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Wärmepumpen in Bestandsgebäuden, Teil 3

Praxistest bestanden

Der Gebäudesektor befindet sich bei der Reduktion der CO₂-Emissionen bislang nicht auf dem Zielpfad. Um die Lücke zu schließen, ist eine deutlich stärkere Nutzung erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung von Gebäuden notwendig. Wärmepumpen bieten aktuell die effizienteste Möglichkeit, erneuerbare Energiequellen in Bestandsgebäuden für die Heizung nutzbar zu machen. Dies belegt ein
Förderprojekt, das vom hessischen Wirtschaftsministerium gefördert und vom Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt durchgeführt wurde.

Im Fokus des Projektes standen 48 Wohngebäude aus der Zeit vor 1995, die mit Wärmepumpen beheizt werden. In den meisten Fällen sind sie nur teilweise saniert; sieben Gebäude sind komplett unsaniert. Der Schwerpunkt liegt auf Bestandsgebäuden mit Heizkörpern als Wärmeübergabe – dem typischen Fall im Altbau.

Datengrundlage und Bilanzrahmen

Um den Erhebungsaufwand zu begrenzen und möglichst aktuelle Geräte in die Stichprobe zu bekommen, wurden die Energiedaten aus vor Ort ablesbaren Quellen erhoben. Dadurch unterscheiden sich je nach Zähler- und Datenquelle die Bilanzgrenzen. Für die Vergleichbarkeit wurden daher alle Energiedaten auf einen einheitlichen Bilanzrahmen gebracht (Abb. 1). Zusätzlich erfolgten Korrekturen je nach Datenquelle – externer Stromzähler versus WP-interne Strommessung – und wo nötig eine Berücksichtigung nicht erfasster Abtauverluste.

Kennzahlen des Teilnehmerfelds

Das mittlere Baujahr der Gebäude liegt bei 1958 (von 1750 bis 1994). Der Sanierungsstand, abgeleitet über den Transmissionswärmeverlustkoeffizienten H, liegt im Mittel bei 0,57 W/(m²K) und entspricht etwa einem Gebäude der Baualtersklasse 1995 bis 2002; die Spanne des Koeffizienten reicht von 0,22 bis 0,98 W/(m²K). Die abgeschätzte Heizlast beträgt im Mittel 11,9 kW (5 bis 24,2 kW). Entsprechend liegt die mittlere Wärmenennleistung der installierten Wärmepumpen bei 11,2 kW (5 bis 29 kW; bivalente Kessel nicht mitgerechnet). Die Anlagenstandorte liegen überwiegend in Südhessen. Die mittlere Normaußentemperatur der Standorte beträgt –10,4 °C (Spannweite –9,7 bis –12,1 °C).

JAZ im Feld: Luft, Sole und ­bivalent

Für die Sanierungspraxis ist entscheidend, wie Wärmepumpentechnologien mit den vorhandenen Wärmeübergabesystemen zusammenspielen. Heizkörper sind in Altbauten (Baujahr vor 1978) in über 95 Prozent der Gebäude Standard [1]. Entsprechend wurden die Ergebnisse nach Heizkörpern, Fußboden-/Flächenheizung und gemischten Systemen differenziert (siehe Tabelle in Abb. 2).

  • Luft/Wasser-Wärmepumpen (L/W-WP) erreichen im Mittel eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,16. Bei reinen Heizkörpersystemen liegt der Mittelwert bei 3,05 (Minimum 1,8; Maximum 4,2). In gemischten Systemen werden im Mittel 3,14 erreicht. Bei ihnen gibt der Heizkörperkreis in der Regel die Heizkennlinie und damit die Vorlauftemperatur vor. Erst bei reinen Fußboden-/Flächenheizungen steigt die mittlere JAZ deutlich auf 3,70.
  • Sole/Wasser-Wärmepumpen liegen in den Auswertungen deutlich höher: Im Mittel wird eine JAZ von 4,66 erreicht. Anlagen mit Fußboden-/Flächenheizung kommen im Mittel sogar auf 5,18, Anlagen mit Heizkörpern bzw. gemischter Übergabe erreichen 4,26.
  • Bivalente Luft/Wasser-Systeme schneiden mit einer mittleren JAZ von 3,29 insgesamt ähnlich wie die reinen LW-WP ab, bei Heizkörpersystemen liegen sie bei 3,04. Bis auf eine Anlage wurden die Heizkörper auf eine maximale Vorlauftemperatur von 55 °C ausgelegt – die Gebäude sind also grundsätzlich für die Installation und Beheizung von Wärmepumpen optimiert.
  • Auffällig ist die sehr unterschiedliche Auslegung der bivalenten Systeme (Abb. 3): Bei vier Anlagen liefert der Kessel weniger als 20 Prozent der Heizenergie, bei zwei Anlagen könnte die Wärmepumpe die Heizlast leistungsseitig vollständig abdecken. In vielen Fällen wäre mit einer Optimierung des Gesamtsystems und kleineren Energiesparmaßnahmen auch eine monoenergetische Beheizung möglich gewesen. Teilweise bevorzugten die Eigentümer aus Gründen der Versorgungssicherheit jedoch einen bivalenten Betrieb.

    „Weiche“ Faktoren: Planung, Abgleich, Beratung

    Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich und Energieberatung wirken nicht als „Effizienz-Booster“ an sich – sie sind aber oft Voraussetzung dafür, dass

  • eine Anlage passend dimensioniert ist,
  • die Wärmeverteilung stimmt und
  • die Heizkennlinie tatsächlich passend abgesenkt werden kann.
  • In der Stichprobe treten diese Maßnahmen häufig dort auf, wo niedrige Vorlauftemperaturen umgesetzt und Einstellungen auch nach Inbetriebnahme der Anlage noch einmal nachjustiert wurden. Ein quantitativer Nachweis des Einflusses weicher Faktoren auf die Anlageneffizienz war allerdings angesichts der begrenzten Anzahl von Untersuchungsfällen nicht möglich (Abb. 4).

    Der Weg zur höheren Effizienz: Vorlauftemperatur senken

    Der größte Einflussfaktor auf die Effizienz ist die Temperaturspreizung zwischen Quelle und Senke – also zwischen Außenluft-, Erdreich- beziehungsweise Grundwassertemperatur und der benötigten Vorlauftemperatur im Gebäude. Die Quelltemperatur lässt sich bei LW-WP nicht beeinflussen. Umso wichtiger ist es, dass die erzeugte Temperatur möglichst direkt genutzt wird (ungemischte Heizkreise, direkt beladener Trinkwasserspeicher). Alles, was zu einer nachträglichen Absenkung oder zu unnötigen Misch- und Speicherverlusten führt, verschlechtert die Effizienz.

    Im Teilnehmerfeld der LW-WP zeigt sich ein klarer Trend: Im Mittel steigt die JAZ um etwa 0,1, wenn die Vorlauftemperatur im Auslegungspunkt (bei –10 °C) um 2 °C sinkt (Abb. 5). Die Streuung ist jedoch groß – weitere Einflussgrößen wie Hydraulik, Regelung, Warmwasserbereitung, Nutzerverhalten und der gewählte Anlagentyp bleiben offenbar relevant.

    Einflussfaktoren im Praxistest

    Wichtig für die Einordnung: Die vier Gebäude mit den höchsten JAZ und mit Heizkörpertausch erhielten zugleich komplett neue Heizsysteme – inklusive neuer, gedämmter Verteilleitungen. In der Praxis häuften sich bei Gebäuden mit Heizkörpertausch auch Heizlastberechnungen, hydraulische Abgleiche und Energieberatungen. Der Heizkörpertausch ist damit oft Teil eines Gesamtpakets aus Planung, Hydraulik und besserer Dämmung der Verteilung (Abb. 6).

  • Heizkörpertausch: Bei 15 der ausgewerteten LW- und bivalenten WP-Anlagen wurden Heizkörper im Zuge der Sanierung getauscht, bei 14 nicht. Die Anlagen mit Heizkörpertausch liegen im Mittel bei 3,4 und damit über den Anlagen ohne Tausch mit 2,9. Der Tausch betraf nicht immer nur einzelne, für niedrige Vorlauftemperaturen erforderliche Heizkörper; bei größeren Sanierungen wurden teils mehr oder alle Heizkörper aus anderen Gründen ersetzt.
  • Kaminofen: Etwa die Hälfte der Teilnehmer nutzt einen Kaminofen – von gelegentlicher „Wohlfühl“-Nutzung bis zum täglichen Betrieb in der Heizperiode. Ein eindeutiger Einfluss auf die JAZ lässt sich aus den Daten nicht ableiten, die Nutzung verteilt sich über alle Effizienzniveaus.
  • SCOP: Auch der Vergleich mit dem Seasonal Coefficient of Performance (SCOP) bei 55 °C als Kennwert für die Jahreseffizienz ohne Berücksichtigung des konkreten Gebäudes zeigt keinen belastbaren Trend. Im Feld schwanken die SCOP-Werte bei LW-WP um 3,5 (+/− 0,4). Allerdings erreicht die Anlage mit dem höchsten SCOP nur eine JAZ von 2,9, während eine Anlage mit niedrigerem SCOP auf eine JAZ von 3,3 kommt. In den untersuchten Fällen dominieren also offenbar Systemauslegung, Regelung und Betrieb über den reinen Gerätekennwert.
  • Befragung: hohe Zufriedenheit, Einweisung oft zu knapp

    Bei der Nutzerbefragung zum Ende der Projektlaufzeit zeigten sich rund 90 Prozent mit Funktion und Betrieb der Wärmepumpenheizungen zufrieden. Auch mit dem Ablauf der Installation waren rückblickend mehr als 80 Prozent zufrieden. Was Bedienbarkeit und Lautstärke (nicht dargestellt) des Außengeräts angeht, liegt die Zufriedenheit bei über 80 Prozent (Abb. 7).

    Digitale Bedienung

    Etwa die Hälfte der Nutzer verwendet eine App und ist damit mehrheitlich zufrieden. Gleichzeitig bemängelt von diesen Personen etwa die Hälfte, dass die Apps zu wenige konkrete Hilfen für einen effizienten beziehungsweise energiesparenden Betrieb bieten.

    Inbetriebnahme und Optimierung

    Deutlich ungünstiger fallen die Rückmeldungen zur Einweisung aus. Eine Einweisung in die Nutzung und den sparsamen Betrieb fand nur bei rund drei Vierteln statt und nur 36 Prozent dieser Gruppe war damit zufrieden. Häufig blieb die Einweisung oberflächlich oder beschränkte sich auf die Bedienung statt auf die Betriebsstrategie. Bei mehr als der Hälfte wurde nicht erklärt, woran ein effizienter Betrieb erkennbar ist. Eine Optimierung nach einer gewissen Betriebszeit erfolgte nur bei etwa der Hälfte der Anlagen.

    Zehn Ortstermine: typische Schwachstellen

    Gegen Ende der Felduntersuchung wurden zusätzlich zehn Wärmepumpenanlagen ausgewählt und zwischen Januar und März 2025 vor Ort begutachtet. Ziel war die Plausibilisierung der bisherigen Daten – Status quo, Reglereinstellungen, Hydraulik, Messschema – sowie die Identifikation von Verbesserungspotenzialen bei Installation, Regelung und Betriebsführung. Änderungen wurden nicht vor Ort umgesetzt, sondern als Vorschläge an die Eigentümer übergeben. Die häufigsten Mängel und Empfehlungen aus den Ortsterminen lauteten:

  • Die Heizkurve für Gebäudezustand und Wärmeübergabe ist zu hoch eingestellt (sieben Anlagen).
  • Die Leitungsdämmung ist unvollständig, insbesondere an Armaturen und Anschlüssen von Wärmepumpe, Speichern und hydraulischen Komponenten (sieben Anlagen).
  • Die Warmwasserzirkulation läuft dauerhaft oder zu lange (fünf Anlagen). Empfohlen wurde vor allem, die Laufzeiten nachts zu reduzieren.
  • In mehreren Fällen wurde empfohlen, die Warmwasserbereitung in wärmere Tagesstunden zu verlegen und Zeitfenster zu begrenzen (abhängig von Speichervolumen und Nutzungsverhalten), was vor allem bei LW-WP und allen Anlagen mit PV-Anlagen vorteilhaft ist.
  • iSFP: Wärmepumpeneignung als „NT-Readiness“ sichtbar machen

    Von sechs Teilnehmern lagen individuelle Sanierungsfahrpläne (iSFP) vor. In allen betrachteten iSFP fehlten jedoch Informationen, die Eigentümer konkret bei der Frage unterstützen, ob eine Wärmepumpe bereits ohne weitere Maßnahmen funktioniert – oder welche Schritte dafür noch fehlen. Aus Sicht der Energieberatung wären zwei einfache Ergänzungen hilfreich:

  • Ausweisung der verbleibenden Heizlast je empfohlenem Sanierungsschritt – diese Daten sind in der Regel in der Energieberatungssoftware ohnehin verfügbar.
  • Bestimmung der Heizleistung der vorhandenen Heizkörper für den Fall einer Vorlauftemperaturabsenkung auf 55 °C (Aufnahme von Typ und Größe der Heizkörper, Ableitung der Kennwerte aus Tabellen).
  • Aus dem Vergleich „Heizkörperleistung bei 55 °C“ gegen „verbleibende Heizlast“ lässt sich überschlägig ableiten, ob das Gebäude bereits NT-ready ist – also die Wärmeabgabe der Heizkörper bei maximal 55 °C Vorlauf die benötigte Heizlast deckt. Im iSFP könnte dann transparent werden, ab welchem Sanierungsschritt beziehungsweise durch welche Maßnahmen diese NT-Readiness erreicht wird.

    Fazit: Große Spannweite bei der Effizienz von Wärmepumpen im Bestand

    Die Ergebnisse des Feldversuchs zeigen: Auch im älteren, teils kaum sanierten Bestand sind mit heutigen Wärmepumpen Jahresarbeitszahlen um 3 bei Heizkörpern erreichbar – gleichzeitig ist die Spannweite in der Praxis groß.

    Für Energieberater und Planer liegt der größte Hebel weiterhin in niedrigen Vorlauftemperaturen und einer sauberen Systemintegration: passende Heizkennlinie, konsequente Dämmung der Verteilung, klare Warmwasser- und Zirkulationsstrategie sowie eine Einweisung, die einen effizienten Betrieb nachvollziehbar macht. Gerade hier bestehen in der Praxis noch Lücken – und damit zugleich Potenziale für bessere Ergebnisse ohne große Zusatzinvestitionen.

    2 Die Tabelle zeigt die mittleren Jahresarbeitszahlen der drei verschiedenen Wärmepumpensysteme ­beziehungsweise -konzepte (2024).

    Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt

    2 Die Tabelle zeigt die mittleren Jahresarbeitszahlen der drei verschiedenen Wärmepumpensysteme ­beziehungsweise -konzepte (2024).
    3 Bivalente LW-WP: abgeschätzte Heizlast, Wärmenennleistung der WP, Heizenergieanteil bivalenter Wärmeerzeuger

    Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt

    3 Bivalente LW-WP: abgeschätzte Heizlast, Wärmenennleistung der WP, Heizenergieanteil bivalenter Wärmeerzeuger
    4 Jahresarbeitszahlen aller Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Wärmeübergabesystem, Heizkörpertausch und „weichen“ Faktoren

    Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt

    4 Jahresarbeitszahlen aller Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Wärmeübergabesystem, Heizkörpertausch und „weichen“ Faktoren
    5 Jahresarbeitszahl in Abhängigkeit der Vorlauftemperatur im Auslegungspunkt

    Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt

    5 Jahresarbeitszahl in Abhängigkeit der Vorlauftemperatur im Auslegungspunkt
    6 Luft/Wasser- und bivalente Wärmepumpen mit und ohne Heizkörpertausch

    Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt

    6 Luft/Wasser- und bivalente Wärmepumpen mit und ohne Heizkörpertausch
    7 Ergebnisse der Nutzerbefragung zur Zufriedenheit mit der Wärmepumpentechnik

    Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt

    7 Ergebnisse der Nutzerbefragung zur Zufriedenheit mit der Wärmepumpentechnik

    Literatur

    [1] Diefenbach et al.: Datenbasis Gebäudebestand – Datenerhebung zur energetischen Qualität und zu den Modernisierungstrends im deutschen Wohngebäude-
    bestand, Institut Wohnen und Umwelt (IWU), Darmstadt, 2010

    Link zur Projektseite „Wärmepumpen-Praxis im hessischen Wohngebäudebestand“: https://t1p.de/GEB032629

    Stefan Swiderek
    untersucht Effizienzkonzepte für die Gebäudehülle und Anlagentechnik am Institut Wohnen und Umwelt. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Nutzung und der Einsatz von erneuerbaren Energien in Wohn- und Nichtwohngebäuden.

    Bild: Institut Wohnen und Umwelt

    Marc Großklos
    arbeitet am Institut Wohnen und Umwelt (IWU) und ist auf regenerative Energiekonzepte für Bestandsgebäude und Neubauten spezialisiert. Er begleitet experimentielle Bauvorhaben und führt Evaluationen von Energiesparkonzepten in der Praxis durch.

    Bild: Institut Wohnen und Umwelt

    Nikolaus Diefenbach
    befasst sich am Institut Wohnen und Umwelt (IWU) mit Konzepten für den Klimaschutz im Gebäudesektor mit Fokus auf Wärmeschutz und effiziente Wärmeversorgung. Außerdem untersucht er Instrumente der Energieeinsparpolitik.

    Bild: Institut Wohnen und Umwelt

    Guillaume Behem
    ist Mitarbeiter im Institut Wohnen und Umwelt (IWU) in Darmstadt. Seine Forschungen fokussieren sich auf die Energie- und Ökobilanzierung von Gebäuden, die Nutzung von erneuerbaren Energien sowie Energiesuffizienz.

    Bild: Institut Wohnen und Umwelt

    Kurz & knackig

  • Für 39 Wohngebäude liegen für 2024 vollständige Datensätze zur Jahresarbeitszahl (JAZ) vor.
  • Über alle Technologien und Übergabesysteme erreicht das Feld im Mittel eine JAZ von 3,45.
  • Luft/Wasser-Wärmepumpen kommen bei reinen Heizkörpersystemen im Mittel auf eine JAZ von 3,05, mit Fußboden-/Flächenheizung auf 3,70.
  • Sole/Wasser-Wärmepumpen liegen im Mittel bei einer JAZ von 4,66 und damit deutlich höher.
  • Planung (Heizlast), Abgleich und Einweisung zeigen sich als „weiche“ Faktoren, die in der Praxis häufig mit niedrigeren Vorlauftemperaturen und einem effizienteren Betrieb einhergehen.
  • Praxis-Tipp: Drei schnelle Hebel, die zu mehr Effizienz und weniger Energieverbrauch führen

  • Heizkennlinie im Betrieb systematisch absenken (Steigung und Parallelverschiebung), aber immer mit Rückmeldung der Nutzer.
  • Warmwasserzeiten und Zirkulation mitdenken: Zirkulationspumpe außerhalb der Nutzungszeiten reduzieren, Warmwasserbereitung (Speicherladung) nicht früh morgens, eher in wärmere Tagesstunden legen.
  • Leitungs- und Armaturendämmung konsequent bis an Anschlüsse und Bauteile führen.
  • GEB Dossier

    Grundlegende Informationen zum Thema finden Sie auch in unserem Dossier Erneuerbare Energien mit Beiträgen und News aus dem GEB:

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