Die Digitalisierung birgt erhebliche Potenziale, damit Handwerksbetriebe ihre Prozesse verschlanken, Kontakte zu den Kunden verbessern und ihren Umsatz erhöhen. Zugleich wächst die Vielfalt der Software, um Photovoltaikanlage, Stromspeicher und die Komponenten der Sektorenkopplung zu planen – bis hin zur Stückliste und dem Shop beim Fachhändler.
Huawei Fusionsolar benennt sein Energiemanagementsystem, bisher als Energy Management Assistant (EMMA) bekannt, in Smart Assistant SA4h-A02 um. Die technische Basis bleicht demnach unverändert, wodurch die Kompatibilität mit bestehenden Installationen gewährleistet bleibt.
Digitalisierung ▪ Im betrieblichen Alltag pflegen viele Handwerker mitunter chaotische Prozesse. Zwischen erstem Kontakt und Auftrag kommt es oft zu Verzögerungen, weil die Zuständigkeiten unklar sind. Wie lassen sich die Prozesse im Betrieb transparent machen und verschlanken – und Verluste minimieren? Ein Praxisreport
Aktuelle Studie ▪ Zwar werden Prozesse im Handwerk zunehmend digitalisiert – aber oft nicht durchgängig. Vielerorts herrscht noch der Papiertiger. Mancher Auftrag, manche Bestellung wird per Fax bestätigt. Das frisst Zeit, verursacht Fehler und niemand hat wirklich den Überblick. Heiko Schwarzburger
für Planung und Betriebe
Anlagen • Solargeneratoren und Stromspeicher effizient planen
Handwerk • Prozesse im Betrieb verschlanken und digitalisieren
Software • Neue Produkte und Lösungen im Markt
Am 13. März 2026 laden Huawei, der Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen (VDKL) sowie der Energiemanagement-Partner Encentive zu einem gemeinsamen Webinar. Denn die Branche steht vor besonderen Herausforderungen – das ist auch eine Chance für die Solarbranche.
Die Software der Berliner Firma Autarc deckt den Prozess von der Angebotserstellung bis zur Umsetzung ab und ermöglicht eine Modulplanung in 2D und 3D. Zu den Funktionen gehören eine automatisierte Dachbelegung, die elektrotechnische Auslegung und der direkte Vergleich von Planungsvarianten.
Das Kölner Start-up Einklang hat sich 2,2 Millionen Euro in einer Finanzierungsrunde gesichert. Mit dem Kapital will das Unternehmen seine batterieoptimierte Stromtariflösung für Gewerbe- und Industriekunden ausbauen. Die Lösung soll Stromkosten um bis zu 40 Prozent senken.
Der Verein Deutscher Ingenieure stellt ein Webtool zur Verfügung, das auf der Richtlinie VDI 4657 Blatt 3 zur Planung und Integration von elektrischen Stromspeichern in Gebäuden basiert. Die Anwendung unterstützt bei der Dimensionierung von Batteriespeichern in Gebäuden mit Anschluss ans Verteilnetz.
Hottgenroth hat mit E-Kaufmann eine neue cloudbasierte Software für die Digitalisierung administrativer Abläufe in kleinen Handwerksbetrieben und bei Energieberatern eingeführt. Die Web-Anwendung bündelt Kunden- und Auftragsverwaltung, Angebots- und Rechnungswesen sowie Terminplanung in einem System.
In Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk gegründet, das die Integration von Großwärmepumpen in Wärmenetze vorantreiben soll. Das erste Treffen der Partner ist für den 5. März 2026 anberaumt.
Das Unternehmen Kiwigrid hat mit der Entwicklung einer eigenen künstlichen Intelligenz für das Energiemanagement begonnen. Der neue KI-Assistent trägt den Namen Matua – das steht für die vorausschauende Funktion des Systems.
Wechselrichterhersteller FIMER hat mit Powerphast (Photovoltaic Array Sizing Tool) ein neues Simulationswerkzeug für die Planung von Photovoltaikanlagen und Speicherlösungen eingeführt. Das Tool ist über die Plattform Aurora Vision verfügbar.
Das Unternehmen Tabtool hat eine Software vorgestellt, die Handwerker bei der Installation von Photovoltaikanlagen unterstützt. Die digitale Lösung soll den gesamten Montageprozess abbilden und dokumentieren.
Mehr Unternehmen steigen auf die Elektromobilität um. Dies erfordert intelligente Lösungen für das Laden. Welche es bereits gibt, erfahren Sie in unserem Spezial rund um die E-Mobilität.
Die Region um Osnabrück erwartet ein im Wortsinne Giga-hafter Windkraftausbau. 1,3 Gigawatt Kapazität kamen seit drei Jahren neu in die Planung.
Die diesjährige E-World stand ganz im Zeichen der Erneuerbaren und deren Integration ins Energiesystem der Zukunft. Dieses wird immer unausweichlicher. Die Energieversorger, Stadtwerke, Dienstleister und Gewerbetreibenden haben großen Informationsbedarf, wie die Zahl der Besucher zeigt.
Der Ausbau der Photovoltaik kommt derzeit etwas ins Stocken. Patrick Danz, CSO von IBC Solar, weiß, woran das liegt und was die Investoren benötigen, um ihren Stromverbrauch auf die Sonnenenergie umzustellen.
Socomec zeigt eine neue Plattform für Speichermonitoring. Senec integriert prognosebasiertes Laden in Heimspeicher. Das neue System von Ernst Schweizer verbessert Sicherheit bei Großmodulen und Lorenz bringt eine innovative Unterkonstruktion für Gründächer. Das sind unsere Produkte der Woche.
Die Sorge vor Schäden durch Wetterextreme ist für Hausbesitzer in Deutschland das wichtigste Kriterium bei der Anschaffung einer Solaranlage. Besonders junge Eigentümer achten auf Langlebigkeit – mit Folgen für die Branche. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.
Hersteller Senec hat eine neue Funktion für seine Heimspeicher vorgestellt: Das prognosebasierte Laden steuert das Be- und Entladen automatisch anhand von Solarertragsprognosen, Stromverbrauch und dynamischen Strompreisen.
Der französische Hersteller Socomec hat eine neue Monitoring-Plattform Solive Pro in alle Energiespeichersysteme für Gewerbe und Industrie integriert. Die Software analysiert mithilfe künstlicher Intelligenz den Zustand von Lithium-Ionen-Batterien in Echtzeit – auch standortübergreifend.
Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen führen beim Windparkbau wie nie. Warum selbst der Grünstromtechnik zugewandte Südländer noch nicht mitziehen können.
Das Planungstool Solar-Planit hat neue Funktionen für eine effizientere Planung. Kostal ermöglicht eine 2D-Dachvisualisierung für Kunden. Der neue Energiezähler von Ecoflow steuert Verbraucher in Echtzeit und Trina Storage stellt den neuen Utility-Batteriespeicher vor. Das sind unsere Produkte der Woche.
Das Fraunhofer ISE hat ein neues KI-basiertes Verfahren entwickelt, das die kurzfristige Prognose der solaren Einstrahlung deutlich verbessert. Besonders am frühen Morgen steigt die Genauigkeit durch den Einsatz von Infrarotdaten – denn bislang waren besonders Wolken ein großer Unsicherheitsfaktor.