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Sportartikelhersteller Intersport baut Solaranlage für Eigenverbrauch

Der Sportartikelhändler Intersport hat einen Teil seiner riesigen Dachflächen am Hauptsitz in Heilbronn mit Solarmodulen belegt. Dazu kommt noch eine Freiflächenanlage, die auf einer Wiese neben den Gebäuden errichtet wurde. Mit den Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,2 Megawatt versorgt das Unternehmen seine Zentrale, ein 27.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum und ein angeschlossenes Eventgelände namens Redblue mit Solarstrom.

Energieversorgung unabhängiger aufstellen

Für Intersport ist es nicht nur ein Teil seiner Nachhaltigkeitsstrategie, sondern auch ein Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit. „Für uns als Unternehmen ist es gerade in Zeiten wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit entscheidend, unsere Energieversorgung unabhängiger zu gestalten“, betont Thomas Storck, Finanzchef und stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Intersport Deutschland. „Die Energiekrise der letzten Jahre hat deutlich gezeigt, wie wichtig eine vorausschauende und unabhängige Energiepolitik ist. Mit der Investition in die Photovoltaikanlage haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Energieautarkie für unseren Standort in Heilbronn getan – ein bedeutender Meilenstein auf unserem Weg zu mehr Energieunabhängigkeit.“

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Stromverbrauch aus dem Netz senken

Schließlich nutzt das Unternehmen rund die Hälfte des erzeugten Solarstroms zum Eigenverbrauch. Nur überschüssigen Strom speisen die Anlagen ins Netz ein und schaffen so eine zusätzliche Einnahmequelle. Dadurch erwartet das Unternehmen eine deutliche Senkung der Betriebskosten und der Stromausgaben.

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Denn diese sind nicht niedrig. Schließlich verfügt das Logistikzentrum über hochmoderne automatisierte Lagertechnologie, die mit Strom versorgt werden will. Dazu gehören Robotik und Maschinen für die Bestandsverwaltung und Auftragsabwicklung sowie Software zur Steuerung der Abläufe. Auch die Eventlocation Redblue auf dem Heilbronner Campus, in der jährlich mehr als 40 Events und Messen stattfinden, nutzt viel Strom, der in Zukunft aus der Solaranlage kommt.

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Anlagen in mehreren Einheiten aufgebaut

Die Umsetzung des Projekts durch das Installationsunternehmen Sole Green Energy war nicht einfach. Denn die Planer standen vor einigen technischen Herausforderungen. Da das Gelände über drei separate Netzanschlusspunkte verfügt, musste die Solaranlage in mehrere miteinander verbundene Einheiten unterteilt werden. Diese komplexe Konfiguration in Verbindung mit der Größe des Projekts erforderte sowohl eine hohe Sicherheit als auch langfristige Betriebseffizienz.

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Leistungsoptimierer eingesetzt

Daher haben die Planer die Solaranlage mit Leistungsoptimierer von Solaredge ausgestattet. Denn diese bringen die sogenannte Safe-DC-Technologie mit. Das ist ein integrierter Brandschutzmechanismus, der im Notfall eine automatische Abschaltung auf Modulebene ermöglicht. Damit sind sowohl die Gebäude als auch das Personal von Intersport geschützt.

Zusätzlich dazu erlaubt die Technologie von Solaredge eine individuelle Leistungsüberwachung auf Modulebene in Echtzeit sowie eine schnelle Fehlererkennung, was die Verfügbarkeit der Anlage erhöht. Außerdem bieten die Leistungsoptimierer von Solaredge schon grundsätzlich die Möglichkeit, einen im Vergleich zur herkömmlichen Solartechnologie deutlich höheren Energieertrag zu erzielen. Denn damit wird jedes Modul einzeln und nicht nur jeder String mit seiner maximalen Leistung betrieben. Das maximiere die Gesamtproduktion und sorge so für höhere ökologische und wirtschaftliche Erträge.