Stationäre Stromspeicher sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Laut Branchenverband hat sich die Kapazität in den vergangenen fünf Jahren mehr als verfünffacht. Aktuell boomen vor allem Groß- und Gewerbespeicher.
Das installierte Volumen von Batteriespeichern hat sich in den vergangenen Jahren verfünffacht. Doch der Zubau ist kein Selbstläufer, warnt der BSW-Solar.
Das Handbuch „Störungsfreier Betrieb von PV-Anlagen und Speichersystemen“ ist in der dritten, erweiterten Auflage erschienen. Es bietet umfangreiches Fachwissen für die Inspektion und Wartung für Handwerker und Betreiber.
Großspeicher ▪ Die Nachfrage nach Netzzugängen ist gigantisch. Doch überlastete Netzbetreiber und fehlende Kapazitäten bremsen die Speicherprojekte aus. Smarte Planung von innovativen Projekten zeigt, wie es funktionieren kann. Niels H. Petersen
Hybridsysteme ▪ Solarparks werden künftig kaum mehr ohne Batteriespeicher gebaut. Erlösmodelle und die Stabilisierung der Netze erfordern intelligente Strompuffer. Zudem ergeben sich neue Chancen im Repowering des Anlagenbestands. Heiko Schwarzburger
Die Nachfrage nach Groß-, Industrie- und Gewerbespeichern hat zugelegt. Mit welchen Optionen die neuen Anlagen in der Regel betrieben werden, weiß Carl Zöllner, Head of Growth bei Intilion.
Flexible Grünstromstützen lösen an Ex-Atomkraftorten nun die abgestellten radioaktiven Dauerstromer ab – bald auch durch Vattenfall in Brunsbüttel?
Batteriespeicher mit einer Kapazität ab einer Megawattstunde gelten künftig als privilegierte Vorhaben im Außenbereich (§ 35 BauGB).
Die Anlagen kommen ohne zusätzliche Förderung aus dem Solarpaket 1 aus. Dazu ist aber eine clevere Projektierung notwendig. Die geplanten Batteriespeicher helfen bei der Vermarktung des Stroms.
Immer mehr Speicher werden zum Stromhandel oder für Netzdienstleistungen eingesetzt. Auch Installateuren bieten sich dadurch neue Chancen. Sie sind jedoch mit einem komplett neuen Thema konfrontiert: dem Geschäft an der Strombörse und dem Regelenergiemarkt.
Seit einiger Zeit gibt es einen regelrechten Hype um den Energiehandel mit Batteriespeichern. Sie werden zunehmend im Stromhandel oder für Netzdienstleistungen eingesetzt. Auch Installateuren bieten sich dadurch neue Chancen. Allerdings sind sie mit komplett neuen Themen konfrontiert: mit der Strombörse und dem Regelenergiemarkt. Ein Praxisreport
Im Interview sprechen Sjoerd Bazen, Managing Director beim Batteriegroßspeicher-Spezialisten Return, und Hans-Günter Börgmann, Co-Geschäftsführer und COO des IT-Dienstleisters Allgeier Inovar, über den aktuellen Stand des Speicherausbaus, technologische und regulatorische Herausforderungen sowie die Rolle der Digitalisierung bei der Steuerung und wirtschaftlichen Integration von Batteriespeichern.
Der Speicheranbieter nimmt auch die kompletten Planungs- und Baudienstleistungen in sein Portfolio auf. Dazu kooperiert Intilion mit dem Bauunternehmen CDM Smith.
Batteriespeicher sind der Schlüssel für eine kostengünstige und erfolgreiche Energiewende, betont der BSW Solar. Die Bundesregierung sollte daher den Ausbau deutlich beschleunigen.
9. Planungs-, Betriebs- und Sicherheitstagung zu Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern am 16.-17. Oktober 2025 im VKU-Forum, Berlin.
In Balzhausen haben die Bauarbeiten für einen Batteriespeicher mit 40 Megawatt Leistung und doppelter Kapazität begonnen. Das Projekt von Green Flexibility und LEW Verteilnetz wird netzneutral betrieben – und stärkt so die regionale Versorgungssicherheit.
Die Freiburger Forscher haben zusammen mit Netzbetreibern zunächst ein Mess- und Bewertungsverfahren entwickelt, wie Wechselrichter das Netz stabilisieren können. Dies haben sie auf die Geräte verschiedener Hersteller angewendet und dabei große Unterschiede festgestellt.
Die Netzanschlussanfragen für Batteriespeicher in Deutschland summieren sich derzeit auf über 500 Gigawatt. Dies übersteigt die aktuelle Spitzenlast des Stromnetzes um ein Vielfaches. Experten fordern eine Reform des Netzanschlussverfahrens, um Fehlanreize zu beseitigen.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) veranstaltet drei Expertenpanels zu aktuellen Themen der Windindustrie auf der Husum Wind. Die Diskussionsrunden befassen sich mit Lieferketten, Hybridkraftwerken und der strategischen Ausrichtung der Branche.
Drei Fragen – drei Antworten: Tobias Ptok, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale NRW, verrät, wann sich die Kombination des Balkonkraftwerks mit einem Batteriespeicher seiner Meinung nach lohnt. Und wann nicht.
Projektierer Juwi bietet nun auch Betriebsführung für Batteriespeicher unabhängig vom Hersteller an. Aktuell betreut das Unternehmen Projekte mit 180 Megawatt und über 350 Megawattstunden.
Der Bundesverband Solarwirtschaft kritisiert Überlegungen der Bundeswirtschaftsministerin, die Förderung neuer Solarstromanlagen auf Eigenheimen zu streichen. Das würde die Klimaziele gefährden und die Branche in Schwierigkeiten bringen.
SMA Altenso und der australische Projektentwickler Avenis Energy planen den Bau von zwei alleinstehenden Batteriespeichern in New South Wales. Beide Projekte im Osten Australiens können jeweils über 190.000 Haushalte für vier Stunden mit Strom versorgen.
Die Zubauzahlen in Deutschland sinken, doch die Anschaffung einer eigenen Photovoltaikanlage habe sich für Hausbesitzer in Deutschland noch nie so gelohnt wie im Sommer 2025, meint das Unternehmen Solarwatt.
Die Initiative „Dein Stromspeicher kann mehr!“ will Solaranlagenbetreiber dazu ermutigen, ihre Batteriespeicher zur Mittagszeit zu laden. Ziel ist es, Netzengpässe zu reduzieren, die Lebensdauer der Batterien zu verlängern und Kosten zu senken.