Springe zum Hauptinhalt Skip to main navigation Skip to site search

BEG-Reporting zeigt hohe Nachfrage nach Wärmepumpen

Pormezz - stock.adobe.com

Das BEG-Reporting für das zweite Quartal ist veröffentlicht. Im ersten Halbjahr 2026 prägten Einzelmaßnahmen die Förderung. Bei Wärmeerzeugern standen Wärmepumpen vorn.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat ein aktuelles Reporting der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. Der Überblick bündelt die Fördermaßnahmen in der BEG-Sanierungsförderung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für das zweite Quartal sowie in Teilen für das erste Halbjahr 2026. Es zeigt eine starke Nachfrage nach Einzelmaßnahmen und insbesondere nach dem Einbau von Wärmepumpen.

Zahlen erfassen Wohn- und Nichtwohngebäude

Über die ersten sechs Monate 2026 weist das Reporting insgesamt 335.117 Maßnahmen in der Sanierung aus. Darunter entfallen 6.475 Maßnahmen auf die Sanierung von Wohngebäuden und 315 Maßnahmen auf die Sanierung von Nichtwohngebäuden.

BMWE 30.06.2026

Einzelmaßnahmen prägen die Förderung

Den größten Anteil bilden Einzelmaßnahmen. Das BMWE führt 318.130 Einzelmaßnahmen bei Wohngebäuden und 10.197 Einzelmaßnahmen bei Nichtwohngebäuden auf. Damit entfallen im Reporting die meisten geförderten Maßnahmen auf diese Kategorie.

Wärmepumpen dominieren bei Wärmeerzeugern

Bei den BEG-Einzelmaßnahmen für Wohngebäude bleiben Sanierungen an Wärmeerzeugern stark gefragt. Von Januar bis Juni 2026 wurden 203.989 Einzelmaßnahmen an Wärmeerzeugern gefördert. Besonders häufig wurde der Einbau von Wärmepumpen gefördert: 182.114 dieser Förderungen entfallen auf Wärmepumpen. Das entspricht 89,28 Prozent. Biomasse folgt mit 12.360 Förderungen und 6,06 Prozent.

Für das erste Halbjahr 2026 zeigt das Reporting des BMWE damit hohe Förderzahlen bei Einzelmaßnahmen und einen klaren Schwerpunkt auf Wärmepumpen bei den Wärmeerzeugern. Lesen Sie hier das ausführliche Reporting. Quelle: ar / BMWE