Dilo Hydrogen hat gemeinsam mit dem Sondermaschinenbauer Sonplas einen modularen Wasserstoff-Prüfcontainer entwickelt. Die Anlage am Standort Babenhausen soll Entwicklungs- und Freigabetests für H2-Komponenten unter realen Druck- und Betriebsbedingungen ermöglichen.
Auf der Konferenz erfahren die Teilnehmer die neuesten Entwicklungen rund um die Agri-PV, das Design, den Nutzen und die Finanzierung der Anlagen. Die Konferenz findet in Delhi statt. Eine Teilnahme ist auch online möglich.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik (IWM) haben ein Simulationsmodell entwickelt, das die Ermüdungslebensdauer hochbeanspruchter Bauteile unter Wasserstoffeinfluss physikalisch begründet berechnet. Damit sollen sich teure Versuche reduzieren und Sicherheitsfaktoren realistischer gestalten lassen.
Das University College London (UCL) richtet einen von Horiba finanzierten Lehrstuhl für fortschrittliche Antriebstechnologien ein. Erster Inhaber wird ab September 2026 Professor Thomas S. Miller. Die Partnerschaft zielt auf Forschung zu Brennstoffzellen und Batterien.
Forschende der Universität Birmingham haben ein Verfahren entwickelt, um Metal Organic Frameworks (MOFs) zur Entfernung von Schwermetallen aus Industrieabwässern günstiger und ressourcenschonender herzustellen. Eine Gefriertrocknungs-Technik senkt die geschätzten Produktionskosten von rund 19 auf gut 5 US-Dollar pro Gramm.
Die zweitägige Photovoltaik- und Speichertagung findet in diesem Jahr am 25. und 26. November in Villach statt. Die Schwerpunkte reichen von KI-Anwendungen für die Photovoltaik über die neuesten Technologieentwicklungen bis zu den aktuellen Rahmenbedingungen.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Schweizer Empa untersucht, wie sich Protonen in keramischen Membranen bewegen. Ziel ist es, effizientere Materialien für Brennstoffzellen und Elektrolyseure zu entwickeln. Der Schweizerische Nationalfonds finanziert das Projekt.
Weidmüller erweitert sein Remote-I/O-System u-remote um ein differenzielles Analogeingangsmodul zur Zellspannungsüberwachung. Es soll für Stacks sowohl von Elektrolyseuren als auch von Brennstoffzellen geeignet sein.
Ineratec und Zeopore kooperieren bei einem neuen Hydrocracking-Verfahren für synthetische Kraftstoffe. Ziel ist es, Fischer-Tropsch-Wachse aus Power-to-Liquid-Anlagen effizienter zu drop-in-fähigen E-Fuels und Chemikalien aufzuwerten.
Intelligent Energy hat ein 120-kW-Brennstoffzellensystem für große Drohnen vorgestellt und sich zugleich nach eigenen Angaben den bislang größten Auftrag im UAV-Segment gesichert. Die Technologie soll längere Flugzeiten und höhere Nutzlasten ermöglichen.
In Bern steht im November auch die BIPV wieder auf dem Konferenzprogramm. Neben den neuen Lösungen für die architektonisch ansprechende Solarfassade wird es auch um aktuelle Sicherheitsaspekte gehen.
Die Messung der Zellspannung von Elektrolyse- und Brennstoffzellen macht gerade den Sprung aus der Forschung in die Serienproduktion. Kosten, Montagefreundlichkeit und Zuverlässigkeit des Messsystems sind dort wichtiger als eine maximale Genauigkeit und eine hohe Messfrequenz.
Welche Kompressortechnologie für welche Elektrolyseanwendung optimal ist, hängt vor allem vom benötigten Druck und der Elektrolyseleistung ab. Weitere Faktoren sind die benötigte Reinheit des Wasserstoffs oder die Betriebsart, die für den Verdichter vorgesehen ist. HZwei gibt den Überblick über die Kompressor-Basics.
Katalysatoren aus Platin und Iridium sind noch immer ein Kostentreiber in der Wasserstoffwirtschaft. Christian Mohrdieck hat im April die Leitung des Katalysatorherstellers Pajarito Powder übernommen und ist überzeugt, dass die Produkte seines Unternehmens die Kosten für Brennstoffzellen um ein Fünftel reduzieren können.
Burckhardt Compression hat vor fast 25 Jahren zwei Wasserstoffkompressoren für eine Trailertankstelle bei Infraserv Höchst geliefert. Sie laufen noch heute zuverlässig mit Serviceintervallen von 8.000 bis 9.000 Stunden.
Mikroskopische Blasen bei der Elektrolyse drücken die Effizienz, können aber auch nützlich sein. Ein Forschungsteam aus Frankfurt hat sie mit einem neuen Verfahren untersucht. Eine Erkenntnis: Bei hoher Leistung blubbern die Bläschen besonders wild durcheinander.
Ein finnisches Forschungskonsortium will Wasserstoff aus Methanpyrolyse in die Stahlproduktion bringen. Das Projekt FutSteel hat ein Volumen von 17 Millionen Euro, startet im Juni 2026 und läuft drei Jahre. Geleitet wird es von der Universität Oulu und dem Stahlkonzern SSAB.
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat das US-Unternehmen Power to Hydrogen (P2H2) als Technology Pioneer 2026 ausgezeichnet. Die Firma aus Columbus, Ohio, entwickelt Elektrolyseure auf Basis von Anionenaustauschmembranen (AEM) und ist das einzige Wasserstoff-Unternehmen in der diesjährigen Auswahl.
Ein europäisches Konsortium aus fünfzehn Partnern hat das Projekt HyCavern gestartet. Ziel ist die Entwicklung unterirdischer Wasserstoffspeicher in bergmännisch erstellten, ausgekleideten Felskavernen. Koordiniert wird das dreijährige Vorhaben vom norwegischen Forschungsinstitut SINTEF.
The EU project ECO2Fuel has reported progress in low-temperature CO2 electrolysis. In tests, a membrane electrode assembly converted 69 to 70 percent of electrons into carbon products and operated stably for more than 800 hours.
Das EU-Projekt ECO2Fuel hat nach eigenen Angaben Fortschritte bei der Niedertemperatur-CO2-Elektrolyse erzielt. In Tests setzte eine Membran-Elektroden-Einheit 69 bis 70 Prozent der Elektronen zu Kohlenstoffprodukten um und lief mehr als 800 Stunden stabil.
Witt Gas Controls hat ein Rückschlagventil speziell für PEM-Brennstoffzellen in Flurförderzeugen entwickelt. Das Ultra 22 öffnet bereits bei rund 4 mbar und soll so die Effizienz der Brennstoffzellensysteme eines nordamerikanischen Herstellers steigern.
Das Fraunhofer ISE hat im Projekt „E-Fuels fürs Länd“ die Wertschöpfungskette synthetischer Kraftstoffe untersucht. Laut Studie kann der am Institut entwickelte Indigo-Prozess zur Herstellung von Dimethylether (DME) die Gestehungskosten gegenüber dem Methanol-Pfad senken.
Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) zieht eine Bilanz nach einem Jahr Wasserstoff-Prüflabor. Das Institut hat die Prüfmöglichkeiten erweitert und den modularen Elektrolyseur-Stack HyVentus als offene Technologieplattform eingeführt.