Im Sommer 2025 erklärte der Automobilkonzern Stellantis seinen Ausstieg aus der Wasserstofftechnologie. Im gerade vorgelegten Geschäftsbericht für das vorige Jahr schlägt dies nun mit einer Gesamtbelastung von 1,1 Milliarden Euro zu Buche.
Das südafrikanische Unternehmen Phelan Green will in Saldanha Bay eine der weltweit ersten kommerziellen Anlagen für strombasierten nachhaltigen Flugkraftstoff (eSAF) errichten. Für die Produktion setzt es auf Fischer-Tropsch-Technologie von Honeywell UOP.
Purem by Eberspächer hat einen De-Hydrator entwickelt, der die sichtbare Dampfbildung am Endrohr von Brennstoffzellen-Fahrzeugen reduziert. Die Komponente wurde auf dem Prüfstand und im Straßentest unter anderem mit der RWTH Aachen erprobt.
Knapp 100 Teilnehmende haben sich am 9. April 2026 in Bremerhaven über den Einsatz von Wasserstoff im Schwerlastverkehr informiert. Im Mittelpunkt standen marktreife Fahrzeuge, Probefahrten, Fördermöglichkeiten des Bundes und der Aufbau der Tankstelleninfrastruktur im Nordwesten.
Wer fossile Energie durch Preisdeckel oder Steuererleichterungen billiger macht, verhindert Investitionen in klimafreundlichere Technologien, warnen Wissenschaftler. Besser wäre ein anderer Weg.
Die Förderung richtet sich an Wohnungseigentümer, aber auch an Wohnungsbaugesellschaften. Vor dem Förderantrag muss ein Kostenvoranschlag erstellt werden.
Bidirektionales Laden wird bald möglich: Die technischen Regeln stehen, und erste Regeln für die Abrechnung liegen vor.
Technische und regulatorische Bestimmungen bringen das bidirektionale Laden in die Umsetzung.
Der französische Tankstellenhersteller Atawey hat den Verkauf von drei Wasserstoff-Tankstellen für den Schwerlastverkehr in Belgien bekannt gegeben. Auftraggeber sind Colruyt Group und Virya Energy. Die Stationen sollen bis Ende 2027 in Betrieb gehen.
Das polnische Unternehmen Studium Wodoru hat mit einem Toyota Mirai einen nationalen Reichweitenrekord für Wasserstofffahrzeuge aufgestellt. Das Brennstoffzellenfahrzeug legte 800 Kilometer von Zakopane nach Hel mit einer einzigen Tankfüllung zurück.
Der Markthochlauf von Brennstoffzellen-Lkw braucht Tankstellen und Infrastruktur – und der Bund macht Tempo mit seiner Förderpolitik. Für Betreiber und Investoren zählt nun: Was muss eine H2-Tankstelle heute leisten, damit sie auch morgen, in einer dynamisch wachsenden Flotte, bestehen kann?
Ideen für weniger Treibhausgasausstoß im Verkehr gibt es viele – aber was nützen sie? Das Fraunhofer ISI hat nachgerechnet – und zieht eine positive Bilanz.
Das rasante Wachstum bei Elektrofahrzeugen erfordert nicht nur eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Automobilbranche und Energiesektor, sondern auch die Standardisierung sämtlicher Komponenten, vom Ladestecker bis zur Benutzeroberfläche.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat die HyPerformer-Förderbescheide an drei Regionen vergeben. Das Projekt TH2ECO Mobility in der Region Erfurt erhält rund 13,5 Millionen Euro für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für den Schwerlastverkehr.
Der neue Mobilitätskompass der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz bietet ein Tool für die Planung der Ladeinfrastruktur. Es berücksichtigt auch die Mobilitätsstruktur des Unternehmens oder der Kommune.
Hersteller Daimler Truck hat seinen Integrierten Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht. Darin berichtet der Konzern unter anderem über die kundennahe Erprobung des Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz GenH2 Truck: Fünf Prototypen haben im Logistikeinsatz mehr als 225.000 Kilometer zurückgelegt.
Das Wasserstoff-Cluster HyWheels lädt am 27. März 2026 nach Fulda ein, um über den aktuellen Förderaufruf des Bundesverkehrsministeriums für H2-Tankstellen und -Nutzfahrzeuge zu informieren. Das Cluster bereitet zudem einen eigenen Förderantrag vor.
Der Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor stieg 2025 in Deutschland auf acht Prozent. Trotz deutlicher Zuwächse bei Biokraftstoffen und Elektromobilität bleibt der Verkehr der Bereich mit der geringsten Verbreitung erneuerbarer Energien.
Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen entwickelt mit Partnern aus Industrie und Forschung ein skalierbares Brennstoffzellensystem für Kurzstrecken-Passagierflugzeuge. Das auf drei Jahre angelegte Projekt GENtwoPRO wird vom Bund gefördert.
Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen leitet das vom Bund geförderte Forschungsprojekt DigHy. Ziel ist eine digitalisierte Wasserstoff-Infrastruktur für den Bergbau, die schwere Fahrzeuge emissionsfrei mit per Elektrolyse erzeugtem Wasserstoff aus aufbereitetem Grubenwasser versorgen soll.
Eine aktuelle Studie zeigt, dass mittlere Kraftstoffverbrauch von PHEV in Europa 300 Prozent über dem Typgenehmigungsverbrauch liegt. Nun fordern die Wissenschaftler strengere Vorgaben.
Die österreichische SAG Group hat 2025 die Serienproduktion ihres selbst entwickelten Wasserstoff-Kryotanksystems für schwere Nutzfahrzeuge gestartet. Der österreichische Aluminiumtank-Hersteller erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von 160 Millionen Euro.
Das Pilotprojekt H2BAR in der Region Barnim zeigt eine regionale Wasserstoff-Wertschöpfungskette im Alltagsbetrieb: Sieben Brennstoffzellenzüge auf der Heidekrautbahn, acht Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeuge und eine neue Tankstelle in Bernau sind in Betrieb oder im Aufbau.
Viele Fahrzeughersteller setzen auf rein rein batterieelektrische Antriebe, doch die heimische Ökostromerzeugung ist begrenzt. Mit E-Fuels lässt sich hingegen reichlich grüne Energie aus der Wüste importieren.