Erneuerbare Energien bei Google bevorzugen
Ein traditionsreicher Name verschwindet aus der Windbranche: Künftig sollen die heutigen Unternehmen Siemens Energy und Siemens Gamesa Renewable Energy unter einem gemeinsamen Namen und Markendach zusammengeführt werden, teilte das Unternehmen mit: Omterra. Der Beginn der Umfirmierung sei für dieses Kalenderjahr geplant und werde schrittweise erfolgen.
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Lizenz für den Namen Siemens läuft aus
Im Jahr 2020 hatten sich die beiden Unternehmen vom Siemens-Konzern abgespalten, aber weiterhin den Namen genutzt. Damit ist es jetzt vorbei: Der zeitlich begrenzte Lizenzvertrag zur Nutzung der Marke läuft aus. „Seit unserem Börsengang war klar, dass uns die lizenzierte Marke Siemens Energy für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen würde“, sagt Christian Bruch, CEO von Siemens Energy. Nun seien Unternehmen strategisch, operativ und finanziell gut aufgestellt. Angesichts ehrgeiziger Wachstumspläne sei jetzt der richtige Zeitpunkt, den Übergang zu einer eigenen Marke einzuleiten. Aber er betonte auch, der Name Siemens habe Türen geöffnet.
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Der Name Omterra stehe für eine eigenständige, international anschlussfähige Marke, hieß es weiter. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens bleibe aber für Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeitende unverändert.
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Siemens Gamesa kämpfte mit Qualitätsproblemen
Siemens Energy gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Unternehmen der Energietechnologie. Ein Sechstel der weltweiten Stromerzeugung, so schätzt Siemens Energy selbst, basiere auf Technologien des Unternehmens. Zum Portfolio zählen konventionelle und erneuerbare Energietechnik, zum Beispiel Gas- und Dampfturbinen, mit Wasserstoff betriebene Hybridkraftwerke, Generatoren und Transformatoren. Die Windkraft-Tochter Siemens Gamesa ist nach eigenen Angaben onshore in 81 Ländern aktiv, hatte aber immer wieder mit massiven Qualitätsproblemen zu kämpfen. Offshore zählt das Unternehmen zu den wenigen verbliebenen europäischen Anlagenherstellern.
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