Ineratec und Zeopore kooperieren bei einem neuen Hydrocracking-Verfahren für synthetische Kraftstoffe. Ziel ist es, Fischer-Tropsch-Wachse aus Power-to-Liquid-Anlagen effizienter zu drop-in-fähigen E-Fuels und Chemikalien aufzuwerten.
Intelligent Energy hat ein 120-kW-Brennstoffzellensystem für große Drohnen vorgestellt und sich zugleich nach eigenen Angaben den bislang größten Auftrag im UAV-Segment gesichert. Die Technologie soll längere Flugzeiten und höhere Nutzlasten ermöglichen.
In Bern steht im November auch die BIPV wieder auf dem Konferenzprogramm. Neben den neuen Lösungen für die architektonisch ansprechende Solarfassade wird es auch um aktuelle Sicherheitsaspekte gehen.
Die Messung der Zellspannung von Elektrolyse- und Brennstoffzellen macht gerade den Sprung aus der Forschung in die Serienproduktion. Kosten, Montagefreundlichkeit und Zuverlässigkeit des Messsystems sind dort wichtiger als eine maximale Genauigkeit und eine hohe Messfrequenz.
Welche Kompressortechnologie für welche Elektrolyseanwendung optimal ist, hängt vor allem vom benötigten Druck und der Elektrolyseleistung ab. Weitere Faktoren sind die benötigte Reinheit des Wasserstoffs oder die Betriebsart, die für den Verdichter vorgesehen ist. HZwei gibt den Überblick über die Kompressor-Basics.
Katalysatoren aus Platin und Iridium sind noch immer ein Kostentreiber in der Wasserstoffwirtschaft. Christian Mohrdieck hat im April die Leitung des Katalysatorherstellers Pajarito Powder übernommen und ist überzeugt, dass die Produkte seines Unternehmens die Kosten für Brennstoffzellen um ein Fünftel reduzieren können.
Burckhardt Compression hat vor fast 25 Jahren zwei Wasserstoffkompressoren für eine Trailertankstelle bei Infraserv Höchst geliefert. Sie laufen noch heute zuverlässig mit Serviceintervallen von 8.000 bis 9.000 Stunden.
Mikroskopische Blasen bei der Elektrolyse drücken die Effizienz, können aber auch nützlich sein. Ein Forschungsteam aus Frankfurt hat sie mit einem neuen Verfahren untersucht. Eine Erkenntnis: Bei hoher Leistung blubbern die Bläschen besonders wild durcheinander.
Ein finnisches Forschungskonsortium will Wasserstoff aus Methanpyrolyse in die Stahlproduktion bringen. Das Projekt FutSteel hat ein Volumen von 17 Millionen Euro, startet im Juni 2026 und läuft drei Jahre. Geleitet wird es von der Universität Oulu und dem Stahlkonzern SSAB.
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat das US-Unternehmen Power to Hydrogen (P2H2) als Technology Pioneer 2026 ausgezeichnet. Die Firma aus Columbus, Ohio, entwickelt Elektrolyseure auf Basis von Anionenaustauschmembranen (AEM) und ist das einzige Wasserstoff-Unternehmen in der diesjährigen Auswahl.
Ein europäisches Konsortium aus fünfzehn Partnern hat das Projekt HyCavern gestartet. Ziel ist die Entwicklung unterirdischer Wasserstoffspeicher in bergmännisch erstellten, ausgekleideten Felskavernen. Koordiniert wird das dreijährige Vorhaben vom norwegischen Forschungsinstitut SINTEF.
The EU project ECO2Fuel has reported progress in low-temperature CO2 electrolysis. In tests, a membrane electrode assembly converted 69 to 70 percent of electrons into carbon products and operated stably for more than 800 hours.
Das EU-Projekt ECO2Fuel hat nach eigenen Angaben Fortschritte bei der Niedertemperatur-CO2-Elektrolyse erzielt. In Tests setzte eine Membran-Elektroden-Einheit 69 bis 70 Prozent der Elektronen zu Kohlenstoffprodukten um und lief mehr als 800 Stunden stabil.
Witt Gas Controls hat ein Rückschlagventil speziell für PEM-Brennstoffzellen in Flurförderzeugen entwickelt. Das Ultra 22 öffnet bereits bei rund 4 mbar und soll so die Effizienz der Brennstoffzellensysteme eines nordamerikanischen Herstellers steigern.
Das Fraunhofer ISE hat im Projekt „E-Fuels fürs Länd“ die Wertschöpfungskette synthetischer Kraftstoffe untersucht. Laut Studie kann der am Institut entwickelte Indigo-Prozess zur Herstellung von Dimethylether (DME) die Gestehungskosten gegenüber dem Methanol-Pfad senken.
Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) zieht eine Bilanz nach einem Jahr Wasserstoff-Prüflabor. Das Institut hat die Prüfmöglichkeiten erweitert und den modularen Elektrolyseur-Stack HyVentus als offene Technologieplattform eingeführt.
Air Products beliefert die ArianeGroup für drei Jahre mit kohlenstoffarmem Flüssigwasserstoff für Triebwerkstests. Verflüssigt wird das Gas im Rotterdamer Hafen, eingesetzt wird es am französischen Standort Vernon für die europäische Trägerrakete Ariane 6.
Heraeus Precious Metals und VSParticle wollen gemeinsam poröse Transportelektroden (PTEs) mit deutlich reduziertem Iridiumgehalt für die PEM-Wasserelektrolyse entwickeln. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beiden Unternehmen unterzeichnet.
Eine Absolventin der Frankfurt University of Applied Sciences hat additiv gefertigte metallische Strömungsfelder für die alkalische Elektrolyse entwickelt. Damit ließ sich der Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Drahtgeweben um rund 11,4 Prozent steigern. Für ihre Arbeit erhält Roxana Tennert den Hans-Messer-Preis 2025.
Forschende der Empa arbeiten an günstigeren Materialien für PEM-Elektrolyseure. Sie wollen teures Platin durch eine spezielle Form von Titanoxid ersetzen und Titan durch beschichteten Stahl. Eine erste Komponente hat Korrosionstests bestanden.
Hersteller Sunfire hat auf dem World Hydrogen Summit 2026 in Rotterdam sein neues alkalisches Elektrolysesystem HyLink Alkaline 23 vorgestellt. Das 50-MW-System ist nach Unternehmensangaben für Großprojekte und die nächste Phase des industriellen Markthochlaufs ausgelegt.
Quest One erweitert seine Modular Hydrogen Platform um eine Outdoor-Variante und zusätzliche Systemkomponenten. Die PEM-Elektrolyseplattform richtet sich an industrielle Großanwender und soll laut Hersteller Planungsaufwand und Kosten senken.
Das niederländische Unternehmen H2Flexx ist aus der Fusion von H2Fuel und HydroFlex hervorgegangen. Es bietet mit H2Easy einen Wasserstoffträger in Pulverform an. Das Material soll Lagerung und Transport ohne Hochdruck- oder Kryotechnik ermöglichen.
Ein Fraunhofer-Konsortium entwickelt ein Raman-LiDAR-System zur Detektion von Wasserstoff-Leckagen aus der Distanz. Die Technologie soll Gase auch bei Tageslicht identifizieren und die Überwachung von H2-Infrastrukturen sicherer und flexibler machen.
Der Armaturen Vertrieb Alms (AVA) bietet ab sofort exklusiv im deutschsprachigen Raum das modulare Armaturen-Ökosystem Modu One an. Es setzt auf einheitliche Baulängen, vereinfachte Montage und digitale Dokumentation – auch für Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff.