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Uni Hamburg: Verwaltungsdach bekommt Solar

Sprinkenhof und HKE, ein Tochterunternehmen der Hamburger Energiewerke, haben auf dem Dach der Präsidialverwaltung der Universität Hamburg eine Solaranlage in Betrieb genommen. Die 445 Module sind seit Ende Juli in Betrieb und leisten 200 Kilowatt.

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Nach Unternehmensangaben erzeugt die Anlage jährlich mehr als 165 Megawattstunden Solarstrom und senkt die CO₂-Emissionen um bis zu 63 Tonnen pro Jahr. Der Strom fließt ins Stromnetz und versorgt so rechnerisch rund 66 Haushalte.

56 Dächer auf Solareignung geprüft

Professor Laura Marie Edinger-Schons, Chief Sustainability Officer der Universität Hamburg, betont den systematischen Ansatz: „Mit der neuen Photovoltaikanlage gehen wir einen weiteren konkreten Schritt auf dem Weg zu einem klimafreundlicheren Universitätsbetrieb.“ Besonders wichtig sei uns dabei, dass dieses Dach kein Einzelprojekt bleibe: „Wir haben 56 Dächer der Universität systematisch auf ihre Eignung für Photovoltaik prüfen lassen und damit die Grundlage für einen schrittweisen weiteren Ausbau geschaffen.“

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Sprinkenhof ist Eigentümerin des Gebäudes und ein Unternehmen der Hamburger Finanzbehörde. Auf 20 ihrer Gebäude sind bereits Solaranlagen in Betrieb, 27 weitere Projekte sind geplant oder im Bau. Ein sogenanntes Bilanzkreismodell soll dabei helfen, Dachflächen optimal zu nutzen.

Stadt Hamburg kauft den überschüssigen Solarstrom

Überschüssiger Solarstrom wird direkt an die Stadt Hamburg verkauft und automatisch den Gebäuden der städtischen Kernverwaltung gutgeschrieben. So ist die installierte Leistung nicht länger durch den Strombedarf des jeweiligen Gebäudes begrenzt. Hamburg verfolgt das Ziel, 80 Prozent der geeigneten Dachflächen mit Solaranlagen zu belegen. (nhp)

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