Forscher des Fraunhofer ISE haben eine Technik entwickelt, mit der sich realistische Muster und Motive direkt auf Solarmodulen darstellen lassen. Möglich machen das farbige Folien mit präzise geschnittenen Aussparungen. Die Technologie eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten – besonders für sensible Bauumgebungen.
Auf dem Park-and-Ride-Platz an der Leipziger Messe sollen 15 Solar-Carports mit einer Leistung von insgesamt einem Megawatt entstehen. Der Freistaat Sachsen fördert das Pilotprojekt mit zwei Millionen Euro.
Der spanische Modulhersteller Eurener hat mit dem Nexa Matte ein Solarmodul mit mattierter Glasoberfläche vorgestellt. Es soll Blendung auf unter zwei Prozent Reflexion senken.
Das österreichische Solarunternehmen Sunbooster erweitert sein Zaunsolar-Sortiment. Mit dem neuen Produkt Vertical+ lassen sich Solarmodule an Doppelstabmattenzäunen auf bis zu 100 Meter Länge kombinieren – und dreiphasig einspeisen.
Innovation ▪ Photovoltaik-Thermie-Systeme nutzen die Fläche sehr effizient. In einem Projekt an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig wurde ein fassadenintegriertes System mit organischer Photovoltaik entwickelt. Ein Praxisreport
Integration ▪ Solarmodule auf Dächern sind längst ein gewohnter Anblick. Vertikal an Fassaden installiert sind nach wie vor eine Seltenheit. Dabei passt ihr Stromertrag ideal zum Wärmebedarf in den kalten Monaten, wenn die Sonne tief steht. Herbert Grab
Im Autowerk in Dingolfing wurden drei Türme mit Solarmodulen von Heliatek verkleidet. Zusammen leisten sie rund 22 Kilowatt. Das Solarsystem wurde innerhalb weniger Tage auf die Betonflächen aufgebracht.
Neue Eckpunkte beschreiben die Vorgaben für Brandversuche von Modulen für Solarfassaden. Wenn ein Modul ein Zertifikat erhalten hat, gilt dieses auch unter bestimmten Umständen, wenn andere Komponenten verwendet werden.
Gebäudeintegrierte Photovoltaik scheitert in der Praxis oft an fehlendem Knowhow bei der Planung. Ein Konsortium um das Fraunhofer ISE hat deshalb einen webbasierten Planungsleitfaden entwickelt. Er soll Architekten und Planern helfen, passende Lösungen schon in frühen Projektphasen zu finden.
Auf dem Dach des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme in Dresden wurden 26 Solarmodule installiert, an der Fassade weitere 84 Module. Die Investition amortisiert sich bereits nach wenigen Jahren.
Die Module wurden direkt an der Glasfassade befestigt. Dadurch schmilzt das Eis nicht mehr in der Nachmittagssonne und die Module liefern Strom für die Kälteanlagen.
Photovoltaik-Thermie-Systeme nutzen die Fläche sehr effizient. In einem Projekt an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig wurde ein fassadenintegriertes System mit organischer Photovoltaik entwickelt.
PV on Tour: Izzet Bayik ist Gründer und Geschäftsführer von Solar Roof. Mit der Indach-Lösung Solrif von Ernst Schweizer erschließt er denkmalgeschützte Dächer für Solarstrom. Warum er nur noch Projekte mit Solrif baut und welche Neuheiten Ernst Schweizer bietet, erfahren Sie im Video!
Versorger Wien Energie hat auf dem Dach der Wiener Staatsoper eine Photovoltaikanlage mit 100 Kilowatt installiert. Die Anlage nutzt spezielle grüne Glas-Folien-Module – und vereint so Denkmalschutz und Solarstromerzeugung.
Die Wiener Linien haben in Kooperation mit Wien Energie erstmals eine BIPV-Anlage in die Glasfassade einer U-Bahnstation integriert. Die Anlage befindet sich am Osteingang der U6-Station Floridsdorf. Rund 60 Prozent der Fläche sind mit lichtdurchlässigen Solarmodulen ausgestattet.
Wenn Solaranlagen an Fassaden bestimmte Voraussetzungen erfüllen, müssen sie nicht mehr behördlich genehmigt werden. Die neue Raumplanungsverordnung regelt auch Solaranlagen außerhalb von Ortschaften neu.
BIPV: Das aktuelle Heft erscheint am 10. Oktober 2025. Im Fokus stehen Solarfassaden. Denn sie produzieren auch im Winter nennenswerte Erträge, bei tiefen Sonnenständen. Allerdings gelten hohe Ansprüche an die Ästhetik und an die Sicherheit vor Bränden. Vor allem an gewerblichen Immobilien können Solarfassaden einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit leisten – durch preiswerten Strom für Heizwärme.
Indachsysteme öffnen neue Möglichkeiten, in erster Linie für denkmalgeschützte Gebäude. Die Auswahl an Solarziegeln, Solarelementen oder farbigen Solarmodulen ist groß, zudem gibt es spezielle Montagesysteme. Durch die Novelle der Denkmalschutzgesetze der Länder steigt der Zubau auf geschützten Dächern.
Mit einer Photovoltaikfassade wird das aktive Mehrfamilienhaus möglich. Denn die Dachfläche reicht meist für die Eigenversorgung nicht aus. Dabei spielen die Ästhetik und auch ein durchdachtes Betriebskonzept eine wichtige Rolle. Sven Ullrich
Historische Gebäude sollen ihre grundsätzliche Ästhetik behalten. Gleichzeitig müssen sie energetisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Die Lösungen für intelligenten Denkmalschutz sind vorhanden. Sven Ullrich
Für seine neue Fabrik hat Fenecon große vertikale Flächen mit Solarmodulen geplant. Für die sichere Befestigung der Solarmodule griffen Planer und Installateure auf Montagetechnik von Fischer BWM zurück. Sie wurde in Kooperation mit Solarwatt entwickelt. Ein Praxisreport
Die Hülle von großen Gewerbegebäuden bietet viel Platz für die Produktion von Strom, auch für die kalte Jahreszeit. Die Hersteller von Montagesystemen haben geeignete Unterkonstruktionen entwickelt und stoßen auf wachsendes Interesse. Sven Ullrich
Fassaden • Unterkonstruktion planen und bauen
Denkmalschutz • Indachsysteme für Neubau und Bestand
Produkte • Neuheiten für die BIPV
Das Heft erschien Anfang Oktober 2025. Im Fokus stehen Solarfassaden, die im Winter nennenswerte Erträge liefern. Allerdings gelten hohe Ansprüche an Ästhetik und Brandschutz. Vor allem bei gewerblichen Immobilien können Solarfassaden einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit leisten – durch preiswerten Strom für Heizwärme.
Der österreichische Hersteller von solaren Carports Sunport hat sein erstes Projekt in Deutschland realisiert. Am Technologiecampus Wörth-Wiesent der Technischen Hochschule Deggendorf wurden 16 Stellplätze in einem solaren Carport in Betrieb genommen. Weitere Projekte sind geplant.
Das Multienergiedach von Paxos kombiniert Photovoltaik und Solarthermie in einem System. Es erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme und setzt auf eine innovative Hinterlüftungstechnik, die Leistung und Lebensdauer der Solarzellen verbessert.