eine Backstube mit Café.

Autarkie-Boiler nutzt Solarstrom und flexible Netztarife für Warmwasser

Vorgestellt werden ein neues Wohnquartier für Geflüchtete und die Sanierung einer alten Lederfabrik zum modernen, energiesparenden Mehrfamilienhaus. In einem weiteren Projekt wurde ein Mehrfamilienhaus aus den 1920er Jahren zum klimaneutralen Studentenwohnheim saniert. In einem Geschosswohnungsbau wurde die alte Gasetagenheizung durch eine elektrische Hybridlösung mit Infrarotheiztechnik ersetzt.

Kombination mit Photovoltaik

Photovoltaik ist ideal, um emissionsfreien und kostengünstigen Solarstrom für das elektrische IR-Heizsystem, den Haushalt und E-Mobilität zu erzeugen. Infrarotheizungen bieten deshalb ein attraktives Geschäftsfeld für Solarteure und Elektrofachhandwerker.

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Heiko Schwarzburger, Chefredakteur der photovoltaik, wird den Abschlussvortrag der Konferenz halten. Unter dem Titel „Infrarot-Heiztechnik: Auf dem Weg zum Massenmarkt“ resümiert er den Aufstieg der Photovoltaik, Lithiumspeicher und Wärmepumpen, analysiert Chancen und Fallstricke für die solarelektrische Wärmetechnik.

Neuer Schub für die Wärmewende

IR-Heizungen und andere elektrische Wärmeerzeuger werden der Wärmewende neuen Schub verleihen. „Bezahlbarer Wohnraum lässt sich im Neubau ebenso wie im zu sanierenden Bestand sehr gut mit seriellen und modularen Bauweisen wirtschaftlich realisieren“, sagt Lars Keussen, Vorstand der IG Infrarot Deutschland. „Entscheidend ist zudem eine möglichst hohe energetische Autarkie am Objekt, denn sie schafft stabile Renditen und damit die Voraussetzung für dauerhaft günstige Mieten und Mietnebenkosten.“

Die einfache, kosteneffiziente und wartungsfreie Infrarotheizung führt in modernen Gebäuden aufgrund des geringen Heizwärmebedarfs zu niedrigen Energiekosten. Am Vortag zur Konferenz (15. April 2026) findet der traditionelle „Runde Tisch der Infrarotheizungsbranche“ statt. (HS)

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier

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