Wie eine neue Studie zeigt, stieg die Erwärmungsrate im vergangenen Jahrzehnt deutlich an. Forscher warnen: Die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Abkommens könnte schon vor 2030 langfristig überschritten werden.
Forscher:innen der Empa haben untersucht, wie sich neue Solartechnologien schneller in den Markt bringen lassen. Sie brechen dabei teilweise komplett mit den bisherigen Ansätzen, immer neue Effizienzrekorde zu produzieren.
Vier Partner, darunter RWE, unterzeichnen eine Absichtserklärung: Nach einem Demonstrator soll ein kommerzielles Kraftwerk in Grundremmingen gebaut werden. Doch bislang steht noch nicht mal die Finanzierung für den Forschungsreaktor.
Fenster können für Energieverluste im Gebäude sorgen oder für Energiegewinne – manchmal zu viel von beidem. Bei einer Lebenszyklusbetrachtung eines Bau- oder Umbauprojektes müssen ebenso Energieaufwand und Treibhausgasemissionen bei der Herstellung mitbedacht werden, genauso wie ihre Kreislauffähigkeit. Das geht bis hin zur Frage, ob im Bestand letztlich Austausch oder Erneuerung zielführend sind. Alexander Borchert
Eine neue Studie ermittelt große Auswirkungen von Windenergieanlagen auf die Hydrodynamik der Nordsee. Warum der Trend zu größeren Anlagen diese Folgen mindern kann.
1966 gründete sich das Institut für Fenstertechnik. Seine Aufgabe: Die Qualität von Holzfenstern durch Forschung, Prüfung und Zertifizierung zu verbessern. In den folgenden 60 Jahren sind viele neue Aufgabengebiete hinzugekommen.
Klimaschutz ist wichtig, das wissen – entgegen einer derzeit gerne weitergereichten Desinformation – die meisten Menschen. Allerdings müssen die Gegebenheiten so geschaffen werden, dass alle – unabhängig vom Einkommen – mitwirken und profitieren können. Eine im vergangenen Jahr vom Thinktank Agora Energiewende veröffentlichte Studie macht der Politik hierzu konkrete Vorschläge. Alexander Borchert
An Baustoffen gibt es mehr als Beton, Kalksandstein, Stahl oder Ziegel. Alternativen wie Holz, Lehm oder Stroh punkten fast durchweg mit CO₂-sparender Herstellung und Kreislauffähigkeit. Da die Lebenszyklusbilanz eines Gebäudes zukünftig wichtiger werden wird, sollten sich Energieberatende mit diesen Materialien beschäftigen – auch wenn manche noch in der Entwicklung sind. Alexander Borchert
Um Klimaneutralität zu erreichen, müssen Kohlenstoffsenken CO₂ aus der Luft aufnehmen. Das Forschungsprojekt „RESET“ untersucht jetzt Potenziale und Auswirkungen von beschleunigter Gesteinsverwitterung auf landwirtschaftlichen Flächen.
Eine aktuelle Studie untersucht mehr als vier Millionen Flugbewegungen und kommt zu dem Schluss: Das Kollisionsrisiko bleibt gering, selbst wenn viele Tiere unterwegs sind.
Studien zur Energiewende gibt es viele, die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen weichen oft voneinander ab. Ein Forschungsprojekt soll Orientierung schaffen und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten.
Finanzielle Teilhabe gilt als Schlüssel für die Akzeptanz der Energiewende. Das Forschungsprojekt „KomFi“ analysiert, wie sich welche Maßnahmen auf den Ausbau der Erneuerbaren, Gemeinden und Anwohner auswirken.
Ein Team aus Forschern und Unternehmen testet den Prototyp eines Gezeitenkraftwerks. Zu Hilfe kamen dabei Ideen aus der Ski-Welt.
Forschungsprojekt Wind KI: Ein KI-gestütztes Diagnosesystem soll nicht nur Betreibern helfen, automatisiert Fehler im Betrieb ihrer Windenergieanlagen zu erkennen, sondern auch Lösungsvorschläge machen.
Die Gebäudeenergiewende hat ein Akzeptanzproblem. Nicht unbedingt in der Theorie, aber wenn es an die Umsetzung geht. Auch und vor allem unter Mieter:innen, die für gewöhnlich nicht mitentscheiden dürfen. Eine mögliche Lösung ist es, sie in die Planungsprozesse einzubinden. Wie das geschehen kann, damit beschäftigt sich seit November 2023 ein Forschungsprojekt unter der Ägide des Fraunhofer ISI. In drei ausgewählten Quartieren erarbeitet es Formen der Beteiligung, die sich zukünftig auf andere Quartiere übertragen lassen. Energieberatende können dabei eine vermittelnde Funktion einnehmen. Alexander Borchert
Interaktive Darstellung soll Hausbesitzern und Kommunen eine schnelle Übersicht liefern. Wissenschaftler versprechen sich einen Booster für Technologie.
Ein neues Verfahren von zwei Fraunhofer-Instituten ermittelt nicht nur mögliche Probleme per Körperschallmessung, sondern überträgt auch nur die auffälligen Daten.
Das Forschungsprojekt H2Mare nimmt eine schwimmende Versuchsplattform in Betrieb, um eine komplette und autarke Power-to-X-Prozesskette zu testen.
Eine neue Messmethode erlaubt die Datenerhebung direkt vor und hinter dem Rotor. Ergebnisse sollen Erkenntnisse für Planung und Betrieb von Windparks liefern.
Mit welchen Ertragsgewinnen können Landwirte rechnen, wenn sie zusätzlich eine Solaranlage auf ihrem Acker installieren. Unter anderem dies war ein zentrales Thema auf der diesjährigen Agrivoltaics World Conference in Freiburg.
Das Doppler-Radar des Fraunhofer IWES liefert alle zwei Minuten Millionen Daten und kann die Leistungskurven aller Windturbinen in einem Windpark gleichzeitig bestimmen. Nach der wissenschaftlichen Validierung ist eine erste Messkampagne geplant.
Das Forschungsprojekt „E|POWER“ untersucht die Effizienz des kabellosen Ladens und den Einbau der Spulen in den Straßenbelag.
Hilferufe aus der Wetterbehörde NOAA brachten die Betreiber der Online-Bibliothek Pangea ins Handeln. Bislang konnten vier Datenbanken gesichert werden, doch die Probleme bleiben groß.
Hottgenroth Software beteiligt sich bei dem Forschungsprojekt Construct-X für die Digitalisierung des Bauwesens an der Entwicklung digitaler Lösungen.
Schimmel in Innenräumen wird häufig mit hoher Luftfeuchtigkeit gleichgesetzt. Doch viele gängige Annahmen führen bei der Sanierung oder Vorbeugung in die Irre – und bergen sogar Gesundheitsrisiken. Diese fünf Missverständnisse sollten Planer und Fachleute kennen.