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Goldbeck digitalisiert Netzanschlussverfahren von Solaranlagen mit Carbonfreed

Photovoltaikanlagen schnell und sicher ins Stromnetz integrieren: Unter diesem Motto kooperiert das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck mit Carbonfreed. Das Unternehmen aus Meldorf in Schleswig-Holstein hat mit der KI-gestützten Onlineplattform Gridcert eine Lösung entwickelt, mit der Netzanschlussverfahren digitalisiert und damit erheblich beschleunigt werden können.

Schnelle Inbetriebnahme steigert die Wirtschaftlichkeit

Für Goldbeck ist eine solche Lösung wichtig, um die Solaranlagen, die auf den vom Unternehmen gebauten Gewerbegebäuden entstehen, schnell und sicher ans Netz angeschlossen werden zu können. „Für uns ist Photovoltaik längst ein integraler Bestandteil von Immobilienprojekten. Entscheidend ist, dass wir die Anlagen auch möglichst schnell und sicher ins Stromnetz integrieren“, begründet Andreas Harnachke, Geschäftsführer Facility Service bei Goldbeck, die Zusammenarbeit. „Mit Carbonfreed und der KI-Plattform Gridcert gewinnen wir mehr Transparenz und Geschwindigkeit im Netzanschlussprozess. Das kommt unseren Kunden zugute, die mit einer schnelleren Inbetriebnahme und damit einem wirtschaftlichen Ertrag ihrer Photovoltaikanlagen rechnen können. Aus meiner Sicht ein wichtiger Hebel, um die Energiewende im Immobiliensektor weiter voranzutreiben“, betont er.

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Zertifizierung auch für Dachprojekte

Hintergrund ist, dass Solaranlagen in Deutschland ab einer Einspeiseleistung von mehr als 270 Kilowatt oder einer Wechselrichterleistung von mehr als 500 Kilowatt ein Anlagenzertifikat Typ B benötigen. Für Anlagen ab einer Leistung von 950 Kilowatt ist sogar ein Zertifikat Typ A notwendig. Diese Zertifikate stellen sicher, dass die Anlage nach den Regeln des jeweiligen Netzbetreibers am Netz angeschlossen ist. Das gilt nicht nur für Solarparks, sondern auch für große Dachanlagen, wie sie Goldbeck auf seinen Gebäuden errichtet.

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Abläufe beschleunigen

Der Prozess ist aber immer daten- und prüfungsintensiv und deshalb zeitkritisch für die Umsetzung von Projekten. „Das Zertifizierungsverfahren ist jedoch extrem wichtig. Denn dadurch wird sichergestellt, dass zu jeder Zeit die vom jeweiligen Netzbetreiber vorgegebenen Regularien eingehalten und die Anlagen auch sicher ins Netz integriert werden“, erklärt Mako Ibsch, Geschäftsführer von Carbonfreed. „Doch der Prozess ist aktuell viel zu häufig träge und langwierig – und genau das haben wir mit Gridcert verändert, wie wir jetzt auch in der Zusammenarbeit mit Goldbeck zeigen. Wir haben unsere digitale Plattform mittlerweile vollständig in die bestehenden Prozesse von Goldbeck integriert, wodurch die Abläufe standardisiert und beschleunigt werden“, sagt der Carbonfreed-Geschäftsführer.

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Daten sicher gespeichert

Über Gridcert kann Carbonfreed das gesamte Netzanschlussverfahren der Anlagen begleiten. Dabei werden die spezifischen Informationen des Solar- oder Speicherprojekts gesammelt sowie auf Vollständigkeit überprüft. Die KI-Plattform prüft dabei in Echtzeit die eingereichten Daten und Formulare. Auch die vollständige projektspezifische Kommunikation läuft ausschließlich über Gridcert. Die KI-Plattform speichert die Daten in ISO‑27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland. Die Speicherung erfolgt DSGVO-konform und unterliegt den strengen europäischen Datenschutzrichtlinien.

Schon 18 Megawatt zertifiziert

Dieser Prozess hat sich für Goldbeck schon bewährt. Denn seit dem Start der Kooperation im vergangenen Jahr haben die beiden Partner über Gridcert fast 20 Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 18 Megawatt ans Netz gebracht. Jetzt wollen die beiden Unternehmen die Zusammenarbeit noch intensivieren, um noch mehr Projekte schnell und sicher zum Abschluss zu bringen.