Wärmepumpen sind technisch ausgereift und funktionieren effizient. Doch Fehler bei Planung, Installation oder Nutzung können den Wirkungsgrad von Wärmepumpen beeinträchtigen und zu teuren Schäden führen. Das zeigt die Kurzstudie Die 10 häufigsten Fehler beim Neubau und der Sanierung von Wohngebäuden mit Wärmepumpen des Bauherren-Schutzbundes (BSB). Darin erläutert er die zehn häufigsten Mängel anhand praxisnaher Beispiele. Zu den häufigsten Problemen zählt demnach der Verlust von Kältemittel im System, zum Beispiel durch eine defekte Dichtung. Die Folgen können ein steigender Stromverbrauch oder gar ein Schaden am Kompressor sein. Auch unsachgemäße Installationen können sich gravierend auswirken, wenn zum Beispiel die Kondensatleitung ohne ausreichendes Gefälle verlegt wird. In diesem Fall kann sich Kondenswasser stauen und in die Elektronik der Anlage eindringen. Ein weiterer häufig auftretender Fehler betrifft die Aufstellung der Außeneinheit. Ist sie zu nah an Wänden oder Hindernissen installiert, kann der notwendige Luftstrom gestört werden. In der Folge können der Verdampfer vereisen und die Heizleistung deutlich sinken. Die Studie zeigt, dass viele Schäden vermeidbar sind. jb