Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) setzt nach eigenen Angaben als erstes Verkehrsunternehmen in Deutschland einen Fahrschulbus mit Wasserstoff-Brennstoffzelle ein. Das Fahrzeug soll künftige Fahrer auf die rund 160 Wasserstoffbusse im RVK-Linienbetrieb vorbereiten.
Das System baut auf Gleichstrom auf und ist nicht nur für Unternehmen, sondern auch für den autarken Betrieb in abgelegenen Regionen oder bei Stromausfall geeignet.
Die Branche muss ihre Emissionen senken, Lieferketten und Infrastruktur gegen Störungen absichern und zugleich dem wachsenden Wettbewerb durch asiatische Werften widerstehen. Welche Rolle Wasserstoff dabei spielen kann, zeigte die Weltleitmesse für die Schifffahrt in Hamburg – die SMM 2026.
Trotz klammer Stadtkasse und steigender Kosten hält Stuttgart an seinem Green Hydrogen Hub fest. Drei Elektrolyseure sollen ab 2028 pro Jahr 900 Tonnen Wasserstoff liefern.
Hyster liefert den ersten Brennstoffzellen-Reachstacker des Vereinigten Königreichs an den Hafen von Tilbury bei London. In der Hafenlogistik stoßen batterieelektrische Antriebe an ihre Grenzen, denn die Fahrzeuge sind rund um die Uhr im Einsatz und müssen schwere Lasten bewegen.
Dazu werden die vorhandenen Ladesäulen bei den Transportunternehmen anderen Partnern zur Verfügung gestellt. Die Ladeinfrastruktur wird besser ausgelastet, und die Spediteure bekommen ein erweitertes Ladenetz.
Das neue Jointventure Quantron China soll lokal emissionsfreie Nutzfahrzeuge für den chinesischen Markt entwickeln – und darüber hinaus. Dahinter stehen die Business Unit Quantron der in Deutschland verwurzelten Haller Group, das junge chinesische Technologieunternehmen HyperView aus der Automotivesparte und Foxconn als Fertigungspartner.
Die hohen Preise an den Tankstellen bieten die Chance, endlich umzusteuern und statt nutzloser Tankrabatte ein Klimageld einzuführen. Das Geld dafür wäre vorhanden.
Die deutschen Zulassungszahlen und Ladeinfrastrukturen entwickeln sich immer weiter in Richtung Elektrfizierung. Für den nächsten Schub helfen europäische Vorbilder.
Acht Industriekonzerne wollen den Hochlauf wasserstoffbetriebener Lkw in Europa forcieren. Auf der IAA Transportation stellten die Konzerne Bosch, Daimler Truck, Volvo, Toyota, Air Liquide, TotalEnergies, TEAL Mobility und MB Energy ihre gemeinsamen Pläne vor.
H2 Mobility hat am Autohof Hannover Airport in Langenhagen eine Wasserstofftankstelle in den Probebetrieb überführt. Sie versorgt Lkw, Busse und Pkw mit RFNBO-konformem grünen Wasserstoff. Das Bundesverkehrsministerium förderte das Projekt mit bis zu 5,83 Millionen Euro.
Norwegen gilt als das Nonplusultra der Elektromobilität. Was macht das Land anders und wie kann Deutschland davon lernen?
Norwegen gilt als Heimat der Elektromobilität. Was macht das Land anders und wie kann Deutschland davon lernen?
In einem Themenpark demonstriert Steuerungszulieferer Phoenix Contact die Vision einer nachhaltigen und elektrischen Gesellschaft.
Das Schweizer Cleantech-Unternehmen Synhelion will in der südmarokkanischen Provinz Tan-Tan eine kommerzielle Großanlage für synthetische Treibstoffe errichten. Die geplante Kapazität liegt bei 100.000 Tonnen pro Jahr. Eine entsprechende Absichtserklärung mit der marokkanischen Regierung wurde unterzeichnet.
Die internationale Standardisierungsorganisation ASTM hat Methanol als zulässigen Rohstoff für den Alcohol-to-Jet-Herstellungspfad anerkannt. Damit lassen sich künftig Blendingkomponenten für nachhaltiges Kerosin auf Methanolbasis produzieren. Das Verbundprojekt SAFari sieht darin einen zentralen Meilenstein.
Der BDEW veröffentlicht seine jährlich Nutzerumfrage: Stromer sind auf dem Sprung in den Massenmarkt.
Automobilkonzerne, Zulieferer, Energieriesen: Gemeinsam will eine Gruppe großer Unternehmen eine Wertschöpfungskette für Wasserstoff-Lkw inklusive der Versorgungsinfrastruktur aufbauen.
Im Verbundprojekt AmHyPower entwickelt das Fraunhofer IMM einen Ammoniakcracker, der Wasserstoff für einen 200-kW-Gasmotor an Bord von Schiffen liefern soll. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Vorhaben, das die gesamte Systemkette vom Tank bis zum Antrieb umfasst.
Der Ingenieursdienstleister Akkodis und der Brennstoffzellenhersteller EKPO Fuel Cell Technologies wollen den NM20-Brennstoffzellenstack in einem Lkw im realen Logistikbetrieb validieren. Der Einbau sei nahezu abgeschlossen, die Inbetriebnahme ist noch für dieses Jahr vorgesehen.
Während Länder wie Belgien und Frankreich die E-Mobilität bei Dienstwagen stärker unterstützen, fördert Deutschland weiterhin fossile Autos – je größer, desto mehr, zeigt eine aktuelle Analyse.
Das Wasserstofffahrzeug JCB Hydromax hat auf den Bonneville Salt Flats in Utah einen Geschwindigkeitsweltrekord für wasserstoffbetriebene Landfahrzeuge aufgestellt. Es erreichte im Schnitt 653,9 km/h. Komponenten für die Wasserstoffverteilung lieferte das deutsche Unternehmen P+P.
In Madrid startet Irizar, ein Spezialist für elektrische Stadtbusse, einen Testbetrieb mit einem Brennstoffzellenmodul von Bosch. Der Antrieb soll auch für Reisebusse geeignet sein – ein Segment, in dem der Hersteller bisher keine batterieelektrischen Fahrzeuge anbietet.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur hält mit dem wachsenden Markt für Elektroautos Schritt. Der BDEW fordert eine Elektromobilitätsstrategie, auch um die Wirtschaftlichkeit der Ladesäulen zu verbessern.
Aus dem Brennstoffzellen-Joint-Venture Cellcentric wird ein Dreier-Bündnis: Daimler Truck, Volvo Group und Toyota haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach der japanische Konzern als gleichberechtigter Anteilseigner einsteigt. Jeder Partner soll künftig ein Drittel halten.