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Reiling gründet Unternehmen zum Bau von Recyclinganlagen für Solarmodule

Der Spezialist für Glas- und Modulrecycling Reiling hat mit Convitrum ein Unternehmen für den Bau von Anlagen zum Recycling von Solarmodulen gegründet. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigenden Mengen an Altmodulen, die in den kommenden Jahren recycelt werden müssen. Zudem tritt Reiling damit in den internationalen Markt für das Modulrecycling ein.

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Recyclinganlage in Münster als Basis

Convitrum wurde mit Sitz im österreichischen Ludersdorf-Wilfersdorf, in der Steiermark nordöstlich von Graz, gegründet. Das Unternehmen ist eine gemeinsame Tochter der Reiling Unternehmensgruppe sowie der beiden Anlagenbauexperten Kevin Auner und Erwin Schaller. Damit kombiniert Convitrum Reilings Expertise mit dem Recycling von Solarmodulen mit der Erfahrung beim Anlagenbau der beiden anderen Partner. Diese spezifische Expertise basiert unter anderem auf dem seit Jahren betriebenen Recyclingstandort für Solarmodule von Reiling in Münster. Diese Anlage wurde eigens entwickelt.

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Damit richte sich das Angebot an Neukunden weltweit. „Als technologischer Vorreiter im industriellen Photovoltaikrecycling verbinden wir bei der Convitrum einen innovativen, praxiserprobten Prozess mit modularen, maßgeschneiderten Lösungspaketen sowie ganzheitlichem Service und fundierter Beratung“, erklärt Tom Reiling, Geschäftsführer der Reiling Unternehmensgruppe.

Weitere Recyclinganlagen bauen

Mit der neuen Tochter wollen die Partner internationale Kunden aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche dabei unterstützen, eigene Anlagen für die Verwertung von Altmodulen erfolgreich in Betrieb zu nehmen und so das weltweite Photovoltaikrecycling voranzubringen. „Der ganz große Vorteil für unsere Kunden liegt darin, dass wir unterschiedliche Anlagenbaulösungen anbieten können – abhängig von individueller Zielsetzung und jeweiligen Rahmenbedingungen“, erklärt Anlagenbauer Kevin Auner. „Diese reichen von der kleineren Basisanlage bis hin zur Komplettlösung zur Rückgewinnung aller in einem Photovoltaikmodul enthaltenen Materialien.“ Das neue Unternehmen übernimmt dabei alle Schritte: von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Beratung.

Einen ausführlichen Bericht zum Stand der Verwertung von alten Solarmodulen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von ERNEUERBARE ENERGIEN. Abonnenten finden den Beitrag auch online. Sie haben noch kein Abo? Dann können Sie hier reinschnuppern.