Forscher vom ZSW koordinieren ein neues Forschungsprojekt zur netzdienlichen Integration von Großbatteriespeichern ins Verteilnetz in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit der TH Ulm und Praxispartnern sollen Betriebsmodelle entstehen, die Netzstabilität und Wirtschaftlichkeit vereinen.
Die Wiener Firma Salzstrom bringt mit der Salt Industry Line eine Speicherlösung auf Natrium-Ionen-Basis für industrielle Anwendungen auf den europäischen Markt – die Batteriezellen kommen ohne Lithium und Kobalt aus.
Mit dem Scalecube i3 erweitert Intilion sein Portfolio um ein standardisiertes Großspeichersystem für industrielle und netzdienliche Anwendungen. Das System basiert auf einer modularen Architektur, bei der alle wesentlichen Komponenten als integrierte Einheit zusammengeführt sind.
Der deutsche Markt für Batteriegroßspeicher wächst derzeit stark. Branchenanalysen zufolge könnte die installierte Kapazität 2026 auf rund zehn Gigawattstunden ansteigen. Gleichzeitig verändern neue regulatorische Vorgaben die Erlösmodelle für Betreiber – mit weitreichenden Folgen für Planung und Betrieb.
Sungrow hat das neue Batteriespeichersystem Powertitan 3.0 für Großanwendungen in Europa vorgestellt. Das System bietet eine hohe Flexibilität und wurde für anspruchsvolle Einsatzorte konzipiert.
Bei der Auftragsvergabe stand nicht nur die passende technische Lösung im Mittelpunkt. Die Stadtwerke bauen auf ein regional entwickeltes System und stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit, die Verfügbarkeit und die Flexibilität des Systems.
Die Stromverteilnetzbetreiber rechnen bis 2045 mit einer Vervierfachung der installierten Photovoltaikleistung. Neue Prognosen unterstreichen den dringenden Bedarf an Netzausbau und verbesserten finanziellen Rahmenbedingungen.
Projektentwickler Kyon Energy hat einen Großbatteriespeicher in Niedersachsen über einen 110-Kilovolt-Netzanschluss ans Umspannwerk des Netzbetreibers Avacon zugeschaltet. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt für die Flexibilisierung des Stromsystems – die vollständige Inbetriebnahme ist für August geplannt.
Großspeicher sind systemrelevant, zeigt eine aktuelle Untersuchung. Allerdings gefährdet falsche Regulierung den Nutzen der Batteriekraftwerke. Denn die Systeme werden zu wenig zur Entlastung der Netze, sondern vor allem zur Optimierung der Energiekosten genutzt.
Der Speicheranbieter ADS-TEC hat noch im Dezember 2025 mehrere Großprojekte vereinbart. Die Aufträge wachsen weiter und die Planungen für ein Großprojekt mit einem Gigawatt Leistung sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden.
planen, optimieren, installieren
Projektgeschäft • Hybridsysteme mit Batterien
Großspeicher • Netz stärken, Kosten senken
Montage • Neue Untergestelle fürs Freiland
Die Sicherheit von Großspeichern wird mit zunehmendem Ausbau immer wichtiger. Die Neuauflage berücksichtigt die technischen und regulatorischen Entwicklungen der letzten Jahre. Der Leitfaden gibt Empfehlungen unter anderem für die Risikoanalyse und Schutzkonzepte.
Batteriespeicher können die Stromversorgung in Deutschland deutlich stabilisieren und den Bedarf an Backup-Kraftwerken verringern. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Eco Stor. Ein neues Online-Tool soll die Diskussion über Speicherlösungen versachlichen.
Enerfin baut hierzulande in den kommenden Monaten Batteriespeicherprojekte mit rund 200 Megawattstunden. Zum Einsatz kommt dabei vor allem das modulare Speichersystem Greencube XL – ein Schwerpunkt liegt auf sogenannten Co-Location-Projekten.
Der Batteriespeicher wird das Netz von Mitnetz in der Region stabilisieren und für die Integration von Ökostrom sorgen. Vier Stunden lang kann die Anlage 100 Megawatt Leistung liefern.
Batteriehersteller Phenogy hat in Bremen einen Batteriegroßspeicher auf Natrium-Ionen-Basis in Betrieb genommen. Das System bietet damit eine Alternative zu Lithium-Batterien, die den Markt dominieren. Der Strompuffer läuft derzeit im Inselbetrieb.
Die EnBW hat in Gundelsheim einen Solarpark mit 58 Megawatt Leistung eröffnet. Der Energiepark kombiniert Photovoltaik, Batteriespeicher und künftig auch Windkraft. Ein innovativer Hybridspeicher kombiniert zudem Natrium-Ionen- mit gebrauchten E-Audi-Akkus.
Die Großspeichertochter Altenso von SMA baut zusammen mit MEAG einen zweiten Batteriespeicher in Höxter (NRW). Der neue Strompuffer soll 130 Megawatt und 354 Megawattstunden liefern. Der Netzanschluss ist für 2027 anvisiert.
Projektierer Juwi bietet nun auch Betriebsführung für Batteriespeicher unabhängig vom Hersteller an. Aktuell betreut das Unternehmen Projekte mit 180 Megawatt und über 350 Megawattstunden.
Alpha ESS stellt den neuen Großspeicher Aster 5000 mit fünf Megawattstunden Energieinhalt vor. Das Speichersystem kommt in einen 20-Fuß-Container und nutzt eine innovative Flüssigkühlung.
Mit dem Großspeicher von Intilion im Sauerland wird der Betreiber nicht nur das Netz unterstützen. Die Gewinne wird Umspannwerk Himmelreich in den Ausbau der erneuerbaren Energien investieren.
Philipp Barz, Experte für die Realisierung von Großspeichern, sagt, was zu beachten ist, wenn es um Batteriegroßspeicher geht.
Die beiden Unternehmen BW ESS und Zelos Energy Developments planen den Bau von großen Batteriespeichern mit 1,5 Gigawatt Leistung in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Die Projekte werden voraussichtlich bis Ende 2027 realisiert.
In dieser Talkrunde erklären drei Experten die aktuelle Situation auf dem Markt für Großspeicher. Außerdem geht es um Versorgungssicherheit, Energiehandel und Netzstabilität.
In diesem Jahr werden die Anbieter von Speichern etwas höhere Umsätze erwirtschaften als noch im Jahr 2024. Der BVES erwartet eine Steigerung um 13 Prozent. Doch die Aussichten in den einzelnen Segmenten sind unterschiedlich.