Bei den fünf ausgezeichneten Projekten geht es nicht nur um die technologische und energiewirtschaftliche Innovation. Es geht auch um die ökologische Auswirkung und die soziale Dimension der gemeinschaftlichen Nutzung von Ökoenergie.
In Österreich gibt es neue Regelungen für die gemeinschaftliche Nutzung von Ökostrom. Jetzt können Anlagenbetreiber ihre Sonnenenergie direkt mit den Nachbarn teilen – ohne aufwendige Vereinsgründung. Sven Ullrich
In der EU geht die Gründung von Energiegemeinschaften zu langsam voran. Der Rechnungshof sieht primär unklare Definitionen und Regelungen als einen Hauptgrund für die Zurückhaltung der Bürger.
Im Nachbarland Österreich ist eine neue Online-Plattform gestartet, die Energiegemeinschaften und interessierte Verbraucher und Erzeuger zusammenbringen soll. Ab Oktober sollen zudem neue gesetzliche Vereinfachungen greifen.
Mit einer neuen Trafokarte bringt Niederösterreich Netz mehr Transparenz in die Auslastung der Netze. Eine weitere Karte hilft bei der Suche nach einer geeigneten Erneuerbaren Energiegemeinschaft.
Die gemeinschaftliche Nutzung von erneuerbaren Energien vor Ort hat jede Menge Vorteile und kann die Energiewende einen riesigen Schritt voranbringen. Die Studie wird am 24. Januar online vorgestellt.
Damit will der Klima- und Energiefonds (KLIEN) die Energiegemeinschaften dazu anregen, mit Speichern den Verbrauch vor Ort weiter zu optimieren. Auf der Webseite stehen grundlegende Informationen bereit.