Verteilnetzbetreiber N-Ergie Netz und Projektierer Maxsolar haben im Ansbacher Ortsteil Winterschneidbach in Mittelfranken den Bau eines Großbatteriespeichers gestartet. Die Anlage ist einer der größten netzdienlich betriebenen Batteriespeicher Deutschlands. Sie entsteht direkt neben dem Umspannwerk im Netzgebiet der N-Ergie Netz.
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Der Speicher hat eine Leistung von 20 Megawatt und eine Kapazität von 100 Megawattstunden. Er soll überschüssigen Solarstrom zwischenspeichern und in Zeiten freier Netzkapazitäten wieder einspeisen. Im Unterschied zu marktlich betriebenen Speichern richtet sich der Betrieb gezielt nach den Anforderungen des Stromverteilnetzes – geregelt nach § 11a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), das netzdienliche Speicher im Verteilnetz ermöglicht.
Maxsolar setzte sich gegen mehr als 20 Wettbewerber durch
N-Ergie Netz hatte den Auftrag ausgeschrieben. Maxsolar setzte sich dabei gegen mehr als 20 Wettbewerber durch. Das Projekt ist mit der Bundesnetzagentur abgestimmt und gilt als eines der ersten Vorhaben dieser Art im deutschen Verteilnetz.
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Beim Baustart war auch Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vor Ort. „Energiespeicher sind ein essenzieller Baustein einer sicheren, bezahlbaren und klimaneutralen Energieversorgung. Der geplante Speicher in Winterschneidbach zeigt beispielhaft auf, wie Speicher die Integration weiterer Ökostromanlagen unterstützen und den notwendigen Netzausbau ergänzen können“, sagte Aiwanger.
Transformation der Stromnetze
Christoph Strasser, Geschäftsführer von Maxsolar, erklärte: „Mit dem Baustart setzen wir heute ein deutliches Zeichen für die nächste Phase des Speicherausbaus in Deutschland.“ Speicher können aktiv zur Entlastung der Netze beitragen. „Das Projekt in Ansbach zeigt, wie dies technisch und wirtschaftlich umgesetzt werden kann.“
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N-Ergie Netz betreibt ein Stromnetz mit rund 29.000 Kilometern Länge auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratkilometern. „Netzdienliche Speicher können einen wichtigen Beitrag leisten, vorhandene Netzkapazitäten effizienter zu nutzen und den Ausbaubedarf zielgerichtet zu ergänzen“, sagt Kerstin Fröhlich, Geschäftsführerin der N-Ergie Netz. „Mit dem Projekt in Winterschneidbach bringen wir mehr Flexibilität in das bestehende System – und treiben damit die Transformation der Stromnetze voran.“ (nhp)
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