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Baden-Württemberg fördert den Bau von 21 neuen Ladeparks für E-Lkw

Unter dem Namen BASE BW fördert Baden-Württemberg den Bau von öffentlich zugänglichen Schnellladestationen für Elektro-Lkw. Dazu wurden 21 Regionen im Bundesland definiert, in denen ein Ladepark mit jeweils mindestens vier Schnellladesäulen entstehen muss. Die gesamte Ladeleistung von Standort muss dabei mindestens 1,2 Megawatt betragen.

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Jeweils sieben dieser Regionen wurden zu einem Los zusammengefasst, um das sich die Projektierer und Betreiber von Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität bewerben konnten. Die ersten beiden Lose wurden jetzt an ein Konsortium aus dem Ökoenergieversorger Lichtblick und dem Entwickler von Ladeinfrastruktur Regionalladen vergeben. Damit haben die beiden Unternehmen das mögliche Maximum erreicht, da pro Bieter nur zwei Lose vergeben werden. Das dritte Los konnte nach Angaben des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums mangels geeigneter Bewerbung noch nicht vergeben werden.

Anlagen müssen in drei Jahren fertig sein

Die beiden Partner werden jetzt die erste 14 der 21 geplanten Schnellladeparks in den Regionen errichten, für die sie eine Förderung bekommen. Die Anlagen müssen bis zum 1. Juni 2029 in Betrieb genommen werden. Danach müssen sie mindestens sechs Jahre lang diskriminierungsfrei für die Fahrer von E-Lkw öffentlich zugänglich bleiben. Zudem schreibt die Förderrichtlinie vor, dass die Anlagen entweder mit zertifiziertem Ökostrom oder mit Strom aus Erzeugungsanlagen vor Ort betrieben werden. Der Bau einer solaren Überdachung der Schnellladeparks wäre eine denkbare Lösung.

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Die passenden Standorte finden

Damit die Anlagen auch an geeigneten Standorten innerhalb der vorgegebenen Regionen entstehen, haben sich die beiden Projektpartner gemeinsam mit Flächeneigentümern, Speditionen und Logistikunternehmen beraten. Dadurch ist sichergestellt, dass die Lkw-Fahrer ohne große Umwege laden können und die Ladestationen wirtschaftlich werden.