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PVT-Module lassen Wärmepumpen nicht kalt

Hersteller Sunmaxx hat einige Anlagen messtechnisch untersucht, bei denen seine PVT-Kollektoren als alleinige Wärmequelle für Sole/Wasser-Wärmepumpen dienten. Die Ergebnisse zeigen, dass sie auch im Winter stabile Quellentemperaturen für Wärmepumpen im monovalenten beziehungsweise monoenergetischen Betrieb erreichen. Bei Sonneneinstrahlung liegen die Quellentemperaturen deutlich über der Umgebungstemperatur und ohne Einstrahlung nur wenige Kelvin darunter.

Selbst bei einer vergleichsweise geringen Dimensionierung von 2,8 Quadratmeter pro Kilowatt erreichten die Wärmepumpen Arbeitszahlen über 4,5 im monovalenten Betrieb, erzeugten somit aus einer Kilowattstunde Strom mehr als 4,5 Kilowattstunden Wärme. Die Kollektorflächen der untersuchten Anlagen betragen zwischen zwei und 4,5 Quadratmeter pro Kilowatt Heizleistung der Wärmepumpen (bei B0/W35). Gemessen wurde in der kalten Heizperiode 2025/26.

Was die Ergebnisse bedeuten

  • PVT-Module sind eine zuverlässige Energiequelle auch im Winter (Der Clou: Auch ohne Sonneneinstrahlung liefern die PVT-Module Energie, weil sie die Umgebungswärme nutzen.)
  • PVT-Wärmepumpen-Systeme funktionieren als alleiniges Heizsystem.
  • Bei einem typischen Haus mit sechs bis acht Kilowatt Heizleistung genügen zwölf bis 36 Quadratmeter PVT-Fläche. Für das PVT-System reicht somit eine typische Dachfläche aus.
  • Die Systeme arbeiten überdurchschnittlich effizient.

Quelle: Sunmaxx/jb

Gentner Energy Media GmbH

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