Der Nordsee-Gipfel zeigt: In unruhigen Zeiten besinnen sich die Europäer auf einheimische Energiequellen. Um das 300-GW-Ziel zu erreichen, soll verstärkt international kooperiert werden.
Die Jahre 2023 bis 2025 waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnung: Die globale Temperatur steigt, während Klimaschutz weltweit unter Druck gerät.
Datenlücken sorgten für zu niedrige Meldungen, dabei sind trockengelegte Moore für fast sieben Prozent der EU-Treibhausgasemissionen verantwortlich.
Neue Zahlen des DLR: Von den 15.100 Offshore-Anlagen weltweit stehen 7676 in China, ermittelte das Forschungsinstitut per Satellitendaten. Die Europäische Union und Großbritannien können da nicht mithalten.
Der Ausbau der Photovoltaik in der EU wird in diesem Jahr leicht zurückgehen. Die aktuelle Marktanalyse prognostiziert drei schwierige Jahre für die Solarbranche. Doch dann ist wieder Wachstum in Sicht.
Der umfassende Ausbau erneuerbarer Energien senkt die künftigen Gesamtkosten des europäischen Stromsystems deutlich. Für die Photovoltaikbranche ergeben sich damit klare Argumente für einen stärkeren Ausbau. Das belegt eine druckfrische Studie.
Mit der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank und dem Innovationsfonds 2025 stellt die EU bis zu sechs Milliarden Euro für Wasserstoffprojekte bereit. Deutschland und Spanien beteiligen sich mit zusätzlichen nationalen Mitteln.
Europa kann bis 2050 über 1,6 Billionen Euro sparen: Eine neue Studie zeigt, warum nur ein Energiesystem auf Basis von Wind- und Solarenergie wirklich zukunftsfähig ist.
Der Energieriese RWE hat in der neuesten italienischen Erneuerbaren-Ausschreibung groß abgeräumt. Mit vier neuen Projekten stärkt das Unternehmen seine Spitzenposition im italienischen Markt für Wind- und Solarenergie. 1
Die Rechtsanwälte Henning von Zanthier und Jakub Wysocki über die Herausforderungen und Chancen auf dem polnischen Windmarkt. Viele Themen erinnern an Deutschland, zum Beispiel die 10H-Regelung.
Trotz internationaler Klimaziele expandiert die fossile Industrie so stark wie seit Jahren nicht mehr. Auch Deutschland und Europa stecken tief in teuren Gasprojekten, während Kritik an Politik und Finanzsektor wächst.
CO₂-Zertifikate für Treibstoff und Heizmitteln werden im kommenden Jahr an der EEX in einer Auktion mit fixem Preiskorridor angeboten. Doch das ist nur ein Zwischenschritt.
Nur wenige Länder in Europa haben im ersten Halbjahr den Windkraftzubau klar beschleunigt, nach Deutschland auch die Türkei, Polen und Finnland.
Für das Aufhalten der Klimakatastrophe hätte die Einigung zwischen EU und USA im Zollstreit nicht schlechter ausgehen können. Den Amerikanern Energie abkaufen zu wollen, heißt: Fracking-Gas nach Europa bringen.
Die Analyst:innen von Solarpower Europe gehen für dieses Jahr von 1,4 Prozent weniger neu installierter Photovoltaikleistung aus. Das ist zwar nicht viel, doch es ist kein gutes Signal für den Markt, waren die europäischen Branchenvertreter. Die Gründe sind vielfältig.
Laut eines aktuellen Irena-Berichts sind 91 Prozent der neuen EE-Projekte günstiger als fossile Alternativen. Doch geopolitische Spannungen könnten die Dynamik bremsen.
Nach schleppendem Beginn kam der ETS-1 mit höheren Preisen für Emissionen in Fahrt. In Deutschland gingen vor allem die Emissionen aus der Energierezeugung zurück – ein Erfolg der Energiewende.
Giles Dickson verlässt nach zehn Jahren als Windeurope-Chef nun Brüssel und die Windbranche, um als Lehrer in England zu arbeiten. Vielleicht finden einige Schüler:innen später Jobs in der Windindustrie. Ein Interview.
Der europäische Solarverband hat einige Vorschläge ausgearbeitet, wie der Ausbau der Doppelnutzung von Agrarflächen in Europa beschleunigt werden kann. Die Eckpunkte wurden auf der Agrivoltaics World Conference in Freiburg vorgestellt.
Netzbetreiber aus acht EU-Ländern präsentieren eine Roadmap für ein effizientes und resilientes Offshore-Stromnetz
Der weltweite Zubau von Solarstromleistung ist im vergangenen Jahr um ein Drittel gestiegen. Einige Märkte legten aber besonders deutlich zu. Die insgesamt installierte Leistung lag zum Jahreswechsel bei 2,2 Terawatt.
China führt mit Abstand die globale Offshore-Entwicklung an. Doch bei den Herstellern haben andere die Nase vorn.
Wie die Transformation des Energiesystems sicher und resilient gelingen kann und welche politischen Maßnahmen dafür erforderlich sind.
Es müssen nicht unbedingt Contracts for Difference sein, um alle EU-Anforderungen an die Förderung erneuerbarer Energien zu erfüllen, schreibt die Stiftung Umweltrecht. Sie hätten allerdings einen großen Vorteil.