Die Energietechnische Gesellschaft im VDE hat einen neuen Fachbereich zur Elektromobilität gegründet. Dort arbeiten Vertreter der Automobilindustrie, der Netzbetreiber und der Wissenschaft zusammen. Ein zentrales Thema ist das bidirektionale Laden – den Vorsitz teilen sich zwei prominente Branchenvertreter.
Baden-Württemberg treibt den Aufbau eines öffentlichen Schnellladenetzes für Elektro-Lkw voran. Ein Konsortium aus Regioladen+ und Lichtblick hat zwei von drei Förderlosen im Programm Base BW erhalten. In den kommenden zwei Jahren entstehen daraus mehrere Ladeparks im ganzen Bundesland.
Video-Podcast: Immer mehr Autohersteller bieten E-Fahrzeuge an, die bidirektional laden und entladen können. Damit ergeben sich völlig neue Geschäftsmodelle, für Gebäude, Netzbetreiber und Energieversorger. Die gesetzlichen Grundlagen sind geschaffen, die Befreiung von Netzentgelten liegt auf dem Tisch der Bundesnetzagentur.
Fast drei Millionen Stellen wurden im vergangenen Jahr in der Green Economy ausgeschrieben, ermittelte die Bertelsmann Stiftung – Tendenz steigend.
In Fahrzeuge integrierte Solarmodule könnten den Strombedarf des Verkehrssektors in Europa erheblich senken. Das zeigt das EU-Projekt Solarmoves unter Beteiligung des Fraunhofer ISE. Vor allem PKW und der Logistiksektor profitieren – bis zu 55 Prozent des Energiebedarfs könnten selbst erzeugt werden.
Das Angebot wird mit den Modellen iX3 und i3 der Neuen Klasse von BMW möglich und ab Jahresende verfügbar sein, zunächst in Deutschland, Österreich und den Niederlanden.
Die Reform des Gesetzes hat die parlamentarischen Hürden genommen. Nun öffnet sich vor allem für Betreiber von Anlagen, die aus der Förderung fallen ein neues Geschäft: Sonnenstrom wertet E-Mobilität auf und bringt bares Geld. Wie es funktioniert, erklärt Constantin Schwaab vom Branchenverband Charger.
Die Hochschule Osnabrück und die Reederei Norden-Frisia starten ein Forschungsprojekt zum bidirektionalen Laden im Fährbetrieb. Geparkte Elektroautos sollen künftig die vollelektrische Personenfähre nach Norderney mit Strom versorgen. Wie das technisch funktionieren soll.
Die diesjährige Power2Drive (P2D) in München präsentiert die aktuellen Entwicklungen für das Laden von Elektrofahrzeugen jeglicher Größe. Die Jury der P2D-Awards hat zehn herausragende Innovationen ins Finale für die Preisvergabe gewählt.
Leise „Brummis“ punkten vor allem mit Zuverlässigkeit und hohem Fahrkomfort, ergab eine Umfrage des Öko-Instituts unter 57 Transportunternehmen. Doch es gibt noch mehr Gründe für deren Zufriedenheit.
Batterieelektrische Lkw können künftig nicht nur Güter transportieren, sondern auch das Stromnetz stabilisieren. Das Fraunhofer IEE hat dies gemeinsam mit MAN Truck & Bus im Forschungsprojekt Spirit-E erstmals für den Schwerlastverkehr gezeigt. Das hebt neue Flexibilitätspotenziale.
Automatische Austauschstationen von Batterien sind besser als Laden, wenn der Lkw kurzfristig zur Verfügung stehen muss oder im Shuttleverkehr unterwegs ist. Es gibt schon Geschäftsmodelle, allerdings noch keine standardisierten Batterien.
Ein kompakter Inverter reduziert das Gewicht von Elektroautos und liefert trotzdem ausreichend Leistung. Zur Entwicklung haben die Forscher an vier Stellschrauben gleichzeitig gedreht.
Volkswagen und seine Energietochter Elli bereiten den Marktstart eines integrierten Vehicle-to-Grid-Angebots für Privatkunden vor. Ab dem vierten Quartal 2026 sollen Halter von E-Fahrzeugen in Deutschland ihre Autos aktiv ins Stromnetz einbinden – und dabei Geld verdienen.
Der Koalitionsausschuss beschließt Hilfen gegen die Energiekrise im Irankrieg. Dass sie der Verkehrswende schaden, fürchten auch die SPD-Fachpolitiker.
Wer fossile Energie durch Preisdeckel oder Steuererleichterungen billiger macht, verhindert Investitionen in klimafreundlichere Technologien, warnen Wissenschaftler. Besser wäre ein anderer Weg.
Die Förderung richtet sich an Wohnungseigentümer, aber auch an Wohnungsbaugesellschaften. Vor dem Förderantrag muss ein Kostenvoranschlag erstellt werden.
Das Pilotprojekt von TransnetBW und Octopus Energy wurde erfolgreich abgeschlossen. Ergebnis: E-Autos können Regelenergie liefern und das Netz unterstützen – als intelligent gesteuerter Schwarm. Die Fahrer profitieren von lukrativen Ladetarifen.
Ideen für weniger Treibhausgasausstoß im Verkehr gibt es viele – aber was nützen sie? Das Fraunhofer ISI hat nachgerechnet – und zieht eine positive Bilanz.
Das rasante Wachstum bei Elektrofahrzeugen erfordert nicht nur eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Automobilbranche und Energiesektor, sondern auch die Standardisierung sämtlicher Komponenten, vom Ladestecker bis zur Benutzeroberfläche.
Die Reederei Scandlines hat ihre neue Frachtfähre „The Baltic Whale" auf der Route Rødby–Puttgarden in Betrieb genommen. Das Schiff verfügt über eines der weltweit größten Batteriesysteme an Bord einer Fähre. Die Ladezeit im Hafen beträgt nur zwölf Minuten.
Der neue Mobilitätskompass der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz bietet ein Tool für die Planung der Ladeinfrastruktur. Es berücksichtigt auch die Mobilitätsstruktur des Unternehmens oder der Kommune.
Webinar — Die Umstellung auf E-Flotten stellt Logistiker vor Herausforderungen: Hoher Leistungsbedarf trifft auf begrenzte Netzkapazitäten und wenig Platz. Doch die smarte Kombi von Solar, Speichern und DC-Schnellladern senkt die Betriebskosten. Niels H. Petersen
Der Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor stieg 2025 in Deutschland auf acht Prozent. Trotz deutlicher Zuwächse bei Biokraftstoffen und Elektromobilität bleibt der Verkehr der Bereich mit der geringsten Verbreitung erneuerbarer Energien.
Eine aktuelle Studie zeigt, dass mittlere Kraftstoffverbrauch von PHEV in Europa 300 Prozent über dem Typgenehmigungsverbrauch liegt. Nun fordern die Wissenschaftler strengere Vorgaben.