Der Batteriespeicher in Alfeld an der Leine verfügt über eine geplante Leistung von 137,5 Megawatt und eine Kapazität von rund 282 Megawattstunden. Nach Angaben von Kyon Energy reicht die Kapazität damit rechnerisch, um etwa eine Million Haushalte eine Stunde lang mit Strom zu versorgen. Der Speicher soll so künftig einen Beitrag zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit leisten. Das Unternehmen realisiert das Projekt gemeinsam mit dem dänischen Investor Scale Fund.
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In den kommenden Wochen sind umfangreiche Systemtests geplant. Erst danach folgt die vollständige Inbetriebnahme. Der kommerzielle Betrieb des Speichers ist laut Kyon Energy für August 2026 vorgesehen. Mit dem Projekt will das Unternehmen die Flexibilisierung des Stromsystems vorantreiben und die Integration erneuerbarer Energien beschleunigen.
Großspeicher Teil der kritischen Infrastruktur
„Großspeicher wie dieser sind essenziell, um die Netzstabilität zu sichern und eine nachhaltige und unabhängige Energieversorgung in Deutschland zu gewährleisten“, betont Florian Antwerpen, Geschäftsführer von Kyon Energy. Auch Poul Mogensen, Managing Director bei Scale Fund, hebt die Bedeutung hervor: „Großbatteriespeicher sind entscheidend, um das Stromnetz zu stabilisieren und Wind- und Solarstrom zuverlässig ins Netz zu integrieren, genau dafür steht das Projekt in Alfeld.“
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Der Batteriespeicherpark in Alfeld wird aufgrund seiner Größe Teil der kritischen Infrastruktur sein und einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Energieagenda leisten. Der nun erfolgte Netzanschluss sei dafür ein wichtiger Schritt in Richtung kommerzieller Betriebsaufnahme, ermöglicht durch sehr starke Partnerschaften. Das Projekt in Alfeld zeigt laut Kyon Energy, dass Investitionen in moderne Energiespeicher auch ohne Fördermittel wirtschaftlich tragfähig sind. (nhp)
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