Springe zum Hauptinhalt Skip to main navigation Skip to site search

KEY 2026 – Hersteller präsentierten widerstandsfähigere Moduldesigns

Im Mittelpunkt des KEY 2026-Auftritts von JA Solar stand DeepBlue 5.0, die fünfte Generation der n-Typ-TOPCon-Technologie des Unternehmens. Die bifacialen JAM66D50 GB-Module liefern bis zu 670 W in einem Doppelglas-Bifacial-Design und eignen sich damit sowohl für große gewerbliche und industrielle Dachanlagen als auch für Freilandanlagen. Durch die überarbeitete Positionierung der Anschlussdosen auf der Rückseite ist das neue Modul widerstandsfähiger gegen höhere Belastungen, erklärte Gianluca Michieletto, Marketing- und Social Media Manager, im Gespräch mit photovoltaik. Im Laufe des Jahres will JA außerdem neben der TOPCon-Technologie auch Rückkontaktmodule anbieten, ergänzte Michieletto.

Top informiert für Ihr Tagesgeschäft – abonnieren Sie unseren kostenfreien Newsletter

Für gewerbliche und industrielle Anlagen präsentierte JA Solar zudem das JAM60D40LB-Modul aus der DeepBlue 4.0 Pro-Serie, das mit 510 W im Doppelglas-Bifacial-Design ausgelegt ist. Das Modul soll EPCs und Installateuren Flexibilität für eine breite Palette von Dachanwendungen bieten. Im Premiumsegment für private Dächer stellte der chinesische Hersteller Gokin sein neues „AllBlack“-Rückkontaktmodul vor. Das Modul verfügt über eine grid-line-freie, tiefschwarze Oberfläche und ermöglicht eine nahtlose architektonische Integration ohne Einbußen bei der Energieumwandlung.

Federico Brunelli am Stand von Aiko in Rimini.

Hans-Christoph Neidlein

Federico Brunelli am Stand von Aiko in Rimini.

Aiko reagiert auf den Trend zu mehr Trackermontagen in Solarparks. Das Unternehmen präsentierte das verbesserte Infinite ABC (All Back Contact)-Modul, das für die Tracker-Nutzung optimiert wurde und robust, aber etwas leichter ist (665 W, 24,6 Prozent Wirkungsgrad, 32,2 kg).  Für die Zellverbinder wird ausschließlich Kupfer verwendet, und das Zellendesign auf der Rückseite wurde leicht angepasst, berichtete Federico Brunelli, Solutions Europe Director, im Gespräch mit photovoltaik. Insgesamt sieht sich Aiko als Spezialist für Zellfertigung und als Vorreiter in der Technologieentwicklung, weshalb das Unternehmen – anders als andere große Hersteller – kein integriertes Produktportfolio mit Batteriespeicher anbieten will, so Brunelli.

Ricarda Gutsch freut sich über das große Interesse am Stand der Solar Fabrik auf der KEY.

Hans-Christoph Neidlein

Ricarda Gutsch freut sich über das große Interesse am Stand der Solar Fabrik auf der KEY.

Solarfabrik zeigte sein Mono S4 Halfcut BC White-Modul (485/490 W) für private und gewerbliche Anwendungen. Ricarda Gutsch, Senior Business Development Manager, sagte gegenüber pv Europe, dass für den italienischen Markt später in diesem Jahr farbige Solarmodule geplant seien. Italien ist nach Deutschland der zweitwichtigste Markt in Europa für farbige Module – vor allem aufgrund der Anforderungen im Denkmalschutz. Der Vorteil gegenüber Dachziegeln, so Gutsch, besteht darin, dass die Module einfacher zu installieren sind und bei Bedarf auch wieder entfernt werden können. (hcn)

Mehr von der KEY 2026 in Rimini

KEY - Neue integrierte Speichersysteme für Haushalt und Gewerbe vorgestellt

KEY – Tracker-Branche setzt auf flexibles Design und intelligente Software

KEY 2026 - Rückenwind für die solare Energiewende aus Rimini