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Eisenbahnunternehmen Arverio schreibt PPA für Ökostromlieferung aus

Das Eisenbahnunternehmen Arverio Baden-Württemberg nutzt schon seit 2022 Fahrstrom aus Photovoltaikanlagen für die Züge. Im Jahr 2025 wurden die Strommengen aus erneuerbaren Energien mit einer ersten Ausschreibung für einen direkten Stromliefervertrag (Power Purchase Agreement – PPA) erhöht.

Jetzt will Arverio diese Ökostrommengen für den Zugbetrieb auf rund 95.000.000 Kilowattstunden pro Jahr erhöhen. Dazu schreibt das Eisenbahnunternehmen für die ÖBB-Gruppe, zu der Averio gehört, weitere Stromlieferungen aus solaren Freiflächenanlagen und Onshore-Windkraftanlagen aus. Die Vertragslaufzeit beträgt frei wählbar zwischen einem und zehn Jahren. Die PPA-Ausschreibung wird in Zusammenarbeit mit dem ab 2017 beauftragten Hauptstromlieferanten Trawa umgesetzt.

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Zwei Lieferarten sind möglich

Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausschreibung ist bei bestehenden Anlagen ein möglicher Lieferbeginn am 1. Januar 2027. Bei Neuanlagen muss der Lieferbeginn noch im Jahr 2027 erfolgen. Die Anlagenbetreiber können den Strom entweder nach der Lieferart „Pay as Produced“, also so, wie die Anlage den Strom erzeugt, bereitstellen. Oder sie entscheiden sich für die Variante „Pay as Forecasted“. Hier erfolgt die Stromlieferung auf Basis einer Produktionsprognose für den nächsten Tag.

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Speicher bekommen Bonus

Bei der Lieferart „Pay as Produced“ werden die Direktvermarktungsgebühren übernommen. Bei Spotpreisen kleiner oder gleich null wird keine Entschädigung gewährt. Dafür ist für nachgerüstete Batteriespeicher ab mindestens einer Megawattstunde nutzbarer Kapazität für die aus der Batterie ausgespeiste Strommenge eine Vergütung zusätzlich zur PPA-Anlagenvergütung von 40 Euro pro Megawattstunde vorgesehen.

Dena: So gehen Lieferverträge

Die Ausschreibung findet auf der elektronischen Plattform Deutsches Vergabeportal (DTVP) statt und kann ab Ausschreibungsstart im Juni 2026 unter Arverio Baden-Württemberg GmbH gefunden werden. Rückfragen hierzu können aus rechtlichen Gründen nur über die Vergabeplattform beantwortet werden.