Elf Bundesverbände aus Energie-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie dem Handwerk wehren sich gegen geplante Zusatzgebühren für Betreiber von Solaranlagen. Ein Rechtsgutachten stellt die Pläne der Bundesnetzagentur ebenfalls infrage.
In Waltrop haben Trianel, Luxcara und BKW den Baustart für einen der größten Batteriespeicher Deutschlands gefeiert. Der geplante Megaspeicher soll eine Leistung von 900 Megawatt und eine Kapazität von mindestens 1.800 Megawattstunden erreichen.
Projektierer Tauber Energy hat seinen Batteriespeicher in Wertheim in Betrieb genommen. Es ist mit 40 Megawattstunden, das bislang größte Speicherprojekt des Unternehmens. Die Erkenntnisse aus dem Betrieb sollen auch die Wirtschaftlichkeit von künftigen Projekten positiv beeinflussen.
Verteilnetzbetreiber Westenergie hat in Arnsberg eine digitale Umspannanlage eingeweiht und so die Netzdigitalisierung auf die Mittelspannungsebene ausgeweitet. Die Region soll zum Reallabor für das Verteilnetz der Zukunft werden – mit bereits messbaren Effekten für die Versorgungssicherheit.
In Deutschland könnte mehr als doppelt so viel Solarstromleistung an den vorhandenen Netzen angeschlossen werden wie bisher. Voraussetzung: Intelligent gesteuerte Batteriespeicher lagern überschüssigen Sonnenstrom zwischen.
Ein Forschungskonsortium unter Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie erprobt eine Technologie zur besseren Auslastung bestehender Stromleitungen. Glasfaserkabel im Erdseil messen Windparameter entlang der Trasse.
In Berlin sollen viele Bereiche – vom Strom bis zum Verkehr – transformiert werden, während politische Wechsel, Finanzierungshürden und spürbare Folgen des Klimawandels die Stadt herausfordern. Stefan Taschner, Sprecher für Energie und Klimaschutz der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Berlin, schildert, welche realen Baustellen und Lösungen es gibt.
Die HTW Dresden entwickelt ein automatisiertes Diagnosesystem für Superkondensatorspeicher, die das Stromnetz in kritischen Sekunden stabilisieren sollen. Diese könnte eine Schlüsselrolle bei der Netzstabilität spielen – wenn sie zuverlässig funktionieren.
Projektierer MaxSolar realisiert zwei netzdienliche Batteriespeicherprojekte in Bayern. Zusammen kommen die Standorte Wutzldorf und Winterschneidbach auf 125 Megawattstunden Kapazität. Einer der beiden Speicher soll nach Unternehmensangaben ein Rekord sein.
Im Freistaat Thüringen geht erstmals ein neuer Spannungsregler ans Netz. Er soll bestehende Stromleitungen für deutlich mehr Solarstrom öffnen – ganz ohne neue Leitungen. Entwickelt haben ihn die Partner Thüga, TEN und Hitachi Energy.
Die Absicherung der Energieinfrastruktur wird angesichts der hybriden Bedrohungen immer wichtiger. Mit welchen Mitteln die Sicherheit erhöht wird, erklärt Christoph Siegle, Teamleiter für kritische Infrastruktur und erneuerbare Energien bei Bauwatch, im zweiten Teil unseres Interviews.
Westnetz hat im Reallabor in Föhren bei Trier einen ersten Feldtest mit einem netzbildenden Großbatteriespeicher abgeschlossen. Im Projekt Surevive soll die Anlage künftig Aufgaben übernehmen, die bisher konventionelle Kraftwerke erfüllen.
Im Kloster Banz ging es am zweiten Tag um die Integration von mehr Solarstrom in die Netze. Es wurde deutlich: Etliche Netzbetreiber sehen sich als Gestalter der Energiewende, fordern mehr Klarheit von Politik und Behörden. Und sie investieren in den Umbau ihrer Netze.
Die Stromverteilnetzbetreiber rechnen bis 2045 mit einer Vervierfachung der installierten Photovoltaikleistung. Neue Prognosen unterstreichen den dringenden Bedarf an Netzausbau und verbesserten finanziellen Rahmenbedingungen.
Projektentwickler Kyon Energy hat einen Großbatteriespeicher in Niedersachsen über einen 110-Kilovolt-Netzanschluss ans Umspannwerk des Netzbetreibers Avacon zugeschaltet. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt für die Flexibilisierung des Stromsystems – die vollständige Inbetriebnahme ist für August geplannt.
Die Bundesregierung will unsere Stromnetze umfassend modernisieren. Staatssekretär Wetzel kündigt auf einer Fachtagung in Berlin neue Gesetze und Strategien an, um Digitalisierung, Flexibilität und Systemintegration voranzutreiben. Es soll unter anderem einen neuen Regulierungsrahmen für dynamische Stromtarife geben.
Speicherhersteller Voltfang hat in Alsdorf einen Batteriespeicher mit 20 Megawattstunden installiert. Dieser ist direkt ans Mittelspannungsnetz des lokalen Verteilnetzbetreibers angebunden und übernehmt zentrale Funktionen fürs Stromnetz.
Immer mehr Solaranlagen und Batteriespeicher erhöhen die Zahl der Einfallstore für Hacker. Denn nicht nur ein physischer Angriff kann ganze Regionen lahmlegen. Auch Datenklau und Datenmanipulation können immense Auswirkungen haben.
Die Analysten von Eon haben untersucht, in welchem Ausmaß die Energiewendetechnologien das Stromsystem unterstützen können. Sie haben auch die Ersparnis für Haushalte mit Solaranlage, Speicher, E-Auto und Wärmepumpe ausgerechnet.
Im Stromverteilnetz der Wemag Netz in Mecklenburg-Vorpommern sind inzwischen mehr als drei Gigawatt erneuerbare Erzeugungsleistung installiert. Das Unternehmen plant nun massive Investitionen, um den weiteren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft zu ermöglichen.
Am 28. und 29. Januar 2026 lädt die Fachkonferenz Zukünftige Stromnetze wieder nach Berlin. Die Tagung ist Impulsgeber und wichtigster Treffpunkt für Akteure mit dem Kernthema Stromnetze. Leser der photovoltaik erhalten einen Rabatt auf den Ticketpreis.
Die EU-Kommission hat die Überarbeitung der europäischen Connection Network Codes auf unbestimmte Zeit verschoben. Das VDE-Forum Netztechnik/Netzbetrieb warnt deshalb vor gravierenden Folgen für die Energiewende und Versorgungssicherheit.
Können die Elektroroller der Schweizer Post das Stromnetz stützen und Geld verdienen? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines Pilotprojekts. Vor allem geht es aber um die technische Machbarkeit des bidirektionalen Ladens mit Wechselstrom.
Netzausfall: Strommarktanalyseanbieter Montel wertet die Insellage des Stromnetzes der iberischen Halbinsel als Ursache hoher Ausfallanfälligkeit.
Der Nettostromverbrauch in Deutschland könnte in den kommenden Jahren weniger stark ansteigen als in den aktuellen Planungen der Bundesregierung angenommen. Die derzeit schwache Konjunktur sowie eine geringere Nachfrage nach Elektroautos und Wärmepumpen könnten demnach zu einer deutlich geringeren Strombedarf führen.