Nahwärmenetze rechnen sich nur, wenn möglichst viele mitmachen – doch was passiert, wenn Einzelne lieber auf die eigene Wärmepumpe setzen? Drei Energie-Praktiker berichten, wie sie mit Konkurrenz, Monopolängsten und politischem Chaos umgehen.
Weniger Erdgas sorgt für eine jährliche Einsparung von 6.500 Tonnen CO₂ im Jahr. Doch die Stadtwerke sehen noch mehr Vorteile.
Stadtwerke und Energieversorger warnen vor einem fossilen Lock-in durch das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz.
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Wer fossile Energie durch Preisdeckel oder Steuererleichterungen billiger macht, verhindert Investitionen in klimafreundlichere Technologien, warnen Wissenschaftler. Besser wäre ein anderer Weg.
Die aktuellen Daten des Umweltbundesamtes zeigen: Der Rückgang der Treibhausgasemissionen hat sich verlangsamt, dabei sind die jüngsten Entwicklungen noch gar nicht berücksichtigt. Verantwortlich sind vor allem zwei Sektoren.
Eine Studie des Fraunhofer ISE und des Öko-Instituts zeigt deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land bei der kommunalen Wärmeplanung.
Video-Podcast: Professor Timo Leukefeld erläutert sein Konzept für nahezu autarke Gebäude, die das Netz schonen und ihm zugleich dienen. Mit Photovoltaik, leistungsstarken Stromspeichern, Infrarotheizflächen und solarelektrischer Warmwasserbereitung sinken die Kosten für Energie und Emissionen – auf beinahe null.
Der Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung stieg 2025 in Deutschland deutlich auf 209,8 Terawattstunden. Der Anteil am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme erhöhte sich jedoch nur moderat auf 19,0 Prozent.
Das Öko-Institut berechnet auf Basis der Eckpunkte massive Emissionssteigerungen, weil künftig wieder Öl- und Gasheizungen verbaut werden dürfen. Damit die neuen Instrumente „Bio-Treppe“ und „Grüngas-Quote“ greifen, haben die Wissenschaftler zwei Forderungen.
In rund 10.700 Kommunen in Deutschland braucht es jetzt Pläne für die Wärmeversorgung. Die erste Frist gilt bereits 2026.
Freiheit stand bei der Veröffentlichung des Gebäudemodernisierungsgesetzes für die CDU/CSU im Mittelpunkt. Das führt zu mehr Öl- und Gasheizungen und verzögert die Energiewende.
Künftig ist jede zweite Kilowattstunde im Fernwärmenetz CO₂-frei, meldet Energieversorger Enercity. Den endgültigen Ausstieg aus der Kohle will die niedersächsische Landeshauptstadt 2027 schaffen – ohne Umweg über neue Erdgaskraftwerke.
Das neue Web-Tool Transformationspfade der Prozesswärme bietet kleinen und mittleren Industrieunternehmen kostenfrei digitale Unterstützung zur CO₂-Reduzierung.
Die Koalition hat am Abend des 24. Februar die Eckpunkte des GMG vorgestellt. Die 65-Prozent-Regel für Heizungen soll gestrichen werden. So reagieren Branchen- und Klimaverbände auf die Reform des "Heizungsgesetzes".
Großwärmepumpen sollen in Baden-Württemberg klimafreundliche Wärmenetze vorantreiben. Ein neues landesweites Netzwerk unterstützt Kommunen und Versorger bei Planung, Genehmigung und Umsetzung – und fördert den Austausch mit Experten.
Wasser des Hafenbeckens im Alten Fischereihafen soll künftig Wärme und Kälte für ein ganzes Quartier liefern – und als Vorbild für andere Kommunen dienen.
Mit dem neuen Heizungsgesetz könnte die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen fallen. Ein Verstoß gegen die Verfassung, sagt jetzt ein Gutachten, und führt zwei Gründe dafür an.
Wie gelingt die Wärmewende auf Quartiersebene – rechtssicher, wirtschaftlich und klimaneutral? In einem Webinar der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) erläuterte Vergaberechtsexperte Holger Weiß, welche Ausschreibungsmodelle, Förderstrategien und rechtlichen Weichenstellungen für Kommunen jetzt entscheidend sind, um zukunftsfähige Wärmenetze aufzubauen.
ERNEUERBARE ENERGIEN 2/2026 ist gerade erschienen. Die Themen reichen von Windkraft, Wasserstoffhochlauf, Co-Location über Abwärme und Suffizienz bis zu neuen gesetzlichen Vorgaben rund um die erneuerbaren Energien.
Förderung macht’s möglich: Beinahe jede zweite neue Heizung war im vergangenen Jahr eine Wärmepumpe. Doch die Reformpläne der Regierung sorgen für Unsicherheit bei Kunden und in der Branche.
Energetische Sanierung insbesondere von Fassade, Fenster und Dach sorgt für einen erheblichen Wertzuwachs, so der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle.
Nicht für alle Bürgerinnen und Bürger ist es möglich, einen Heizungsaustausch zu finanzieren. Wie Menschen individuell unterstützt werden können, darum geht es bei sozial gerechter Klimapolitik. Was dabei wichtig ist, erfahren Sie in der neuen Folge des Podcasts „Was jetzt passieren muss“.
Eine halbe Million Wärmepumpen hielt der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck für notwendig, um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. Im nächsten Jahr könnte es so weit sein.
Nur ein gutes Drittel der Investitionen bis 2045 kann aus Eigenkapital und Förderung gestemmt werden, ermittelte eine aktuelle KfW-Studie – und schlägt neue Wege vor.