Das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme (IMM) zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo in Hamburg einen Dieselreformer. Das Gerät erzeugt aus Dieselkraftstoff ein wasserstoffhaltiges Gas, das direkt am Einsatzort eine Brennstoffzelle versorgen kann.
Beckhoff stellt auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 in Hamburg seine Automatisierungslösungen für Wasserstoffanlagen vor. Im Mittelpunkt stehen systemintegrierter Explosionsschutz, Messtechnik für Elektrolyseure und ein KI-Assistent für das Engineering.
Der Wasserstoff-B2B-Marktplatz Hyfindr hat eine Hydrogen Supplier World Map entwickelt. Diese zeigt mehr als 1.200 Lieferanten von Wasserstofftechnologien – filterbar und mit detaillierten Informationen zu jedem Anbieter.
Festo zeigt in Hamburg Lösungen, um Wasserstoffanlagen modular und prozessnah zu automatisieren. Im Fokus steht das Remote-I/O-System CPX-AP-I.
In Elektrolyseuren müssen zahlreiche Parameter kontinuierlich überwacht werden. Die Hersteller von Sensoren müssen sich dabei viele spezifische Anforderungen der Kunden einstellen. Ein Anliegen ist diesen aber gemeinsam: Die Sensorik soll nicht zu viel kosten.
Wasserstoffanlagen sicher zu planen, erfordert nicht nur ein hohes Maß an Erfahrung, sondern auch ein systematisches Vorgehen. Die KI-basierte Software HAIZOP soll dabei helfen und die langwierigen Analysen schneller machen.
Künstliche Intelligenz überwacht, optimiert und sucht Fehler in Wasserstoffprojekten. Ihre Fähigkeit, eine Außenperspektive zu vertreten, kann aber auch dazu beitragen, Kreditgeber oder Versicherer von einem Projekt zu überzeugen.
Metallische Bipolarplatten sind ein Kernbauteil der Wasserstoffmobilität – und ihre Serienfertigung eine der anspruchsvollsten Aufgaben in der Produktionstechnik. Ein Familienbetrieb aus Südbaden hat sich genau darauf spezialisiert und steckt mitten in der schwierigen Transformation vom Verbrenner hin zur E-Mobilität.
Das Zentrum für Brennstoffzellentechnik ist in Hamburg am Gemeinschaftsstand der Kollaborationsplattform MAT4HY.NRW vertreten. Eine Neuheit des ZBT ist der Prüfstand für PEM-Elektrolyseure mit bis zu 40 Kilowatt.
Thyssenkrupp nucera baut im portugiesischen Vila Nova de Gaia, südlich von Porto, sein erstes selbst betriebenes zentrales Montagezentrum für Elektrolysezellen auf. Bisher werden die Zellen bei den Kunden montiert.
Der Automatisierungsspezialist Murrelektronik und die aus der Automotivebranche stammende Marquardt-Gruppe stellen ihre neue Kooperation in den Mittelpunkt. Sie zeigen einen gemeinsamen Ansatz für die Automatisierung und Überwachung modularer Wasserstoffsysteme.
Vor fünf Monaten stellte Perkins eine für verschiedene Kraftstoffe konfigurierbare Hybrid-Antriebseinheit (Industrial Open Power Unit, IOPU) vor. Diese geht nun in einem Abfallschredder von Terex in Betrieb.
Das Katalysator-Startup Pajarito Powder hat seinen ersten industriellen Großofen und eine neue Pulvermühle in Betrieb genommen. Damit sollen spezielle Katalysatoren für Brennstoffzellen in Fahrzeugen gefertigt werden.
Der niederländische Hersteller Vonk zeigt auf der Messe in Hamburg die dritte Generation seiner Plattform für die Stromversorgung industrieller Elektrolyseure. Neya 3.0 soll die Integration großtechnischer Wasserstoffprojekte vereinfachen und ist für Leistungen von bis zu 7 MW ausgelegt.
Jumo hat mit dem Taros H48 Ex einen Hochdruckmessumformer für explosionsgeschützte Bereiche vorgestellt. Der Sensor misst Drücke bis 1.000 bar und eignet sich nach Herstellerangaben unter anderem für Wasserstofftankstellen, Speicher sowie Kompressor- und Pipeline-Systeme.
Der Messtechnik-Spezialist Jumo erweitert die Einsatzmöglichkeiten seines digitalen Temperaturfühlers dsensTEMP. Künftig soll das Gerät auch in der Wasserstofftechnologie zum Einsatz kommen. Es misst Temperaturen zwischen -55 und +150 Grad Celsius mit einer Genauigkeit von 0,2 Grad.
Drei Forschungsprojekte der FH Oberösterreich erhalten in Summe knapp 3 Millionen Euro aus dem umkämpften Fördertopf des Programms „FH-Forschung für die Wirtschaft 2026“ des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET). Zwei der Projekte arbeiten an Innovationen für die Wasserstoffwirtschaft – unter anderem Komponenten aus dem 3D-Drucker.
Metacon bringt ein alkalisches 20-MW-Elektrolysemodul in mehrgeschossiger Bauweise auf den Markt. Der schwedischen Herstellers verspricht Kosteneinsparungen bis zu 30 Prozent bei den Stahlkonstruktionen, bis zu 50 Prozent bei den Rohrleitungen und bis zu 70 Prozent bei der flächenbezogenen Infrastruktur.
Damit will der Projektierer die verschiedenen Systeme hinsichtlich des Strom- und landwirtschaftlichen Ertrags vergleichen. Außerdem entsteht eine dauerhafte Demonstrationsanlage für Interessenten.
Netzanbindung, Brand- und Lärmschutz. Planung und Technologie – das sind nur einige Programmpunkte, die den Teilnehmer:innen die aktuellen Informationen rund um Batteriespeicher nahebringen. Der Kongress findet am 20. Oktober 2026 statt.
Forscher der TU Dresden haben gemeinsam mit der Ariane Group und dem DLR die nach eigenen Angaben erste aktiv gekühlte Wasserstoff-Sauerstoff-Umlauf-Detonationsraketenbrennkammer Europas getestet. Sie lief in neun Testläufen über insgesamt rund 80 Sekunden stabil.
WEH FluidTech erweitert sein Wasserstoff-Portfolio um neue Lösungen für Betankung, Infrastruktur und Prüfprozesse im Hochdruckbereich. Im Fokus: neue Füllkupplungen, Schnelladapter und Filter, Ventile und Fittings für Druckbereiche bis über 1.000 bar.
Bürkert Fluid Control Systems präsentiert intelligente Fluidik-Lösungen, die für stabile Prozesse in Elektrolyseuren, Brennstoffzellen, Prüfständen und der H2-Infrastruktur nötig sind.
Die alkalische Wasserelektrolyse gehört zu den ausgereiftesten Verfahren zur Wasserstoffherstellung. Sie galt im Vergleich zur PEM-Elektrolyse lange als eher unflexibel. Asahi Kasei ist es gelungen, sie an den Betrieb mit erneuerbaren Energien anzupassen, der durch schwankende Lasten und häufige Lastwechsel gekennzeichnet ist. Das könnte die Wasserstoffgestehungskosten deutlich senken.
Der armenische Premierminister Nikol Pashinyan hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Methoden zur Bewertung und Überwachung sicherer Wasserstoffsysteme.