TextDas Ocean 2 Single-Phase von Ecoflow besteht aus einem Hybrid-Wechselrichter und einem Ocean 2 LFP 5 kWh Batteriemodul. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören AFCI-Unterstützung (Arc-Fault Circuit Interrupter), eine Upgrade-Batterie mit 10.000 Zyklen (im Vergleich zu 6.000 zuvor), eine Entladeleistung von 3,4 kW, ein reduziertes Gewicht von 46 kg und ein noch kompakteres Design mit einer Höhe von 279 mm (ohne Handgriff). Die stapelbare Ocean-2-LFP-Batterie durchläuft einen 72-stündigen Wassertest und verfügt über erweiterte Schutzfunktionen, darunter Cloud-BMS und Selbstheizung.
Das Ocean 2 Single-Phase unterstützt bis zu sechs 5 kWh-Batterien pro Wechselrichter, sodass Installateure die Kapazität von Anfang an richtig dimensionieren und das System später bei Bedarf erweitern können. Daneben zeigte Ecoflow seinen PowerOceanPlus für C&I-Anwendungen, sein HEMS (Home Energy Management System), PowerPuls 2.0 (7 kW) für das Laden von Elektrofahrzeugen, den Heizstab PowerHeat und tragbare Stromstationen.
Hans-Christoph Neidlein
Hyxi stellte seine neueste Generation an Speichersystemen für private und gewerbliche Anwendungen vor. Dazu gehört der MS3000AC-Speicher mit 3,014 kWh, 10.000 Zyklen, 10 Jahren Garantie, IP66, einem 3 kW bidirektionalen Wechselrichter, A+-Zellen nach Automobilstandard und einer KI-gestützten Cloud. Er unterstützt PV-Selbstverbrauch, Backup-Strom und flexible Netzinteraktion. Für gewerbliche Anwendungen präsentierte der chinesische Hersteller unter anderem seinen dreiphasigen Netzwechselrichter HYX-S150-125K-T sowie das Hyxi Atlas Liquid Cooling ESS mit LFP-Batterien, einer Leistung von 125 kW/261 kWh und integriertem Energiemanagementsystem. Solavita zeigte in Rimini unter anderem seine neuesten 3–6 kW Hochvolt-Hybrid-Wechselrichter.
Hans-Christoph Neidlein
BYD präsentierte seine breite Produktpalette an Speicherlösungen: von großen Containerbatterien bis zur von 5,94 bis 89,07 kWh skalierbaren Hochvolt-Battery Box HVB. Als erster rüstete der Branchenriese seine Battery Box mit LFP-Blade-Batterien seiner Elektroautos aus, die als sicherer und leichter als herkömmliche Batterien gelten. Bereits vor Jahren setzte BYD mit dem stapel- und skalierbaren Design seiner Battery Box einen Standard, dem viele andere Hersteller folgten. Zudem ist BYD einer der wenigen Hersteller, der seine Batteriezellen selbst fertigt.
Hans-Christoph Neidlein
Der österreichische Wallbox-Anbieter Go-E, der seit letztem Jahr auf dem italienischen Markt aktiv ist, war ebenfalls in Rimini vertreten und präsentierte seine intelligenten Ladelösungen für den solaren Eigenverbrauch und bidirektionales Laden. Da in italienischen Haushalten meist nur ein einphasiger Anschluss mit geringer Leistung (oft nur 3,7 kW) üblich ist, sei das Lademanagement umso wichtiger, unterstrich Ronald Kroke, Marketingleiter, im Gespräch mit photovoltaik. (hcn)
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