Der DVGW sieht beim Wasserstoffhochlauf in Deutschland deutliche Fortschritte, mahnt aber offene Baustellen an. In einem Positionspapier lobt der Gas- und Wasserverband mehrere Gesetzesvorhaben der Bundesregierung. Unterm Strich fehlt es jedoch an Geld.
Die laufenden Betriebs- und vor allem Energiekosten spielen bei den Verkaufsgesprächen der Immobilienmakler eine immer wichtigere Rolle. Ohne klare Perspektive hin zu einer modernen Energieversorgung werden Gebäude zunehmend unverkäuflich.
Die Arboris GmbH & Co. KG, das Family Office der Familie Tschira, beteiligt sich an der Green Hydrogen Technology GmbH (GHT). Das Augsburger Unternehmen wandelt nicht recycelbare Abfälle dezentral in Wasserstoff um. Mit dem Kapital will GHT seine Technologie industriell skalieren.
Das Fraunhofer IEG und die Stadtwerke-Kooperation Trianel starten das Projekt O2Hamm. Es untersucht, wie sich der bei der Elektrolyse anfallende Sauerstoff wirtschaftlich nutzen lässt. Im Wasserstoffzentrum Hamm sollen jährlich rund 12.000 Tonnen Sauerstoff anfallen.
Der französische Hersteller von grünem Wasserstoff Lhyfe hat seine europäische Transportflotte auf 84 Typ-IV-Tube-Trailer erweitert. Mit zehn neu gelieferten Containern von Hexagon Purus will das Unternehmen seine Lieferkette für Wasserstoff verstärken.
Thyssenkrupp nucera will zusammen mit dem indischen Staatskonzern BHEL eine Produktion von Elektrolysemodulen in Indien aufbauen. Die Firmen planen auch, gemeinsam an Ausschreibungen für Projekte teilzunehmen.
Die Neoxid Hydrogen erhält rund 2,04 Millionen Euro aus EU-Mitteln für den Aufbau einer automatisierten Serienfertigung von Wasserstoffsensoren und katalytischen Wasserstoff-Brennern in Neuss. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts „HyTec“ liegt bei rund sechs Millionen Euro.
Aufgrund eines starken Zubaus im Jahr 2025 ist die Solarenergie weiterhin der Treiber der Energiewende. Doch das Wachstum wird sich leicht verlangsamen – aufgrund rückläufigen Zubaus in China, wie der neue Bericht von Solarpower Europe zeigt.
Eine Delegation mit Gästen aus fünf Ländern war im März mit Hyfindr für gut eine Woche in China unterwegs – und gewann Einblicke aus erster Hand in einen Wasserstoffmarkt, der sich rasant entwickelt.
Ohne staatliche Anschubhilfe wird der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft nicht gelingen. CfDs könnten dabei als Brücke zur Wettbewerbsfähigkeit dienen, meint unser Gastautor von CIP, einem weltweit tätigen Fondsmanager und führenden Investor in Infrastruktur für erneuerbare Energien.
Das indische Technologieunternehmen ACME ist dabei, in Oman zum Vorreiter für grünes Ammoniak zu werden – mit Elektrolyseuren aus China, Technologie aus den USA und mit einem Hafen außerhalb der Straße von Hormus. Verpasst Europa den Anschluss?
Grüner Wasserstoff im Erdgasnetz schlägt bereits heute eine Brücke zwischen Erzeugern und Abnehmern. Dieses Potenzial sollte stärker genutzt werden, um den Markthochlauf zu beschleunigen, argumentiert unser Gastautor vom Ingenieurbüro Emcel. Technische Anpassungen sind nicht nötig, und man schützt zugleich das Klima.
Aus der Spannung der Elektrolyse- oder Brennstoffzellen lässt sich vieles ableiten – wenn man sie richtig und stetig misst. Das ist seit 30 Jahren die Expertise der Smart Testsolutions.
Das französische Unternehmen Mantle8 hat von der spanischen Generaldirektion für Energiepolitik und Bergbau zwei Explorationsgenehmigungen erhalten. Die Lizenzen Aralar I und Aralar II umfassen rund 960 Quadratkilometer in Navarra und im Baskenland. Sie erlauben die Suche nach natürlichem Wasserstoff und Helium.
Die chinesische Tochterfirma des US-Unternehmens Verde Hydrogen liefert Kernkomponenten für eine netzunabhängige Erzeugung von grünem Wasserstoff für die China Coal Energy Group. Der Auftrag umfasst vier alkalische Elektrolyseure mit je 1.200 Nm³/h sowie eine integrierte Einheit zur Gas-Flüssig-Trennung und Reinigung.
Die größte Hürde für Wasserstoffimporte sind nicht die Kosten, sondern die zögerliche Regulierung in der EU – das sagt Cornelius Matthes von DII Desert Energy im Podcast „The Hydrogen Elevator“. Laurent Antoni von IPHE, einem zwischenstaatlichen Zusammenschluss für gemeinsame Wasserstoff-Spielregeln, sieht diese Herausforderung ebenfalls. Er betont aber die Fortschritte in diesem Feld und die Notwendigkeit, gemeinsame Lösungen zu suchen.
Im vergangenen Jahr ist die Nachfrage nach Batteriespeichern um fast die Hälfte gewachsen. Solarpower Europe rechnet mit einem weiteren Wachstum in den nächsten Jahren und schlägt verschiedene Unterstützungsinstrumente vor.
Die Wolfram Bergbau und Hütten AG und die Energie Steiermark haben einen Liefervertrag für grünen Wasserstoff unterzeichnet. Energie Steiermark plant dafür eine PEM-Elektrolyse mit mehr als 5 MW Leistung. Wolfram wird Ankerkunde.
Der Wasserstoffmonitor des BDEW, der auf Basis der Wasserstoff-Datenbanken des EWI entstanden ist, zeigt eine Projektpipeline für die Wasserstofferzeugung von fast 12.000 MW – doch nicht einmal 200 MW sind in Betrieb. Der Verband fordert daher bessere Rahmenbedingungen.
Die Bürkert-Tochter BDG Testing und Automation übernimmt EP Ehrler von ABB. Damit erweitert die Bürkert-Gruppe ihr Portfolio in der Prüf-, Mess- und Kalibriertechnik – auch für den Wasserstoffbereich.
Thyssenkrupp Uhde hat von Fuella AS zwei Pre-FEED-Aufträge für Großanlagen zur Produktion von grünem Ammoniak in Brasilien erhalten. An den Häfen Pecém und Açu sollen diese jeweils 400.000 Tonnen Ammoniak jährlich erzeugen. Das norwegische Unternehmen Fuella AS hat Thyssenkrupp Uhde mit der Pre-FEED-Phase für zwei Großprojekte zur Erzeugung von grünem Ammoniak in Brasilien beauftragt. Die Projekte PeGA in Pecém und AçuGA in Açu sehen jeweils eine Jahresproduktion von 400.000 Tonnen Ammoniak vor, der vollständig auf Basis erneuerbarer Energien erzeugt werden soll.
In Hohenwart versorgt Deutschlands erstes Wasserstoffnetz private Haushalte und Gewerbe über bestehende Gasleitungen mit reinem Wasserstoff.
Der norwegische PEM-Elektrolyseur-Hersteller Hystar zählt laut Time und Statista zu den weltweit führenden GreenTech-Unternehmen 2026. Im Ranking kletterte das Unternehmen von Platz 142 auf Rang 81 und gehört damit erstmals zu den Top 100.
EWE und Salzgitter Flachstahl haben einen langfristigen Liefervertrag über grünen Wasserstoff geschlossen. Ab 2030 sollen jährlich rund 10.000 Tonnen aus der im Bau befindlichen 320-MW-Elektrolyse in Emden über das Wasserstoff-Kernnetz nach Salzgitter fließen.
Am 20. Oktober 2026 soll in Hamburg erstmals das Global Hydrogen Associations Meeting stattfinden. Ausrichter sind die Hydrogen Technology World Expo und der Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV). Ziel sei ein internationaler Austausch zur Beschleunigung der Wasserstoffwirtschaft, so die Veranstalter.