Das Schweizer Cleantech-Unternehmen Synhelion will in der südmarokkanischen Provinz Tan-Tan eine kommerzielle Großanlage für synthetische Treibstoffe errichten. Die geplante Kapazität liegt bei 100.000 Tonnen pro Jahr. Eine entsprechende Absichtserklärung mit der marokkanischen Regierung wurde unterzeichnet.
Die internationale Standardisierungsorganisation ASTM hat Methanol als zulässigen Rohstoff für den Alcohol-to-Jet-Herstellungspfad anerkannt. Damit lassen sich künftig Blendingkomponenten für nachhaltiges Kerosin auf Methanolbasis produzieren. Das Verbundprojekt SAFari sieht darin einen zentralen Meilenstein.
Der BDEW veröffentlicht seine jährlich Nutzerumfrage: Stromer sind auf dem Sprung in den Massenmarkt.
Automobilkonzerne, Zulieferer, Energieriesen: Gemeinsam will eine Gruppe großer Unternehmen eine Wertschöpfungskette für Wasserstoff-Lkw inklusive der Versorgungsinfrastruktur aufbauen.
Im Verbundprojekt AmHyPower entwickelt das Fraunhofer IMM einen Ammoniakcracker, der Wasserstoff für einen 200-kW-Gasmotor an Bord von Schiffen liefern soll. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Vorhaben, das die gesamte Systemkette vom Tank bis zum Antrieb umfasst.
Der Ingenieursdienstleister Akkodis und der Brennstoffzellenhersteller EKPO Fuel Cell Technologies wollen den NM20-Brennstoffzellenstack in einem Lkw im realen Logistikbetrieb validieren. Der Einbau sei nahezu abgeschlossen, die Inbetriebnahme ist noch für dieses Jahr vorgesehen.
Während Länder wie Belgien und Frankreich die E-Mobilität bei Dienstwagen stärker unterstützen, fördert Deutschland weiterhin fossile Autos – je größer, desto mehr, zeigt eine aktuelle Analyse.
Das Wasserstofffahrzeug JCB Hydromax hat auf den Bonneville Salt Flats in Utah einen Geschwindigkeitsweltrekord für wasserstoffbetriebene Landfahrzeuge aufgestellt. Es erreichte im Schnitt 653,9 km/h. Komponenten für die Wasserstoffverteilung lieferte das deutsche Unternehmen P+P.
In Madrid startet Irizar, ein Spezialist für elektrische Stadtbusse, einen Testbetrieb mit einem Brennstoffzellenmodul von Bosch. Der Antrieb soll auch für Reisebusse geeignet sein – ein Segment, in dem der Hersteller bisher keine batterieelektrischen Fahrzeuge anbietet.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur hält mit dem wachsenden Markt für Elektroautos Schritt. Der BDEW fordert eine Elektromobilitätsstrategie, auch um die Wirtschaftlichkeit der Ladesäulen zu verbessern.
Aus dem Brennstoffzellen-Joint-Venture Cellcentric wird ein Dreier-Bündnis: Daimler Truck, Volvo Group und Toyota haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach der japanische Konzern als gleichberechtigter Anteilseigner einsteigt. Jeder Partner soll künftig ein Drittel halten.
Der Hamburger Hafen bereitet sich auf Ammoniak als maritimen Kraftstoff vor. Die Hamburg Port Authority (HPA) und MB Energy haben eine Risikoanalyse und ein Sicherheitskonzept für die Ship-to-Ship-Bebunkerung erarbeitet. Ein Importterminal soll ab 2029 die Versorgung sichern.
Die Anlage steht auf dem Parkplatz der dortigen Niederlassung der Bäckerei Junge, direkt an der B105. Die Ladesäulen wurden deshalb an die Bedürfnisse der Bäckereikunden und der Reisenden angepasst.
Die Südostbayernbahn setzt ab Dezember 2026 als erste Bahn in Bayern Wasserstoffzüge im Regelbetrieb ein. Drei Mireo Plus H von Siemens Mobility werden auf der nicht elektrifizierten Strecke Mühldorf–Burghausen den Dieselbetrieb ablösen. Aktuell laufen Test- und Schulungsfahrten.
Die Einführung von Wasserstoffantrieben für Baumaschinen stockt. Das liegt an Fortschritten bei der Elektrifizierung auch im Schwerlastbereich, geringer Verfügbarkeit des Wasserstoffs sowie hohen Kosten. Doch trotz widriger Umstände gibt es noch Interesse.
Der Umstieg auf ein Elektroauto könnte die Haushalte vor den steigenden Energiepreisen schützen. Vor allem Bundesbürger mit Erfahrungen in der Elektromobilität bestätigen diesen Trend, wie eine Umfrage der IKND ergeben hat.
526 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von 455 Millionen Euro gingen bis Ende Juni beim Bundesverkehrsministerium ein – bei einem Budget von 220 Millionen Euro. Die Auswahl, die im zweiten Quartal erfolgen soll, wird also strikt sein.
Um die Elektromobilität im Güterverkehr voranzubringen, hat Stuttgart die Förderung für die ersten 14 Schnellladeparks bekannt gegeben. Die Anlagen müssen Mitte 2029 in Betrieb sein.
Das Pharmaunternehmen Teva hat seinen ersten Wasserstoff-Lkw in Betrieb genommen. Das Fahrzeug vom Typ Iveco S-eWay Fuel Cell stammt aus der Mietflotte von Hylane und soll künftig Medikamente rund um Ulm sowie auf Langstrecken in Süddeutschland transportieren.
Die Ära fossiler Energieträger neigt sich dem Ende zu. Auf der diesjährigen Leitmesse der solaren Energiewende demonstrierten 2.650 Aussteller den mehr als 100.000 Besuchern, wie die Energieversorgung vollständig mit Erneuerbaren funktioniert – ganz ohne Verbrennungsprozesse.
Daimler Truck und Keyou wollen gemeinsam einen Lkw mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor auf den Markt bringen. Basis ist der Mercedes-Benz Actros L 1848. Die Münchner Keyou GmbH übernimmt die Umrüstung. Der Marktstart ist für Ende 2027 geplant.
Die Integration von Solarmodulen in Fahrzeugen senkt den Strombedarf dieser Autos aus dem Netz. Die Lösung hat aber auch klare wirtschaftliche Vorteile – steigert sie die Reichweite von E-Lkw um bis zu 15 Prozent.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die notwendige Leistungselektronik auf Gallium-Nitrid-Basis. Diese ermöglicht hohe Wirkungsgrade bei niedrigem Materialeinsatz und geringen Kosten.
Während Umweltminister Schneider bei der Klimakonferenz am Rhein für internationalen Klimaschutz wirbt, bremsen seine Kabinettskollegen die Energiewende an vielen Enden aus. Das kostet internationale Glaubwürdigkeit – nimmt Deutschland die eigenen Ziele noch ernst?
Die Anlage verfügt über zwölf Schnellladepunkte. Bei der Planung und beim Bau spielte Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Weitere Anlagen sind geplant.